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ICAN Nordhausen: Ein Interview mit Lokalmatadorin Katja Konschak

20. März 2013 von Christine Waitz

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.bizAm 25. August 2013 startet der erste deutsche Ableger der spanischen ICAN Serie über die Halb-Distanz. Das thüringische Städtchen Nordhausen wurde zum Austragungsort erkoren. Wir haben uns mit Lokalmatadorin Katja Konschak unterhalten, die nicht nur aufgrund ihres Promi-Status eine ganz besondere Beziehung zu dem Rennen haben dürfte.


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Nach Babypause Nummer zwei stieg Katja Konschak 2012 wieder in das Renngeschehen ein, und zwar mit Erfolg. Platz zwei beim 5150 Berlin, Platz vier beim Ironman 70.3 Lanzarote, ein Poduimsplatz bei der Challenge Copenhagen und zwei Siege bei den ICAN Rennen in Marbella und auf Mallorca. Wir haben uns mit Katja über die kommende Saison unterhalten.

Deine Leistungen im letzten Jahr waren nach der Pause wieder stark.  Wenn du am Start standest, war das Podium stets in Gefahr. Was hast du für 2013 geplant?

Foto: katja konschak, freiDer Wettkampfkalender ist gut gefüllt. Es geht schon am 7. April mit dem ICAN Malaga los. Danach folgen die EM in Barcelona-Maresme, die ITU Langdistanz WM in Belfort und dann der Challenge Roth. Ende August steht dann der ICAN Nordhausen an.
Danach plane ich auf Punktejagd für Hawaii 2014 zu gehen. Welche Rennen ich da bestreiten werde entscheidet sich auch nach dem weiteren Wettkampfkalender meines Mannes. Es sollten schließlich auch Aufwand und Nutzen in einem guten Verhältnis stehen.

Schon vergangenes Jahr konntest du bei den ICAN Rennen Marbella und Mallorca Siege verzeichnen. Da kommt man natürlich gerne zurück. Warum startest du sonst scheinbar besonders gern bei den Rennen dieser Serie?

Das Rennen in Marbella zu bestreiten war eine Idee meines Mannes. Er hatte 2011 dort teilgenommen, nachdem er einen frühen Wettkampf im Jahr gesucht hatte, der gut organisiert und leicht zu erreichen war. Begeistert von Flughafenservice, Pastaparty im Hotel und Shuttle-Service vom Hotel zum Start war es der ideale Widereinstieg nach der Geburt unseres zweiten Kindes. Da unser Sohn damals noch voll gestillt wurde, war klar, dass die Kinder und die Großeltern als Babysitter mitkommen mussten. Da eine Reise mit Kindern immer eher einem Umzug gleicht, war der angebotene Rundumservice der perfekte Einstieg in unsere Wettkampf-und Reisetätigkeit. Hüpfburg und Kinderspass am Wettkampftag machten dann selbst das Anfeuern von Mama und Papa kurzweilig.

Ansonsten mag ich einfach die Wettkämpfe in Spanien, da hatte ich bisher meist gute Ergebnisse.

Ein Heimrennen ist stets speziell. Freunde, Verwandte, Familie stehen an der Strecke, die Fans aus der Umgebung dürfen Triathlon hautnah erleben. Meist ist die Favoritenrolle zu Hause jedoch auch mit Leistungsdruck verbunden. Oder lässt dich das kalt?

Foto: Katja Konschak, freiDas ist natürlich immer etwas Besonderes. Bisher war es aber nur ein Heimrennen, ohne dass ich oft auf den Wettkampfstrecken trainiert habe. Das ändert sich mit der neuen Radstrecke. Jetzt wird es ein Wettkampf auf meinen Trainingstrecken, wo ich jedes Schlagloch und jede Kurve kenne und weiß, aus welcher Richtung der Wind weht. Ich freue mich schon jetzt in jeder Trainingausfahrt auf den 25. August.

Nicht nur wird der ICAN Nordhausen dein Heimrennen werden, auch ist dein Mann dafür mitverantwortlich, dass sich die spanischen Macher ausgerechnet die thüringische Kleinstadt als Standort ausgesucht haben. Wie viel organisatorischer Aufwand fällt da auch an dich ab und trübt das vielleicht sogar den Enthusiasmus auf den Renntag?

Zum Glück fällt da nicht viel an, außer vielleicht ein paar Botendiensten. Ich bin vor allem für die Kinderbetreuung zuständig, damit mein Mann freie Hand hat.

Wo stehen deine beiden Kinder am Wettkampftag, um Mama anzufeuern?

Ich hoffe, sie werden mich im Ziel empfangen. Ich freue mich immer besonders, wenn ich sie spätestens nach dem Rad fahren wieder sehe. Dann kann ich mit neuer Energie laufen, alle Probleme, die ich eventuell bis dahin hatte, sind vergessen und es geht nur noch darum, so schnell als möglich ins Ziel zu kommen und die beiden wieder in den Arm zu nehmen.

Zur Website des ICAN Nordhausen.

Fotos: Ingo Kutsche, Katja Konschak

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