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Frederik van Lierde: „Kienle hat den Titel absolut verdient“

14. Oktober 2014 von Christine Waitz

Jörg Schüler,   freiKona, 14. Oktober 2014 – Weltmeister von 2013, Frederik van Lierde, berichtet in aller Kürze von seinem Rennen. Aussichtsreich in den Marathon gestartet und bis in das Natural Energy Lap stark, wurde danach klar, dass die Titelverteidigung schwer werden würde. Der Belgier gratuliert jedoch auch dem neuen Weltmeister: „Der Beste hat diesen Titel geholt“.


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„Mein Schwimmen war wirklich gut, sich fand mich sofort an Andy Potts Füßen wieder und konnte mich immer in den Top5 halten. Auf dem Rad fühlte ich mich von Anfang an stark, ich wollte mir zunächst etwas Energie für den zweiten Teil aufsparen. Als jedoch der spätere Sieger, Sebastian Kienle, nach 70 Kilometern an unserer Spitzengruppe vorbeigeflogen kam, hatte sich das ganze Spiel in sekundenschnelle verändert. Unter den sehr windigen Bedingungen und dem Druck Kienles wurde das Feld gesprengt“.

In aussichtsreicher Position

„Ich kam als Vierter in den zweiten Wechsel und begann mit über acht Minuten Rückstand auf Kienle aber gutem Gefühl meinen Marathon. Ich lief wirklich gut und bis Kilometer 30 fühlte ich mich stark – bis dahin war ich immerhin an Position Zwei.
Aus irgendeinem Grund, den es noch zu erforschen gilt, bekam ich schmerzhafte Stiche in meiner rechten Seite, als ich aus dem Natural Energy Lap hinauslief. Drei Kilometer lang litt ich, ging, lief, ging, bevor es begann besser zu werden.

Mittlerweile bin ich glücklich, wie ich um meinen Titel gekämpft habe und finde, dass der Beste, Sebastian Kienle, diesem WM-Titel 100 prozentig verdient hat!

Danke an meine Familie, Team, Sponsoren, Freunde!“

Zur Website von Frederik van Lierde.

Foto: Jörg Schüler

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