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Test: Forerunner 305 – Sehr genau dank GPS

25. Juli 2007 von Christian Friedrich

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trainingsstreckeWer die Polarsoftware kennt wird von der Garminsoftware nicht besonders begeistert sein. Es gibt aber von PCSport eine gleichnamige Software, die beide Geräte unterstützt und somit einen guten Kompromiss bietet. Eine Lizenz kostet etwa 40 Euro.

Der Akku hält höchstens 10 Stunden. Ein Netzteil liegt bei – dabei klickt man den Forerunner in eine Halteschale mit allen Anschlüsse über die er auch an den Rechner per USB angeschlossen wird. Über ein Software-Tool lassen sich einfach Updates der Firmware einspielen. Ich hatte einen Grau-Import (ebay), der seit seinem ersten Update nur noch Englisch als Sprache bietet, also Vorsicht. Mein Gerät hatte auch mal ein paar unerklärliche Aussetzer und ging nicht mehr an. Tipp: Für ein Reset einfach die „mode“- und „reset“-Taste gleichzeitig drücken.

Halt sehr präzise
Die Geschwindigkeitsanzeige geht sehr genau, allerdings bei schnellen Tempowechseln (gerade beim Laufen, Intervalle) kann es schon ein paar Sekunden dauern bis das Gerät wieder die richtige Geschwindigkeit anzeigt. Ein Vorteil vor allem gegenüber dem Polarsystem (625X) ist, dass ich kein zusätzliches Zubehör am Rad oder Schuh brauche und so jedes Rad einfach und schnell nutzen kann ohne mir groß Gedanken zu machen über Radgröße und Magnet und ein Kalibrieren fällt auch flach. Das Signal hält er gut. Gleich nach einer Brücke hat er das Signal sofort wieder. Auch im dichteren Blätterwald kann er folgen.

Trainingsvorgaben lassen sich auch vorprogrammieren (z.B. Intervalltraining) und einen virtuellen Trainingspartner gibt es auch noch, der optisch die Pace anzeigt.

Fazit
Der Garmin Forerunner 305 misst per GPS-Signal und braucht somit keine lässtigen Sensoren (abgesehen vom Trittfrequenzsensor). Wer seine Fahrrad- und Laufaktivitäten umfangreich aufzeichnen will, ist mit der 305 genau richtig. Zwar ist sie etwas klobig, aber zeigt dafür auch alles sehr benutzerfreundlich und übersichtlich an. Eine reine Trainingsuhr halt.

Preis: Kostet etwa 300 Euro. (Strassenpreis knapp 200 Euro)

Garmin Forerunner 305 im Shop

Alternative
Wer vor der großen 305 zurückschreckt, der sollte sich die uhrenähnlichere Garmin 405 ansehen. Die bietet nahezu ähnliche Funktionen und hat zudem noch einen intelligenten virtuellen Trainingspartner inside.

Garmin Forerunner 405 im Shop

Mehr Info: Garmin

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Christian Friedrich ist der Autor dieses Artikels. Er ist immer auf der Suche nach neuem Equipment, sei es zum Schwimmen, Radeln oder Laufen. Nichts bleibt ihm verborgen, alles wird getestet. Mit Marathon fing er 2001 an, bis er 2004 zum Triathlon wechselte.
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