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Hawaii Spezial: Christian Kramers Blog – und täglich grüßt der Kona-Pier 1

8. Oktober 2014 von Mario Lisker

Christian Ritter_IRONMAN Hawaii_Bild3-1aDer schnellste deutsche Marathonläufer aus dem vergangenen Jahr will auch 2014 auf der Marathonstrecke die Fetzen fliegen lassen – dann jedoch mit einer noch besseren Ausgangsposition und hoffentlich einem noch besseren Ergebnis. Christian Ritter kehrt nach Kona zurück. Im Gepäck neben Schwimmrille, Rad und Laufschuhen auch Notizzettel und Stift. Denn für triathlon.de berichtet er vom Nabel der Triathlonwelt.


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Es ist schwülheiß, der Highway flimmert, in der Ferne sehe ich Kailua Kona. Meine letze intensive Koppeleinheit ist fast zu Ende und ich fühle mich zunehmend besser. Da diesmal die Anreise etwas beschwerlich war durch einen Flugausfall bei der Lufthansa, hat die Anpassung an Klima und Zeitumstellung vielleicht etwas länger gedauert.
Angereist bin ich mit Frau, Kindern und Schwiegereltern, alle sind sehr besorgt um mich, ich fühle mich gut aufgehoben. Ich genieße es sogar ein bisschen, auch wie eine gewisse Routine, die mir die zu große Spannung nimmt.

Christian Ritter_IRONMAN Hawaii_Bild3-1a

Aller guten Dinge sind drei

Zweimal war ich hier bereits qualifiziert, 2010 war es am Ende Platz 38, letztes Jahr Platz 14. Kona fesselt mich, ich möchte jetzt im dritten Anlauf einen einstelligen Platz belegen. Mein Training passt, gesund war ich die letzten Monate auch immer, Triathlet was willst Du mehr? Nix wird am 11. Oktober selbstverständlich sein, ein Hauch von großer weiter Welt liegt dann über der Bucht von Kailua Kona. Athleten aus unzähligen Ländern werden wieder Geschichte schreiben, ihre eigene und die unseres Sports. Ich bin stolz ein Teil davon sein zu dürfen und bereit. Ich werde mich jetzt mehr und mehr fokussieren, es ist zwar „nur„ ein Rennen, aber hier fing halt alles an.

„Ich bin nicht als Tourist hier“

Christian Kramer 2014Ich ziehe meinen Hut vor Sportlern wie Faris, der bereits zum vierzehnten Mal hier am Start steht, als er das erste Mal hier am Start war, bin ich gerade 17 geworden. Verrückt wie die Zeit vergeht. Nun sind es noch fünf Tage bis zu meinem dritten Anlauf auf Big Island, ich bin nicht als Tourist hier, ich will meinen Job besser machen als gewöhnlich. Morgen früh geht es Laufen, dann ein paar offizielle Termine, am Abend dann Nationenparade mit allen Athleten, es sind dann nur noch vier Tage. Was in der Wettkampfvorbereitung wichtig ist, das lest Ihr in der nächsten Kolumne hier.

Viele Grüße Christian

Die Familie als Unterstützung

Mit dabei: die ganze Familie zur Unterstützung. Christians Frau erzählt uns: „Ich versuche mein Bestes. Es ist wie auch schon 2010 ein tolles Gefühl hier zu sein. Die Eindrücke, die man hier einfängt, überschlagen sich förmlich. Waren schon in Hawi und haben uns den Wendepunkt angeschaut, sind mit den Fischen schwimmen gewesen und lassen uns von der Atmosphäre hier berauschen. Christian ist momentan sehr entspannt und spult sein Training ab. Gerade hat es an der Tür geklingelt und die Doping-Kontrolle erledigt ihren Job. Wir versuchen den Alltag trotz der Kinder für Christian so entspannt wie möglich zu gestalten. Heute war Vorstellung der Athleten bei ceepo mit Fingerfood. Sehr entspannt, wie eigentlich alles hier. Wollen morgen früh mal am Pier schwimmen gehen. Ansonsten stehen für Christian diese Tage noch einige Termine an und da meine Eltern mit hier sind, werden wir das volle Programm der WM, wie Nationenparade und Underpants Run, mitnehmen

Zu Christian Kramers Hawaii-Blog.

Foto: Ronny Winkler

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