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ICAN Nordhausen: Lokalmatador Peter Seidel hat Titel im Visier

12. August 2015 von Christine Waitz

Alexander Haselhoff,   einmaligPeter Seidel kennt die Strecke des ICAN Nordhausen wohl wie kein Zweiter. Zahlreiche Trainingskilometer hat er in den vergangenen Jahren in der Südharzregion rund um Nordhausen abgespult. Nach einem starken dritten Platz im Vorjahr greift der 26-Jährige nun nach dem Titel bei seinem Heimrennen. Der Profi-Triathlet ist die Nordhäuser Sieghoffnung für die dritte Auflage des erneut international besetzten ICAN am 16. August. Im Interview wenige Tage vor dem Start spricht Seidel über seine Vorbereitung, das Rennen selbst sowie seine weitere Saisonplanung.


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Im letzten Jahr wurden Sie bereits Dritter beim ICAN. Wie ist die Form in diesem Jahr?

Ich fühle mich besser als 2014. Die letzten Rennen in Havelberg (3.) und Leipzig (5.) haben mir noch mal Selbstvertrauen gegeben. Gerade beim Schwimmen und Radfahren war ich nur knapp hinter den Besten und habe keine Zeit verloren. Während ich auf dem Rad im letzten Jahr oftmals Zeit eingebüßt habe, konnte ich auch auf die Spitzenathleten diesmal Boden gut machen und war auf Tuchfühlung. Noch nicht ganz zufrieden war ich mit dem Laufen, wo ich mich zum ICAN steigern möchte.

Auf was lag der Fokus im Training in den vergangenen Wochen?

Ich habe versucht die Laufumfänge nochmals zu steigern, lange sowie schnelle Einheiten zu absolvieren. Genauso vernachlässige ich aber auch das Schwimm- und Radtraining nicht. Im Schwimmen lag der Fokus auf dem Freiwassertraining, im Radfahren baute ich in der Harzregion einige Höhenmeter in Form von Bergintervallen ein. Hier geht der Blick natürlich schon auf den Ironman Wales im September.

Alexander Haselhoff, einmalig

Nach Platz drei im Vorjahr nur knapp eine Minute hinter Sieger Markus Liebelt: Was ist diesmal das Ziel?

Mein Ziel war schon nach der letztjährigen Austragung, dass ich, gerade weil es mein Heimrennen ist, hier mal gewinnen möchte. Die Chancen stehen in diesem Jahr gut und ich werde auf jeden Fall alles daran setzen es zu realisieren. Ich kenne viele Menschen an der Strecke, möchte das Publikum und den Heimvorteil wieder nutzen. Ich freue mich auf den ICAN so sehr wie auf kein anderes Rennen in dieser Saison.

Im letzten Jahr konnten Sie durch die zweitschnellste Laufzeit noch aufs Podium laufen. Welchen Rennverlauf erhoffen Sie sich diesmal?

Mein Ziel ist es beim Schwimmen und Radfahren an die Form der letzten Wochen anzuknüpfen und schon hier eine Vorentscheidung herbeizuführen. Anders als 2014 möchte ich das Laufen aus einer besseren Ausgangsposition in Angriff nehmen, um wirklich um den Sieg mitkämpfen zu können.

Welche Rennen stehen neben dem ICAN in dieser Saison noch im Fokus?

Mein Ziel ist die Hawaii-Qualifikation für 2016 als Profi, deshalb werde ich im September noch beim Ironman in Wales starten. Auch dafür ist der ICAN noch mal ein guter Gradmesser, um zu sehen, woran ich noch arbeiten muss. Ziel ist in Wales ein dritter Platz, um im kommenden Jahr weiter gute Chancen auf die Qualifikation zu haben.

Zur Website des Rennens.

Foto: Alexander Haselhoff

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