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Fehlerteufel adé: Acht kleine Tipps rund um den Wettkampf

20. Juli 2015 von Christine Waitz

Foto: Christine Waitz,   freiWettkampftag. Nach einem bis dahin hervorragendem Rennen wird der letzte Kilometer richtig, richtig lang. Manche Fehler muss man einfach selbst machen. Manche lassen sich aber auch ganz einfach vermeiden. Wir zeigen euch die häufigsten Fehler im Rennen und wie ihr sie vermeiden könnt.


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Fehler Nummer 1: Schwertransport in die Wechselzone

Manchmal möchte man gar nicht hinsehen, wenn Athleten die letzten Meter zur Wechselzone absolvieren. Nein, das Rennen ist noch nicht gestartet. Wir sprechen vom Transport des Materials bist zum Check-In. Drei Beutel auf dem Aerolenker, deren Bändel den Speichen gefährlich nahe kommen. Luftpumpe und Telefon in der Hand, der Helm ist bereits im Beutel versteckt. Um sicher zum Check-In zu gelangen sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen, wie man das Material transportiert. Große Triathlon-Rucksäcke haben sich dazu bewährt!

Zur Übersicht triathlontauglicher Taschen und Rucksäcke.

Fehler Nummer 2: Grand Canyon am Check-In

Dramen haben sich schon am Eingang der Wechselzone manch eines Wettkampfes abgespielt. Der Kampfrichter entdeckt bei eingehender Kontrolle des Helmes einen winzigen Haarriss und verweigert dem Athleten den Zugang. Der Helm sollte nicht nur deshalb regelmäßig auf Schäden überprüft werden auch schützt er euch nur richtig, wenn er intakt ist!

Fehler Nummer 3: Barfuß

Morgens geht es mit den Laufschuhen aus dem Haus. In der Wechselzone nimmt man die letzten Vorbereitungen vor und nun müssen die Laufschuhe abgegeben werden. Hoppla! Plötzlich steht man Barfuß da. Ein zweites Paar Laufschuhe sollte also unbedingt mit im Gepäck sein!

Foto: Thomas Wenning, frei

Fehler Nummer 4: Fehlender Durchblick

Ein routinierter Athlet hat vor dem Rennen mindestens zwei Schwimmbrillen vor sich liegen. Eine Brille mit klaren Scheiben hilft bei trübem Wetter den Durchblick zu behalten. Eine Brille mit getönten Linsen sollte man wählen, wenn man bei gutem Wetter oder bei schönstem Sonnenaufgang in den Tag und das Rennen startet.

Fehler Nummer 5: Karneval am Rad

„Ich habe bei Kilometer zwei meine gesamte Verpflegung verloren, deshalb konnte ich heute nicht meine gesamte Leistung Abliefern.“ Solche Ausreden hört man nicht selten im Athletengarten. Einfache Abhilfe gibt eine Testfahrt in der Woche vor dem Rennen. Sitzt die Flasche fest? Hält das Klebeband, mit dem die Gels fixiert sind?

Fehler Nummer 6: Fehlerteufel

Nichts ist ärgerlicher als mit defektem Rad die Konkurrenten an sich vorbei ziehen zu sehen. Eine eingehende Überprüfung des Zustandes der Mäntel, der Kette, der Züge und aller anderen Verschleißteile hilft im Vorfeld die Gefahr eines Defektes zu minimieren. Doch Vorsicht: Nicht erst in der letzten Woche vor dem Rennen sollten Wartungsarbeiten vorgenommen werden. Einige Trainingskilometer mit dem neuen Material geben Sicherheit, ob es auch wirklich korrekt funktioniert. Am Tag vor dem Rennen dürfen gerne schon einmal die Wettkampflaufräder ausgeführt werden. So kann man sicher gehen, dass die Schaltung sauber läuft und die Bremsen nicht schleifen.

Fehler Nummer 7: Öfter mal was Neues?

Foto: Christine Waitz/freiNever change a winning Team. Im Wettkampf sollt man ausschließlich auf Bewährtes setzen. Neues Material im Rennen das erste Mal zum Einsatz zu bringen birgt die Gefahr, dass es nicht wie gewünscht funktioniert. Scheuerstellen am Körper oder Blasen an den Füßen sind dann das geringste Übel. Auch in Sachen Ernährung sollte nur Altbekanntes und Gewohntes verzehrt werden. Im Wettkampf ist der Magen nämlich besonders empfindlich.

Fehler Nummer 8: O du Laufschuh

Eigentlich müssten wir nun sagen: Siehe Fehler Nummer sechs. Doch der Laufschuh ist uns eine eigene Rubrik wert. Manchmal ist der Schuh selbst bereits gut eingelaufen. Am Tag vor dem Rennen will man ihn mit einem Schnellschnürsystem noch Wettkampftauglich machen. Gummischnürsenkel eingezogen, einmal hineingeschlüpft, ist der Fehler schon passiert. Meist schnürt man den Schuh am Tag vor dem Start zu fest. Das führt im Rennen zu brennenden Fußsohlen, Druckstellen und Schmerzen in den Füßen. Auch hier gilt: Besser ausgiebig testen!

Fotos: Thomas Wenning, triathlon.de

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