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Garmin 920XT: Rad, Land Fluss – jetzt auch im Wasser

2. September 2015 von Christine Waitz

Garmin,   einmaligSchon im vergangenen Herbst stellte Garmin seinen vermeintlichen Alleskönner 920XT vor. Für Triathleten wies die Uhr jedoch ein kleines Manko auf: Im Wasser lieferte sie keine Puls-Daten. Das soll sich nun jedoch ändern. Mit zwei neuen Brustgurten verwandelt sich das Land-Tier zum echten Triathleten. Denn die Herzfrequenzmessung klappt jetzt auch im Wasser.


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Armzüge zählen und Zeit, Tempo, Distanz oder Bahnen aufzeichnen. Sowie die Schwimm-Effizienz mit dem SWOLF festhalten. Er war auch bisher noch nicht untätig im Wasser, der Garmin 920XT. Nur eben den Puls erfassen. Das war bis dato noch nicht drin.
Rutschfest, kompakt und widerstandsfähig. So sollen nun die neuen Brustgurte sein, die HRM-Tri und HRM-Swim heißen. Denn eine Multisport-Uhr ohne Schwimm-Messung ist eben nur eine halbe Multisport-Uhr. Deshalb wurde nachgebessert.

Garmin, einmalig

Wasserdicht und 51 Gramm leicht ist der recht breite und dünne Gurt und soll auch im Wasser, beim Abstoßen und ohne Neoprenanzug fest sitzen. Ermöglicht wird die Messung der Körperdaten im Wasser durch einen kleinen Trick: Er speichert die erfassten Daten während des Trainings im Nass einfach zwischen und überträgt sie im Anschluss auf die Uhr. Zugegeben, das ist immer noch nicht ganz ideal. Denn um auch während des Trainings die Daten ablesen zu können, muss der Gurt aus dem Wasser herausschauen. Erst dann können die Daten an die Uhr übermittelt werden – mal eben an der Wende Puls  checken wird also schwer.

Wer die Daten jedoch vor allem zur Dokumentation nutzt, der könnte mit dem HRM-Tri oder HRM-Swim glücklich werden. Die gute Nachricht: Auch wer gerne etwas länger schwimmt bekommt kein Problem. Bis zu 20 Stunden Schwimmdaten können aufgezeichnet werden, bevor sie via ANT+ übertragen werden müssen, um neuen Platz zu schaffen. Auch relevant: Die Batterielaufzeit des Brustgurtes. 18 Monate bei drei Trainingsstunden pro Woche soll die Batterie des Brustgurts laut Hersteller beim Schwimmen halten. Danach kann man sie selbst wechseln.

Laufen effizient

Neben der Datenerfassung im Wasser gibt es noch eine Funktion – wenn auch keine Neue. Denn der Brustgurt ist, wie schon sein Vorgänger, mit einem Bewegungssensor ausgestattet. Dieser kann im Lauftraining Daten zur Lauf-Effizienz erfassen: Schrittfrequenz, Bodenkontaktzeit und Vertikalbewegung des Oberkörpers können so ausgewertet werden.

Garmin, einmaligA propos Auswerten. Das geschieht natürlich über Garmins hauseigenes System „Connect“ und ist selbstverständlich auch mobil per App verfügbar. Auf den Applaus der Follower muss man so nicht verzichten.

Ab August sind der HRM-Tri und HRM-Swim für 129,99 bzw. 99,99 Euro erhältlich und können die Arbeit mit dem Forerunner 920XT, dem Fenix3 oder dem Epix ergänzen.

Wer mehr über den Garmin 920XT und seine Handhabung lesen möchte, der liest in unserem Lesertest nach.

Zur Website des Herstellers.

Fotos: Garmin

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