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Effektives Schwimmtraining: Die besten Tipps für Pullbuoy, Paddles & Co.!

5. Oktober 2018 von Stephan Schepe

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Pullbuoy / Pullkick

Foto: Zoggs, einmalig

 

 

 

 

 

 

Pullbuoy bzw. Pullkick (die Kombination aus Brett und Pullbuoy) ist der Klassiker am Beckenrand. Zwischen den Oberschenkeln fixiert, sorgt er dort für den notwendigen Auftrieb ohne Beinschlag. Der Fokus liegt also völlig auf dem Armzug – entweder im Rahmen von Technikübungen oder muskelspezifischen Ausdauerprogramms.

Technikübungen mit Pullbuoy

Der Pullbuoy ermöglicht ein unmittelbares Feedback über die korrekte Ausführung des Armzugs, da die Beine fixiert sind und keine Fehler mehr ausgleichen können. Der Klassiker: das Übergreifen der Arme während der Eintauchphase über die Körpermitte führt zu einem seitlichen Abknicken der Hüfte. Diese Instabilität wird im Normalschwimmen durch Gegenbewegung der Beine/Füße ausgeglichen (z.B. starke seitliche Spreizung, „Wassertreten“ o.ä.). Mithilfe des Pullbuoys kann dieser Ausgleich jedoch nicht mehr stattfinden. Die Folge: kein geradliniges Schwimmen, sondern Schlängelbewegungen. Achtet beim Schwimmen mit Pullbuoy einmal selbst darauf, wie stabil ihr in der Körperlängsachse bleibt.

Übung 1: Reißverschluss (mit Pullbuoy/Pullkick)
Im Kraulwechselarmzug liegt hier der Fokus auf der Rückholphase der Hand: beim Nach-Vorn-Führen des Arms hält die Hand immer direkten Kontakt zur jeweiligen Körperseite – als ob ihr einen imaginären Reißverschluss vom Oberschenkel bis zur Schulter hinaufzieht. Effekt: hoher Ellbogen, kurzer Hebel.

Übung 2: Abschlag (mit Pullbuoy/Pullkick)
Im Kraulwechselarmzug liegt hier der Fokus auf der Position der Hand im Moment der Eintauchphase. Beim Abschlagschwimmen liegen beide Arme gestreckt vorn und vollziehen wechselseitig den kompleten Armzug. Kernaspekt bei dieser Übung ist die Kontrolle der Armposition im Moment des Eintauchens. Berühren sich die Hände, sind sie zu nah zusammen und greifen über die Körpermitte. Ziel ist es, dass beim Abschlagschwimmen beide Hände ca. schulterbreit auseinander liegen.

Übung 3: Pullbuoy zwischen den Knöcheln
Nehmt ihr den Pullbuoy zwischen die Knöchel, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad erheblich. Ihr benötigt noch mehr Körperspannung, die Beine sind nun komplett stillgelegt. Probiert es einfach mal aus.

Ausdauertraining mit Pullbuoy

Foto: Christine Waitz/freiBeim Ausdauertraining geht es um den Auf- und Ausbau der spezifischen musulären Kraft- und Ausdauerfähigkeit. Die folgende Übungen sollten erst mit einer stabilen Technik durchgeführt werden.

Übungsserie 1: Atmung
8x50m (3-er, 5-er, 7-er, 9er, 8-er, 6-er, 4-er, 2-er)

Übungsserie 2: Pullbuoy + T-Shirt
Vergrößerung des Widerstands
4x200m (1. GA1, 2. GA2, 3. WSA, 4. GA2, 5. GA1)

Übungsserie 3: Startübungen mit Pullbuoy + Paddles
Nur für fortgeschrittene Schwimmer!
8x25m Wasserstart simulieren: ohne Abstoßen im „freien Wasser“ auf Startsignal mit maximaler Beschleunigung losschwimmen.

Fazit: Pullbuoy/Pullkick gehört sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene als Must-Have-Trainingsmittel an den Beckenrand. Wir empfehlen: mit dem Pullkick habt ihr gleicht Brett und Pullbuoy in einem Tool vereint.

Fotos: Christine Waitz, triathlon.de

 


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Fotos: triathlon.de, Zoggs


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