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Green Hell Triathlon 2012: Premiere am Nürburgring

25. Juni 2012 von Christine Waitz

Foto: ingo Kutsche - sportfotografie.bizNürburg, 24. Juni 2012 – Am heutigen Sonntag ging die Premiere des Green Hell Triathlon über die Bühne. Die Rennstrecke ist normalerweise schnellen Autos vorbehalten. Die Nordschleife des Nürburgrings bekam ihren Namen „Green Hell“ in den 80er-Jahren wegen ihres anspruchsvollen und als einer der weltweit schwierigsten Rennkurse bekannten Profils. 


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Die „Grüne Hölle“ – nicht nur für Rennfahrer

Alle Streckenlängen – von Mittel- über Kurz bis hin zur Sprintdistanz – waren im Angebot. Die Schwimmstrecken wurden im Freilinger See absolviert, der gerade groß genug ist, um der Mitteldistanz eine zweiründige Schwimmstrecke zu ermöglichen. Auch die Kurzdistanz durfte zwei kürzere Runden mit Landgang absolvieren, während die Sprintdistanzler nur eine Runde schwammen.

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.bizNach der 24 Kilometer langen Anfahrt ging es dann auf die berüchtigte Nordschleife des Nürburgrings. Nicht nur für Rennautos hat es diese Strecke in sich. Die Radler der Mitteldistanz mussten hier satte 2564 Höhenmeter auf 99 Radkilometern überwinden – nur 400 Höhenmeter mehr und man hätte den Gipfel der Zugspitze erklommen. Die Starter der Kurzdistanz (58 Radkilometer) durften immerhin noch 1526 Höhenmeter klettern, auf der Sprintdistanz waren es knapp 1000 Höhenmeter auf 24 Kilometern.

Bei dem zu überwindenden Höhenunterschieden auf dem Rad fallen die 384 Höhenmeter auf der Vier-Runden-Halbmarathonstrecke schon nicht mehr ins Gewicht. Zwei Runden für die Kurzdistanz und eine Runde für die Sprintdistanz führten knapp 600 Athleten ins Ziel.

 

Foto: Ingo Kutsche / sportfotografie.bizDie Besten des Tages

Nicht nur der Kurs machte es den Athleten schwer, auch die Wetterbedingungen forderten ihnen alles ab. Kühl, windig und regnerisch machten dem Namen des Rennens alle Ehre – wenn auch temperaturtechnisch eher im umgedrehten Sinn.

Bei den Männern lagen die Jungs des Team TBB Germany gleich zweifach an der Spitze – Per Bittner holte den Sieg vor seinem Teamkameraden Christian Nitschke. Auf Rang drei folgte Jürgen Stilgenbauer, auf Platz vier Clemens Coenen.

Im Damenrennen war Katja Konschak siegreich. Den zweiten Platz in der Grünen Hölle erkämpfte sich Isa Roth, gefolgt von Marion Wittler.

Zur Fotostrecke des Rennens.

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Ergebnisse Männer:

1. Per Bittner 4:57:37
2. Christian Nitschke 4:59:09
3. Jürgen Stilgenbauer 5:04:49
4. Clemens Coenen 5:08:18
5. Ulrich Konschak 5:11:08

Ergebnisse Damen:

1. Katja Konschak 5:48:47
2. Isa Roth 6:13:41
3. Marion Wittler 6:52:55
4. Bernadette Gabriel 6:54:41
5. Tina Gregorius 7:09:58

Zur Website des Veranstalters

Fotos: Ingo Kutsche – sportfotografie.biz

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