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Giant Propel: So machst Du Dein Aero-Renner zeitfahrtauglich

10. Juli 2019 von Stephan Schepe

triathlon.de, freiDas Giant Propel gehört zu den schnellsten und beliebtesten Aero-Rennrädern auf dem Markt. Rahmenkonzept, Aerodynamik und Fahreigenschaften lassen keine Zweifel an der sportlichen Ambition dieser Rennmaschine aufkommen. Mit einem Lenkeraufsatz ist man von einem Zeitfahrrad gar nicht mehr weit entfernt. Wir zeigen euch, wie ihr das Propel mit wenigen Handriffen für eine Top-Aeroposition einstellen könnt.


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Eine Frage der Einstellung

Das zentrale Element ist natürlich zunächst der Lenkeraufsatz. Die Sitzhaltung in den Aerobars verringert den cw-Wert (Strömungswiderstand) erheblich, die Aerodynamik des Gesamtsystems wird deutlich verbessert. Ergebnis: höhere Geschwindigkeit bei gleicher Leistung. Allerdings verändern sich durch diese Haltung ebenso die biomechanischen Eigenschaften im „System Fahrer“, die eine Anpassung der Sitzposition erfordern, um in der Aeroposition die Kraft auch effektiv aufs Pedal übertragen zu können. Fangen wir an!

triathlon.de, freitriathlon.de, freiAusgangslage: die Rennrad-Fahrpsotition

Montiert den Lenkeraufsatz eurer Wahl gemäß Herstellerangaben an den Lenker. Die Klemmschellen der Aerobars können i.d.R. direkt neben dem Vorbau befestigt werden.
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Im Gegensatz zur normalen Rennradposition ist die Sitzhaltung in den Aerobars zwar aerodynamischer, aber zu defensiv, weniger effektiv im Sinne günstiger Kraftübertragung, die gesamte Haltung zu gestreckt und angespannt.

triathlon.de, freitriathlon.de, freiMit Lenkeraufsatz: aerodynamischer, aber noch nicht effizient

Das Propel bietet hier jedoch die Möglichkeit, die Sitzposition im Bereich der Sattelklemmung anzupassen. Der untere Teil der Klemmung lässt sich einfach nach vorn drehen – damit wird der negative Offset der Sattelaufnahme in einen positiven Wert verwandelt. Ihr müsst dazu die beiden Sattelschrauben komplett aufdrehen, Sattel entnehmen, untere Klemmschiene nach vorn drehen, Sattel wieder einsetzen, Sattelschrauben festdrehen.

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Effekt: Vorverlagerung der Sattelposition nach vorn. Verbesserung der vortriebswirksamen Hebelverhältnisse in der Aeroposition.

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Die Sattelfrage

Der Sattel spielt gerade in der Aeroposition eine „tragende“ Rolle für den Fahrkomfort. Der Rennradsattel eignet sich zumeist nur bedingt für eine längere Verweildauer in der tiefen Sitzhaltung. Für eine erhebliche Entlastung sorgen hier triathlonspezifische Sättel – sie wurden für genau diese Sitzposition entwickelt und bieten hierfür optimale Fahreigenschaften.

Vorschlag 1: Selle Italia Iron Evo Superflow
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Vorschlag 2: Fizik Mistica
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Fotos: triathlon.de


 

Die Räder im Überblick

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Lenkeraufsätze im Überblick

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Sättel im Überblick

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