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Philippin und Robisch in Auckland 14. und 20.: „Nach dem Schwimmen war der Wettkampf nahezu vorbei“

29. März 2015 von Christine Waitz

Foto: Deutsche Triathlon Union/ Kai Schwörer,   einmaligAuckland, 29. März 2015 – Mit den Plätzen 14 für Hanna Philippin und 20 für Rebecca Robisch schafften die deutschen Triathlon-Damen beim zweiten Rennen der Kurz-Distanz-Weltmeisterschaftsserie in Auckland ein ordentliches Gesamtresultat. Anne Haug hatte das Rennen nach einem Radsturz und folgendem Raddefekt leider aufgeben müssen. Den Sieg sicherte sich wie schon beim WM-Auftakt vor drei Wochen in Abu Dhabi die US-Amerikanerin Gwen Jorgensen (2:09:04 Stunden) vor ihrer Landsfrau Katie Zaferes (2:10:42 Stunden) und Andrea Hewitt (NZL, 2:10:58 Stunden).


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Auf dem schweren Kurs in der neuseeländischen Metropole hatten die zwei DTU-Damen vor allem mit starken Läufen noch für ihre zwei Top 20-Ränge gesorgt und kamen 4:40 und 5:35 Minuten hinter der Siegerin ins Ziel.

„Das beste aus der Situation gemacht“

„Am Ende muss man sagen, dass Hanna und Rebecca das Beste aus der Situation gemacht haben“, begann Elite-Bundestrainer mit dem Positiven des Rennens. „Aber der Wettkampf war nach dem Schwimmen nahezu vorbei. Warum wir da so weit hinten dran waren, gilt es genau zu analysieren“, merkte man dem DTU-Coach auch an, dass sich das Team hier ein wenig mehr erhofft hatte.

Ein durchaus spürbarer Wellengang und ein hohes Tempo der Schwimmspezialistinnen sorgten allerdings gleich in Disziplin eins dafür, dass die Chancen des deutschen Damen-Trios auf eine Top-Platzierung einen Dämpfer erhielten. Nach gut 20 Minuten stieg eine neunköpfige Spitzengruppe um Katie Zaferes, Zweite zum WM-Auftakt in Abu Dhabi und Sarah True aus dem Wasser. Dahinter folgte mit gut 40 Sekunden Rückstand eine 23-Frau starke Verfolgerinnengruppe mit Weltmeisterin Jorgensen, und nach weiteren 50 Sekunden folgte die dritte Gruppe mit Philippin, Robisch und Haug.

Haug stürzt auf Radstrecke

Foto: Deutsche Triathlon Union/ Kai Schwörer, einmaligSomit machten sich auch drei Gruppen auf die technisch anspruchsvolle und hügelige Radstrecke durch Aucklands City. Während die direkten Verfolgerinnen der Spitze, darunter neben Jorgensen auch Neuseelands Andrea Hewitt und Schwedens Lisa Norden, den Rückstand sukzessive verkürzen konnten, schaffte das DTU-Trio es nicht, näher an die vorderen Ränge heranzufahren. Der Rückstand wurde im Gegenteil größer. Entscheidendes brachte dann Radrunde drei mit sich. Die Führungsgruppen fuhren zusammen, aber gleich setzten sich 14 Athletinnen wieder etwas ab. Zudem musste Anne Haug ihren Arbeitstag nach einem Sturz beenden. „Anne ist aber glücklicherweise nicht viel passiert“, konnte Lorang von ein wenig Glück im Unglück berichten.

Da das Radtempo an der Spitze hoch gehalten wurde, vor allem von Norden, verringerte sich die Führungsgruppe auf elf Frauen und der Rückstand der beiden verbliebenen DTU-Starterinnen wuchs an. Nach 43,2 Kilometern im Sattel wechselten die Führenden letztlich mit 2:40 Minuten Vorsprung in die Laufschuhe. 3:29 bzw. 3:35 Minuten hinter Jorgensen, Zaferes, Hewitt & Co. taten dies auch Robisch und Philippin, auf den Rängen 27 und 34 liegend.

Jorgensen souverän – DTU Athletinnen mit starkem Lauf

Foto: Deutsche Triathlon Union/ Kai Schwörer, einmaligÜber die zehn Laufkilometer sicherte sich WM-Titelverteidigerin Jorgensen wenig überraschend und sehr souverän den siebten WTS-Titel in Folge. Dahinter kämpfte Andrea Hewitt im Heimrennen mit Vendula Frintova und Katie Zaferes um einen Podiumsplatz. Die zwei DTU-Damen liefen in eigenen kleinen Gruppen und schafften es, sich mit einer starken Laufleistung noch deutlich nach vorne zu schieben. Philippin drehte vor allem in der zweiten Laufhälfte auf und konnte sich so unter den ersten 14 platzieren. Robisch war den Lauf mutig schnell angegangen und konnte das gewählte Tempo nicht komplett durchhalten, beendete den Wettkampf aber mit einer ebenfalls guten Laufleistung, die sie auf Rang 20 brachte.

Zu den Ergebnissen.

Foto: Deutsche Triathlon Union/ Kai Schwörer

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