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Hart umkämpftes Rennen beim ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes

24. Oktober 2016 von Christine Waitz

einmaligWesenberg, 23. Oktober 2016 – Die Sieger der Deutschlandpremiere der ÖTILLÖ Swimrun World Series heißen Pontus Lindberg (SWE) und George Bjälkemo (SWE). Beim ÖTILLÖ Swimrun 1000 Lakes 2016 in der wundervollen Natur der Mecklenburgischen Seenplatte überquerten sie in einer Zeit von 4:42:02 h als Erste die Ziellinie am Schloss von Rheinsberg in Brandenburg. Jasmina Glad-Schreven (FIN) und Thomas Schreven (FIN) liefen fünf Minuten nach ihnen ein und gewannen damit die Mixed-Kategorie. Schnellstes Damen-Team waren Diane Sadik (SUI) und Fanny Danckwardt-Lillieström (SWE) in 5:33:45 h. Das beste deutsche Team bildeten die Stuttgarter Knut Baadshaug (GER) und Sebastian Kreder (GER), die mit 4:52:52 h Dritte in der Herrenwertung wurden.


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Aufgrund der kalten Luft- und Wassertemperaturen war diese deutsche Qualifikationsveranstaltung für die ÖTTILÖ Swimrun Weltmeisterschaft 2017 das wohl härteste Rennen in der Geschichte des ÖTILLÖ.

Mit seinen dichten mystischen Herbstwäldern und idyllischen Seen erwies sich das „Land der 1000 Seen“ als perfekter Schauplatz für einen Swimrun.
183 Zweierteams aus 21 Nationen hatten sich registriert, 300 Teilnehmer starteten dann heute im Burghof von Wesenberg in Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich in die 43,3 Kilometer lange Strecke. 33,3 Kilometer Trailrunning und insgesamt 10 Kilometer Schwimmen in elf Seen waren vorgesehen gewesen. Aufgrund der eisigen Kälte mit Lufttemperaturen von 8°C und Wassertemperaturen zwischen 9 und 12°C ersetzten die Veranstalter allerdings kurzfristig eine lange Schwimm- durch eine Laufpassage. Dennoch war dieses Rennen eine gewaltige Herausforderung für die Härtesten der Harten. Um sich während der Wechsel nicht mit dem Umziehen aufhalten zu müssen, behielten die „Schläufer“ beim Schwimmen die Laufschuhe und beim Laufen den Neoprenanzug an.

„Es war kalt und lang und hart. Beim Schwimmen ging es uns gut, das größte Problem heute war die Kälte”, sagte Knut Baadshaug (GER) im Ziel. Sein Partner Sebastian Kreder (GER) fügte hinzu: „Wenn wir nicht so ein gutes Team wären, hätte wir es heute nicht geschafft. Wir sind relativ ausgeglichen, das Team muss bei so einem Wettkampf einfach zusammenpassen. Es war ein super Rennen, klasse organisiert!”

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Beim ÖTILLÖ 1000 Lakes 2016 ging es auch um acht Qualifikationsplätze für die prestigeträchtige ÖTILLÖ Swimrun Weltmeisterschaft am 4. September 2017 in Stockholm. Dieses Ziel schafften die schnellsten drei Herrenteams: Pontus Lindberg (SWE)/George Bjälkemo (SWE) von Team Terrible Tuesdays Triathlon, Hamish Cropper (GBR)/Alan Scott (GBR) von Team Clapham Bruderwunderz und „The Visible Ninjaz“ Knut Baadshaug (GER)/Sebastian Kreder (GER), die nach einem spannenden Finish nur 22 Sekunden vor den Viertplatzierten Henrik Wahlberg (SWE)/Klas Wiréhn (SWE) über die Ziellinie liefen. „Unser Plan war es, uns beim Laufen einen Vorsprung zu erarbeiten“, sagte George Bjälkemo im Ziel.„Das war zwar gar nicht so leicht, weil unsere Beine vom Schwimmen recht steif waren, aber am Ende haben wir es geschafft!“

Auch die ersten drei Mixed-Teams haben sich für die ÖTILLÖ-WM 2017 qualifiziert: Jasmina Glad-Schreven (FIN)/Thomas Schreven (FIN) vom Team Say No to Doping!, Team Wolff Wear SwimRun mit Helen Maalinn (SWE)/Andrew Maclean (SWE) und Team RMF mit Rhian Martin (GBR)/Ben Martin (GBR). Bei den Damen sind neben Diane Sadik (SUI)/Fanny Danckwardt-Lillieström (SWE) von Team Orca auch die Zweitplatzierten Isobel Joiner (GBR)/Rosemary Byde (GBR) von Team Sportextremeswimrun.com nächstes Jahr bei der WM in Schweden dabei. Platz drei ging an Beatrice Heller (GBR)/Lucy Osborne (GBR) von Tem Bee Lucky.

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ÖTILLÖ Sprint 1000 Lakes 2016

Bereits am Samstag wurde mit dem ÖTILLÖ Sprint 1000 Lakes 2016 die kürzere Sprint-Version des Rennens durchgeführt. Hier ging es über eine Gesamtdistanz von 15 Kilometer bei 13 Kilometer Laufen und 2 Kilometer Schwimmen in vier Seen. Mit Mathilde Hanuise (BEL) und Claire Michel (BEL) gewann ein Damenteam die Gesamtwertung vor Wolfgang Grohé (GER)/Vincent Gabalda (FRA) und Peter Jacob (GER)/Benjamin Wabner (GER).

Zu den Ergebnissen.

Zur Website des Rennens.

Fotos: JakobEdholm.com

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