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Freeletics: Ein schweißtreibender Selbstversuch

10. September 2013 von Thorsten Ziebart

Foto: Christine Waitz,   freiKeine Lust auf die Muckibude? Keine Lust auf Training mit Geräten und Gewichten? Freeletics bietet ein Kraft- und Ausdauertraining ohne Geräte an. Über einen Newsletter oder eine Handy-App erhält man jede Woche einen Workoutplan. Waschbrettbauch via Smartphone? Klingt gut! Das haben wir uns genauer angeschaut.


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Foto: Nora Reim freiEigentlich ganz harmlos. Aus der Redaktion erreicht mich eine Email. Lust auf einen Selbstversuch? Na klar, warum nicht! Ich erklärte mich bereit Freeletics auszuprobieren. Workouts ohne Gewichte, nur mit dem eigenen Körper, klingt erstmal „nett“. Doch nach einer kurzen Recherche im Netz bekam ich gehörigen Respekt vor der Aufgabe. Zahlreiche youtube Videos dokumentieren die Fortschritte von Athleten, die ein paar Kilos verlieren wollen oder etwas fitter werden möchten. Ich bin beeindruckt und gleichzeitig etwas abgeschreckt von dem, was manche dort mit einem fünfzehnwöchigem Training und eiserner Disziplin schaffen.

Willkommen bei Freeletics

Ich bestelle den Freeletics Newsletter. Vier Wochen lang erhalte ich nun gratis das Basispaket mit verschiedenen Workouts zum Probieren. Man braucht dafür praktisch nichts außer sich selbst, Motivation und Disziplin. Die Workouts lassen sich überall ausführen und bestehen aus einfachen aber durchaus fordernden Übungen. Nur manchmal wird eine Klimmzugstange benötigt, die aber auch eine Schaukel oder die Latte eines Fußballtores oder der Ast eines Baumes sein kann. Drinnen oder im Freien, beides geht. Wie oft man die Workouts in der Woche erledigt ist einem selbst überlassen und hängt vom eigenen Ehrgeiz ab. Da ich nicht das Ziel habe Gewicht zu verlieren, beschließe ich pro Woche ein Workout in meinen Trainingsplan zu integrieren.

Das erste Mal

Foto: Nora Reim freiBald ist es soweit und der erste Newsletter landet in meinem Postfach. Willkommen Athleten! Es wird ernst. Das erste Workout heißt Aphrodite und besteht aus Burpees, Squats, Situps. Diese sind in fünf Runden hintereinander zu absolvieren, möglichst ohne Pausen. Die Wiederholungen reduzieren sich von Runde zu Runde. 50, 40, 30, 20, 10, die Zeit meines Leidens verkürzt sich. Die Muskeln brennen und sind kurz vorm Krampfen. Ich schwitze und verfluche mich für diesen Selbstversuch. Anschließend bin ich ganz schön geschafft. Am nächsten Tag habe ich Muskelkater. Ich dachte ich sei gut trainiert.

Ausdauer oder Kraft?

In der dritten Woche werden mir zwei verschieden Workouts angeboten. Ich kann mich zwischen dem Dione und Zeus entscheiden. Das Erste ist ein Cardio- und das Zweite ein Kraftworkout. Beide sind Stellvertreter für die Trainingsziele, die sich mit Freeletics verfolgen lassen. Für ein langfristiges und gezieltes Training bietet Freeletics kostenpflichtige Trainingspläne für fünfzehn Wochen an.

Fazit

Bei Freeletics bekommt man einfache, aber wirkungsvolle Workouts, die allein oder in der Gruppe, im Freien oder zu Hause absolviert werden können. Dazu sind keine Gewichte nötig, trainiert wird nur mit dem eigenen Körper. Das Training ist intensiv und abwechslungsreich. Ein längeres und zielgerichtetes Training mit Freeletics bietet sich vor allem während der Offseason an. Wer spezifisch seine Muskeln aufbauen oder trainieren will, ist mit klassischem Gewichtetraining sicher besser dabei, da sich hier die Belastungen genauer regulieren lassen.

Zur Website von Freeletics

Fotos: triathlon.de, Nora Reim

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