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Fall Amstrong – neueste Entwicklungen

12. Juli 2012 von Christine Waitz

Im Juni wurde Lance Amstrong von der amerikanischen Anti-Doping Agentur (USADA) des Dopings angeklagt. Nun steht er der Entscheidung gegenüber, sich vor Gericht zu verantworten, oder die angedrohten Sanktionen der USADA zu akzeptieren, darunter sind eine lebenslange Sperre, sowie Aberkennung seiner Tour-Titel. So leicht lässt sich Amstrong jedoch nicht einschüchtern und formulierte seinerseits eine Klage gegen die USADA. Die neuesten Entwicklungen dazu lest ihr hier.


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Am Montag wurde laut Washington Post von Anstrongs Anwälten ein achtzigseitiger Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen die USADA eingereicht. Darin klagt Amstrong die USADA sowie den Chef Ermittler an, einen Rachefeldzug gegen ihn zu führen, der ihm seiner Titel und seiner Erfolge berauben soll.

Wenige Stunden später wurde die Beschwerde vom vorsitzenden Richter zurückgewiesen. Sein Kommentar: die Beschwerde entspräche nicht dem geforderten kurzen, konkreten, faktenbasiertem Papier, sondern sei ausufernd und publikumsheischend.

Eine neue, verkürzte Version wurde nun von Amstrongs Anwälten eingereicht, dennoch werden die Zeichen von Beobachtern als negativ gegen Amstrong eingeschätzt. Nicht zuletzt, da vor Kurzem drei seiner früheren Helfer verurteilt wurden.

Sollte die Beschwerde Amstrongs vor Gericht Gehör finden, steht ein langer Rechtsstreit zwischen den Anwälten Amstrongs und der USADA bevor.

Zum Artikel der Washington Post

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