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von Andreas Maier

Erlebnisbericht Abu Dhabi Triathlon Weekend
von Andreas Maier

10. März 2012 von Meike Maurer

Der glückliche Gewinner unseres großen Abu Dhabi triathlon.de-Gewinnspiels hieß Andreas Maier. Das bedeutete für den 47-jährigen Bayern am vergangenen Wochenende konkret: Er hatte den Flug für zwei Personen mit airberlin von Deutschland nach Abu Dhabi, drei Übernachtungen inkl. Frühstück im Doppelzimmer in einem Rotana Hotel gewonnen und sich zusätzlich noch einen Startplatz für das Rennen über 1, 5-100-10 km am 3. März  2012 gesichert. Hier kommt sein Erlebnisbericht.


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Nach der Bekanntgabe, dass ich das Gewinnspiel Abu Dhabi Triathlon Weekend bei triathlon.de gewonnen habe, war schnell klar, dass ich ohne meine Frau die Reise antreten musste, da dieses Wochenende voll gepackt war mit Events unserer Kids. Als Ersatz sprang aber gerne mein Freund und Trainingsspezl Reinhard ein.

Wir entschlossen uns auf der Short Distanz zu starten – 1,5 km schwimmen, 100 km radeln und 10 km laufen waren die Distanzen. Die Langdistanz mit 200 km Rad war einfach Anfang Ma?rz ein Nummer zu groß für uns.

Das Abenteuer konnte losgehen

Die Reise startete am Donnerstagabend, den 01.03.12 in Mu?nchen. Erst ging es nach Berlin und von dort weiter nach Abu Dhabi. Nach 6,5 Stunden Flugzeit kamen wir um 7 Uhr morgens in Abu Dhabi an. Nachdem wir unser Gepäck samt Rädern wieder hatten, ging es mit dem Taxi zum Hotel Beach Rotana. Wir waren die erste Nacht in einem anderen Hotel der Rotana Gruppe untergebracht, da das Racehotel Kalidiya Palace Hotel ausgebucht war. Dort angekommen ging es für uns erst einmal zum riesigen Fru?hstu?cksbuffet, es gab wirklich alles was das Herz begehrte und das war genau das richtige für uns nach dem langen Flug. Nach kurzer Visite des Hotels und einer Ladung Sonne am Hotelstrand, fuhren wir mit dem Taxi ca. 15 Minuten ins Kalidiya Palace Racehotel, denn hier war die Startnummernausgabe. Danach hieß es erstmal, Rad zusammenbauen und einchecken.

Roter Teppich in der Wechselzone

Fu?r die Ra?der gab es keine Nummerierung im Wechselbereich, man suchte seine Reihe und einen freien Platz. Ok, soweit do gut. Dann hieß es wieder zuru?ck zum Racehotel, denn Reinhard wollte eigentlich auch noch unbedingt am Triathlon teilnehmen. Nach kurzer Ru?cksprache mit den Helfern bei der Startbeutelausgabe, gab es einge nicht abgeholter Startunterlagen und Reinhard konnte sich spotan noch gegen Cash eine Startnummer sichern. Also nichts wie los, jetzt musste Reinhard noch sein Bike zusammenbauen, einchecken war am Freitag nicht mehr mo?glich, sodass das Rad im Racehotel im Security-Room die Nacht bleiben musste.

Riesige Shopping-Malls

Danach haben wir noch schnell die Shopping Mall im angrenzenden Geba?ude besucht: die Dimensionen waren einfach überwältigend. Wir schlenderten noch etwas durch die Ga?nge und ließen den Luxus auf uns wirken. Danach stand noch ein schnelles Carboloading mit Steak, Stampfkartoffeln und Gemu?se an und dann ging`s auch schon ab ins Bett.

Samstagmorgens um 4:30 Uhr klingelte der Wecker, raus aus den Federn, kurzes Frühstück und ab zum Start. Ich mogelte mich in den Hotelshuttle, der zum Startbereich fuhr. Reinhard checkte nach kurzer Ru?cksprache mit dem Wettkampfrichter sein Rad noch ein. Danach ging es zum Schwimmstart. Es wurde in Wellen gestartet – und wir waren in der fu?nften Welle dran. Und los gings.

Ein tolles Wettkampfselebnis

Das Schwimmen ging ganz gut, die Atmung stimmte und so konnte ich die 1500 Meter in 26:35 durchschwimmen. Reinhard war eine Minute hinter mir, aber er musste auch ohne Neo schwimmen, da er diesen zu Haus vergessen hatte. Nach dem Schwimmen ging es erstmal ca. 200 m Richtung Wechselzelt: Helm, Radschuhe, Brille und Startnummer angeschnallt, Neo in Tu?te gestopft und ab zum Rad und durch einen nicht mehr enden wollende Wechselbereich. Rauf aufs Bike und los. Bei angenehmen Temperaturen, ca. 22 Grad und leichter Ru?ckenwind machten die ersten Rennradkilometer dieses Jahr sehr viel Spaß. Die Straßen sind wirklich perfekt geteert und es hatte den Anschein, als ha?tte man sie extra fu?r uns gekehrt. Alle 15 km gabs eine Verpflegungsstelle mit Wasser, Iso, Cola, Gels, Bananen. Nach knapp 40 km ging es auf den Yas Marina Circuit – dem Formel-1-Kurs in Abu Dhabi: „Was fu?r ein Feeling, den Kurs zu fahren,  auf dem normalerweise Vettel & Co durchheizen. Ein super Straßenbelag und eine beeindruckende Kulisse machten Lust auf mehr. Auf dem Rückweg wurde es allerdings etwas beschwerlicher, denn es gab ganz schön Gegenwind.

Jetzt hieß es also die na?chsten 25 km drücken. Der Schnitt ging natu?rlich runter, aber nach einer Weiler hatte man endlich die Wechselzone wieder im Blick, aber leider waren es erst 80 km auf dem Tacho und man musste noch eine kleine Schlaufe drehen. Am Ende stand eine guter 34er Schnitt für mich zu buche und eine Radzeit von 2:52:16. Wau, das hatte ich nicht erwartet. Rad abgestellt und rein ins Wechselzelt, schneller Wechsel und ab ging es wieder auf die Laufstrecke. Mal schauen wie die Oberschenkel mitmachen, mit einem 4:30er Schnitt auf die ersten 3 km war ich sehr zufrieden, zwischendurch musste ich immer mal das Tempo kurz rausnehmen, da die Muskeln zu machten. Eine reizvolle Laufstrecke entlang am Meer Richtung Marina Mall machten den Lauf sehr kurzweilig, denn man genoss die Skyline und den Meerblick.

Jetzt noch mal alle Kra?fte mobilisiert und endlich ist das Ziel in Sicht. Ga?nsehaut. Siegerpose und ab ins Ziel. Geschafft. Laufzeit 44:29 min. Endzeit 4:11:00 Stunden. Und ich bin mit meinem vorgezogenen Saisonstart mehr als zufrieden. Reinhard hatte beim Lauf muskula?re Probleme und kam 12 Minuten spa?ter ins Ziel.

Grandioses Finisher-Buffet

Jetzt ab zum Finisher-Buffet. Wau, hier gab es so viele leckere Sachen, das war wirklich einmalig. So, nun Bike und Klamotten abgeholt und mit dem Rad zum Hotel gefahren. Ra?der aufgera?umt und ab unter die Dusche. Frisch geduscht, entschlossen wir uns kurzfristig noch mal zum Ziel zu fahren, um noch etwas von der Stimmung aufzusaugen. Abends gingen wir dann noch zur Siegerehrung, die im Hilton Beach Club stattfand.

Am Sonntag wurde erst einmal ausgeschlafen und danach mit einem langen Fru?hstu?ck gestartet, Danach go?nnten wir uns eine Runde Sonne am Pool. Nachmittags besuchten wir die sehr sehenswerte Seikh Zaied Moschee und anschließend den Central Sukh Markt. Abends waren wir noch in der Marina Mall, um noch ein paar Mitbringsel zu kaufen. Dann ab ins Bett, denn wir mussten montags um 5 Uhr wieder raus, das unser Ru?ckflug bereits um 8:20 Uhr war. Abu Dhabi – Berlin und Berlin – Mu?nchen. Pu?nktlich kamen wir in Mu?nchen an. Und wir waren uns einig, das war nicht nur ein Triathlon, das war ein Abenteuer, an das wir uns noch lange erinnern werden.

Andreas Maier

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