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Embrunman – eine der härtesten Langdistanzen der Wet

10. August 2011 von Meike Maurer

Am 15. August 2011 ist es wieder soweit  – der kleine Ort Embrun inmitten der französischen Alpen wird zum 28. Mal Austragungsort für einen der härtesten Triathlon-Langdistanzen sein: dem Embrunman.


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Das Profil der Radstrecke beim Embrunman

Es wird noch Nacht sein, wenn sich die rund 800 Teilnehmer um 6:00 früh auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke begeben, und Boote mit Fackeln die einzigen Orientierungspunkte auf der Schwimmstrecke sein werden. Doch das ist nichts im Vergleich zu dem, was noch folgt: 188 km Radfahren mit 5.000 Höhenmetern, das würde auch einer Tour de France-Etappe gut zu Gesichte stehen. Allein im Anstieg auf den 2.360 m hohen Col d’Izoard müssen die Athleten  1.500 Höhenmeter am Stück bewältigen. Ist diese Tortur überstanden, warten allerdings noch 42,2 km und 600 Höhenmeter zu Fuß auf die Sportler, ehe sie sich zu erfolgreichen Finishern krönen lassen dürfen.

Max Renko in Embrun am Start

Österreich wird durch den Jung-Profi Max „Rocco“ Renko vertreten. Der ehemalige Mountainbiker, Ironman Weltmeister M18 und Mitteldistanz-Staatsmeister freut sich bereits auf das Rennen: „In Zeiten von purzelnden Weltrekorden, Diskussionen, um zu kurze Strecken und illegales Windschattenfahren steht der Embrunman seit 1983 für einen ehrlichen, fairen Wettkampf gegen sich und den Berg. Ich sehe den Embrunman als ultimative Herausforderung für meinen Körper, meinen Geist und mein Material. Das Rad muss federleicht sein, dabei aber auch noch aerodynamisch bleiben und auch lange Passabfahrten bei Sonne und 35° C genauso wie bei Regen und 2° C problemlos wegstecken können.“


Roccos „weapon of choice“ kommt dabei aus Österreich: Normal auf seinem Simplon Mr. T Zeitfahrrad unterwegs, greift er dieses Mal zum leichteren Simplon Pavo Rennrad, dass mit leichten Xentis Mark1 High Modulus Laufrädern (1.180 g) und einem Xentis Aero Action Auflieger (200 g) zusätzlichen einen aerodynamischen Feinschliff erhält. „Ich möchte mich ganz klar vorne platzieren. Zurzeit trainiere ich in Kitzbühel, wo ich beispielsweise fünfmal innerhalb einer Trainingseinheit das Kitzbüheler Horn hinauffahre. Das Training ist brutal, aber ich hoffe, am 15. august dafür belohnt zu werden.“
Wer hautnah am Geschehen sein will: Max wird die Leistungsdaten im Rennen per SRM Wattmesskurbel aufzeichnen und – als Novum – die gesamte Radstrecke mit einer kleinen HD-Kamera mitfilmen.

Zur Homepage von Max Renko

Alle Infos zum Rennen

Foto: xentis.com

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