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Fett macht dem Stoffwechsel Beine

21. Juni 2013 von Christine Grammer

Foto: triathlon.de,   freiFür viele Sportler ist das Wort „Fett“ ein böser Feind. Meistens denkt man an die überschüssigen Fettpölsterchen oder an die ganzen Leckereien im Alltag, die uns dick machen. Vor allem, wenn man gerade extrem auf das Gewicht achten möchte, versucht man möglichst wenig davon, zu sich zu nehmen.  Das Fett aber durchaus gute Eigenschaften hat und nicht immer fett macht, möchten wir euch genauer erklären.


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Wie setzt man Fett gezielt beim Gewichtsmanagement ein?In unserer Gesellschaft unterscheiden wir zwei unterschiedliche Fettspeichertypen:

  1. Die Apfelform = die Person speichert mit Vorliebe Fett im Bauchbereich. Dieses Fett steht leicht zur Verfügung, um es gezielt für Ausdauerleistungen oder beim Kampf bzw. auf der Flucht zu nutzen.  Gewisse Fettanteile werden auch in der Unterhaut und im Muskel gespeichert.
  2. Die Birnenform = die Person speichert ihre Fettreserven hauptsächlich im Unterhautgewebe. Deswegen ist es sehr schwer mobilisierbar. Es dient vor allem als Schwangerschatzreserve bzw. Stillreserve und dem Wärmeschutz

Der Mythos – Fett macht fett? Foto: triathlon.de, freiGenerell muss man diese Behauptung genauer betrachten. Alle Nährstoffe, die im Überfluss zugeführt werden, machen fett! In den meisten Fällen sind aber die Kohlehydrate dafür verantwortlich, dass es zu Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes kommt. Durch die Vielfalt an Fetten gibt es einige, die den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen bzw. andere, die einen guten Fettstoffwechsel negativ beeinflussen. Ein moderater Fettanteil in der Ernährung mit den richtigen Fetten beeinflusst die Blutfettwerte im positivem Sinne. Die Arbeitsbeschreibung von Fetten könnte wie folgt aussehen:

  • Energielieferant im Stoffwechsel
  • Träger fettlöslicher Vitamine
  • Lieferant essenzieller Fettsäuren
  • Baustoffe
  • Vorstufe von Hormonen
  • Schutzfunktion
  • Isolierung

Man unterscheidet die Fette in zwei Arten –  die tierischen und die pflanzlichen Fette. Für den Großteil der Bevölkerung wird empfohlen, 30 % des Tagesbedarfes durch Fette zu decken. Berechnung der Fettkalorien

Guter Fettstoffwechsel

Beispiel: 100 ml Vollmilch mit 3,5 % Fett enthalten insgesamt 66 kcal mit 1,5 % Fett enthalten insgesamt 47 kcal Schritt 1: Wie viel Kalorien kommen aus dem Fett? Rechnung: 3,5g (Fett pro 100 ml) x 9,3 ( 1g Fett = 9,3 kcal)  = 33 kcal 1,5g (Fett pro 100 ml) x 9, 3 ( 1g Fett = 9,3 kcal) = 14 kcal Schritt 2: Wie hoch ist der prozentuale Anteil des Fettes an der Gesamtenergie Rechnung: 33 kcal = 50% von 66 kcal 14 kcal=  34% von 47 kcal Das heißt: 50% der Kalorien in 3,5% milch kommen aus den Fetten. Weiter zu den verschiedenen Arten von Fett. Fotos: triathlon.de


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