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Erdinger Stadttriathlon: Den Letzten feiern wie einen Sieger

19. Juni 2009 von Andreas Laible

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triathlon.de: Was macht den Erdinger Stadttriathlon jedes Jahr so attraktiv für zahlreiche Breiten- und Leistungssportler?

Winfried Kretschmer: In der April-Ausgabe von Runner’s World wurde in einer kleinen Notiz unser Triathlon gerade für Einsteiger empfohlen – wegen der, trotz seiner Größe, familiären Atmosphäre. Das ist sicher ein Punkt.

Hinzu kommt, dass wir eine sehr attraktive Radstrecke durchs Erdinger Holzland anbieten können, die Laufstrecke sehr zuschauerfreundlich durch die hübsche Innenstadt von Erding führt und viele Zuschauer zum Anfeuern kommen. Entscheidend ist aber wohl, dass wir in allen Punkten der Organisation auf Qualität achten – das reicht vom Sound über die Absicherung der Strecken bis hin zum Obst- und Kuchenbüfett im Ziel. Wichtig ist uns auch, nicht nur die Top-Athleten, sondern auch die Breitensportler im Ziel zu feiern, denn Leistung ist relativ.

triathlon.de: Welche Top-Athleten können dieses Jahr in Erding bejubelt werden?

Winfried Kretschmer: Neben Michael Göhner und Christian Brader gehen auch Nicole & Lothar Leder, Wenke Kujala, Meike Krebs, Wolfgang Teuchner, Benjamin Rossmann, der Deutscher Meister im Duathlon, sowie Susanne Zettl und Sebastian Löhnert an den Start – aber da habe ich sicher einige gute Leute vergessen. Der Schwerpunkt unserer Veranstaltung liegt aber ganz klar im Breitensport-Bereich. Beides ist wichtig: Tops und Breitensportler.

triathlon.de: Gibt es Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr?

Winfried Kretschmer: Leider müssen wir in diesem Jahr auf das Open-Air-Konzert am Vorabend in der Erdinger Innenstadt verzichten – da kam Gegenwind von den Anwohnern. Der amadeus Kinder- und Jugendtriathlon ist in diesem Jahr komplett und kompakt am Weiher, wodurch wir die Sicherheit auf den Strecken erhöhen können. Ansonsten: das bewährte Programm.

triathlon.de: Gibt es interessante Anekdoten aus vergangenen Jahren von denen Du uns berichten kannst?

Winfried Kretschmer: Da gäbe es viele kleine Geschichten: Starter am Rande des Nervenzusammenbruchs, weil sie etwas vergessen hatten. Aufgebrachte Eltern, die ehrgeiziger sind als ihre Kids. Ein Führungsradler, der uns vor Jahren einmal den falschen Führenden durchgesagt hat und sich immer noch die Frotzeleien anhören muss.

Die schönsten Momente sind aber immer die Morgenstimmung am See, wenn die Sonne scheint und die Musik anläuft, und natürlich, wenn wir am Nachmittag in den Zieleinlauf gehen, um den letzten Teilnehmer abzuholen – die Augen müsstet Ihr sehen, wenn der begrüßt wird wie ein Sieger!

triathlon.de: Danke für das Gespräch und einen erfolgreichen Wettkampf


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