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Eurobike 2011: Aerodynamische Kopfbedeckungen

13. September 2011 von Christoph Steurenthaler

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Stephan Noske, Mitglied im triathlon.de-Team, hat für uns den Cratoni C-Pace getestet.

Praxistest Cratoni C-Pace

Optik: Mit dem Cratoni C-Pace bekommt man einen Zeitfahrhelm, der nicht nur futuristisch aussieht, sondern auch jede Menge „morderne“ Features bietet. Der lange „Schweif“ sieht nicht nur schnell aus, sondern bietet tatsächlich auch aerodynamische Vorteile. Voraussetzung ist hier die optimale Position auf dem Rad bzw. dem Kopf, denn Helm und Rücken sollten nach Möglichkeit eine Einheit bilden.

Features und Passform:  Das abnehmbare Visier mit getönter oder wahlweise klarer Scheibe (die Wechselscheiben sind im Lieferumfang enthalten) ist leider etwas zu „hoch“ angesetzt. Da der Helm beim Zeitfahren nach Möglichkeit „bündig“ mit dem Rücken abschließen sollte, muss der Helm etwas stärker
„nach oben“ geschoben werden – somit liegt er recht hoch über der Stirn und das Visier verliert etwas an Wirkung. Aus aerodynamischen Gründen ist eine Kombination aus Visier mit klarer Scheibe und normaler Brille denkbar. Sieht komisch aus, kann aber schnell seinJ. Dank der mitgelieferten Pads und der „Einstellschraube“ am Hinterkopf, lässt sich der Helm auch noch während der Fahrt optimal anpassen. So passt der Unisize Helm nach dem Motto: „One size fits all“ auf Köpfe zwischen 53 bis 59 cm Umfang. Mit 370g liegt er mitten im Feld der anderen Zeitfahrhelme. Auch wenn das Gewicht – gerade bei einem Rennen über die Ironman-Distanz – nicht ganz unwichtig ist, ist es der Tragekomfort, der diesen Helm auszeichnet. Er passt ideal und dank des „Layouts“ drückt auch Nichts an den Ohren.

Belüftung:  Dank der fünf Ventilationsöffnungen ist der Cratoni C-Pace auch bei heißen Rennen eine gute Wahl – es war bei den Testeinsätzten kein Unterschied zu einem  „Nichtzeitfahrhelm“ zu spüren – Daumen hoch! Allerdings sollten Hawaii-Teilnehmer den Ernstfall vor dem Wettkampf unter ähnlichen klimatischen Bedingungen getestet haben.

Der Helm ist in 3 Farbvarianten – schwarz, weiß und blau – erhältlich.

Fazit: Bis auf das etwas zu hoch angebrachte Visier überzeugte der Helm auf der ganzen Linie und wird für die kommenden Rennen ein guter Begleiter sein! Besonders der Tragekomfort und die Belüftung haben überzeugt!


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