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DTU: Dritter DTU-Anti-Doping-Tag mit namhaften Referenten ein Erfolg

22. Oktober 2013 von Christine Waitz

Foto: Deutsche Triathlon Union,   einmaligFrankfurt, 22. Oktober 2013 – Der DTU-Anti-Doping-Tag entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil der Präventionsarbeit im deutschen Sport. 80 Athleten, Trainer, Funktionäre und sonstige Interessierte aus verschiedenen Institutionen und Sportarten haben das Angebot der Deutschen Triathlon Union wahrgenommen und an der dritten Ausgabe am vergangenen Wochenende teilgenommen.


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Mit Professor Gerhard Treutlein, dem Journalisten Hans-Joachim (Hajo) Seppelt, Jurist Dr. Lars Figura, Dr. Rainer Eckert, dem Sportwissenschaftler Pavel Dietz und Athletiktrainer Manuel Ruep hatte die DTU eine illustre Expertenrunde zusammengestellt. Durch die Vorträge der namhaften Referenten und sich daran anschließende rege Diskussionen erhielten alle Beteiligten hilfreiche Einblicke in verschiedene Faktoren des komplexen Themenfelds „Anti-Doping“.

„Was die DTU mit den Präventionstagen leistet, ist vorbildlich“

Foto: Deutsche Triathlon Union, einmalig„Was bei der DTU mit den jetzt immerhin schon drei Präventionstagen geleistet wurde, ist vorbildlich und gibt es meines Wissens auf nationaler Ebene bisher in keinem anderen Verband“, sagte Treutlein. „Ich gratuliere der Deutschen Triathlon Union dazu“, führt der Leiter des Zentrums für Dopingprävention an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg weiter aus, zumal der DTU-Anti-Doping-Tag eines seiner Ziele mittlerweile erreicht. „Die Art und Weise, wie sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen in die Diskussion einbringen, zeigt ein entwickeltes Problembewusstsein.“ Und genau hier sieht auch Rundfunk-Journalist und Dopingexperte Seppelt einen der elementaren Punkte. „Der Sport steckt in einem strukturellen Dilemma und so ist die Dopingbekämpfung meist halbherzig. An vielen Stellen gibt es wenig Interesse an der Dopingbekämpfung.“ Dabei bezieht er die Medien explizit mit ein.

Sportinstitutionen und Sportverbände erkennen Wertigkeit des DTU-Anti-Doping-Tags 

Die entsprechende Wertigkeit und die Wichtigkeit des Präventionstages in der Frankfurter Zentrale der DTU heben alle Referenten deshalb ausdrücklich hervor. Und diese erkennen verstärkt auch die anderen Sportinstitutionen und –verbände. Die diesjährigen Beiträge über juristische Aspekte, gesellschaftliche, mediale und sportpolitische Zwänge oder auch individuelle Gesichtspunkte und Konsumhintergründe im Dopingwesen verfolgten und diskutierten unter anderem Vertreter von NADA (Nationale Anti-Doping Agentur), DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund), DLV (Deutscher Leichtathletik Verband), DSV (Deutscher Schwimmverband), DSQV (Deutscher Squashverband) oder auch vom DBS (Deutscher Behindertensportverband). „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, so Organisator Oelze. „Sie unterstreicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind mit unserem DTU-Anti-Doping-Tag.“

Kampf gegen Doping im Gange

Positiv war auch die Kritik aus dem Referenten- und dem Teilnehmerkreis. Stellvertretend sagte Pavel Dietz, Sportwissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: „Die Themenauswahl zu Doping war breit gestreut und durch erstklassige Referenten stark besetzt. Auch die angeregten Diskussionen im Anschluss an die Referate ließen mich zu dem Schluss kommen, dass der Kampf gegen Doping im Triathlon den anwesenden Trainern und Funktionären am Herzen liegt. Ich freue mich schon auf den nächsten DTU-Anti-Doping-Tag.“

Zur Website der DTU.

Foto: Deutsche Triathlon Union

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