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Wer ist schneller – Marathonläufer oder Triathlet?

Die Wette zum Ironman Frankfurt:
Wer ist schneller – Marathonläufer oder Triathlet?

20. Juli 2011 von Christoph Steurenthaler

Es ist eine gerne gestellte Frage: Wer erbringt die größere Leistung – Marathonläufer oder Langdistanz-Triathlet? Wild wird spekuliert und gefachsimpelt. In Mainz hat sich ein Pärchen gefunden, das sich dem direkten Vergleich stellt. Der Ironman in Frankfurt soll die Entscheidung bringen.


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Triathleten und Läufer sind zwei ganz verschiedene Grüppchen. Auf der einen Seite die als Material-Fetischisten bekannten, halbnackt duch die Gegend laufenden Triathleten. Auf der anderen Seite die spartanisch, oftmals noch in Baumwollsocken und -laufhose gekleideten, nach durchblutungsfördernd Massageölen duftenden Läufer, die sich gerne über den Schlappschritt der Triathleten lustig machen. Die wiederum gerne dicke Backen machen und behaupten, dass sie den Marathon lediglich zum Cool-Down benutzen.

In Frankfurt kommt es nun zum Duell zwischen dem Marathonläufer Martin Skalsy als Herausforderer und dem Altmeister und Triathleten Christian Wolf.

Die Kontrahenten

Altmeister Christian Wolf: 12-facher Ironman Teilnehmer und zweimalige Hawaii-Starter

und

Greenhorn Martin Skalsky: Gewinner des Bremen Marathons 2010, mehrfacher Rheinland Pfalz-Meister auf unterschiedlichen Strecken, Seriensieger der Laufveranstaltungen im Raum Mainz und der weiteren Umgebung, Ironman-Rookie

Die Wette

Das Greenhorn beabsichtigt im Vollbesitz seiner psychischen und physischen Kräfte, den Altmeister beim Ironman 2011 in Frankfurt zu schlagen. Das heißt, dass das Greenhorn die Ziellinie vor dem Altmeister überqueren möchte.

Der komplette Wettvertrag findet sich hier

Vorteile und Nachteile der beiden Athleten

1. Erfahrung

Triathlet Christian hat natürlich den großen Vorteil über sehr viel Erfahrung im Triathlon und speziell auf der Langdistanz zu verfügen. Gerade die länge der Strecke könnte sein Vorteil werden. Er weiß, was auf ihn zukommt. Wettkämpfe über mehrere Stunden sind für Martin eine ungewohnte Belastung. Kürzere Triathlon-Wettkämpfe hat er bereits bestritten und auch Duathlons sind ihm nicht fremd. Den Marathon in Bremen gewann er in 2:31:39 Stunden. Aber man darf gespannt sein, wie er eine mehrstündige Rennbelastung verkraftet.

Daher also eher Vorteil für Christian.

2. Körperliche Vorraussetzungen

Martin ist der typische Langstreckler. Klein, drahtig, kein Gramm Fett und leicht. Christian ist ein Baum von einem Mann und hat dadurch einen Kraftvorteil und würde wohl auch kühlere Temperaturen und kalten Regen besser wegstecken. Dafür benötigt sein Motor mehr Brennstoff.

Vorteil Martin.

Rennprognose

Christian wird den Trainingseindrücken nach vor Martin aus dem Wasser kommen. Allerdings ist über Martins Schwimmform nicht viel bekannt, vielleicht gibt es auch eine große Überraschung. Auf dem Rad wird Christian versuchen, ein möglichst großes Zeitpolster für den Marathon herauszufahren. Dabei besteht natürlich die Gefahr, sich zu übernehmen. Und wie schnell Martin die 180 Kilometer fahren kann, wird man sehen. Beim Marathon schlägt dann ganz klar Martins Stunde. Von der Papierform her sollte er deutlich schneller unterwegs sein als Christian.

Fazit: Es wird ein enges Rennen.

Zeitprognosen

Christian: Schwimmen 1:05 Stunden, Rad 4:55 Stunden, Lauf 3:45 Stunden. Endzeit mit Wechsel 9:58 Stunden.

Martin: Schwimmen 1:15 Stunden, Rad 5:20 Stunden, Lauf 3 Stunden. Endzeit mit Wechsel 9:53 Stunden.

 

Was meint ihr, wer schneller ist ….?

 

 

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