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Funktionsbekleidung: Schichtlook funktioniert immer

11. Januar 2012 von Christoph Steurenthaler

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Der Hersteller Gore hat gerade seine neuen, funktionellen Active Shell Laminate vorgestellt.  Eine kompakte 3-Lagen-Konstruktion bietet laut Gore trotz wasser- und winddichte eine extreme Atmungsaktivität. Das hohe Feuchtigkeitsmanagement sorgt für ein stabiles Körperklima und damit für eine bessere sportliche Leistungsfähigkeit.

“Mit der Active Shell Laminat-Technologie haben wir den Spagat zwischen Atmungsaktivität, Leichtigkeit und optimalem Wetterschutz geschafft. Das ist die erste, absolut wasserdichte Bekleidung, die man bei sehr großer körperlicher Anstrengung  bergauf richtig gerne auf der Haut trägt”, erklärt Martin Lankes, Produktverantwortlicher bei Gore und selbst begeisterter Alpinsportler.

Hersteller wie Adidas, Scott, Specialized, Löffler, Castelli u.a. haben auch diese neue Membran in ihrer Kollektion 2011/ 2012.

Wir haben uns mit Patric Matuszis von Gore unterhalten:

Hallo Patric, welchen Unterschied macht es für den Sportler bezüglich der richtigen Bekleidung, ob es draußen nass-kalt oder nur kalt ist?

Es ist richtig, dass feucht-kalte Luft sich kälter und unangenehmer auf der Haut anfühlt, als trockene Kälte. Der niedrigeren Temperatur können wir durch entsprechende Isolierung in der Bekleidung oder durch mehr Bekleidungsschichten entgegenwirken. Nässe in Form von Regen bringt aber ganz andere Problem mit sich – sie durchdringt die Kleidung, macht sie schwer. Die durchnässte Bekleidung liegt dann direkt auf der Haut. Das sog. Mikroklima (eine dünne Luftschicht zwischen Haut und Bekleidung) geht verloren – der Körper kühlt aus, der Tragekomfort geht verloren und die Leistungsfähigkeit des Athleten sinkt. Wasserabweisende oder wasserdichte Funktionsbekleidung wirkt dem entgegen. Egal ob Regen oder Nebel – die richtige Bekleidung ermöglicht es dem Sportler, nahezu unabhängig vom Wetter seinen Sport auszuüben und so die Leistungsfähigkeit zu verbessern oder aufrecht zu erhalten.
Leistungsphysiologisch kann man es sich ganz leicht vorstellen: der Körper funktioniert wie eine Maschine. Der Sportler möchte möglichst viel Energie für z.B. den Vortrieb beim Radfahren verwenden. Kühlt der Körper aber durch widrige äußere Bedingungen (Regen, Wind, Kälte) aus, zweigt der Körper automatisch Energie ab, um die Körpertemperatur auszugleichen. Diese steht dann nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung. Ziel muss es also sein, den Körper zu schützen. Dies gilt natürlich auch für die andere Richtung- das Problem des Überhitzens. Hierfür müssen die Produkte atmungsaktiv sein.


 


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