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Die triathlon.de Produktübersicht: Aerohelme 2012

22. Juli 2012 von Christine Waitz

Aerohelme, also die Helme mit langgezogenem hinteren Ende, haben sich mittlerweile auf allen Distanzen etabliert. Kaum ein Athlet ist im Rennen ohne die schnelle Kopfbedeckung unterwegs. Damit ihr nicht nur sicher und schnell, sondern auch  mit dem passenden Modell eure Bestzeit angreifen könnt, gibt euch triathlon.de eine Übersicht über die aktuellen Modelle.


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Helm: Eine Frage der Anpassung

Wie bei jedem Radhelm gilt es, das Augenmerk auf die Anpassbarkeit des Helmes zu legen. Nur ein passender Helm bietet guten Schutz und gleichzeitig genügend Komfort. Es gilt also zu überprüfen, ob sich die Kopfweite gut regulieren lässt, ob die Polster im Inneren der Helmschale angepasst werden können und wie gut sich die Kinnriemen  anpassen lassen.
Im Gegensatz zum normalen Radhelm sind außerdem die Flanken der Aerohelme wesentlich weiter heruntergezogen, sodass auch die Ohren bedeckt sind. Gerade deswegen ist die perfekte Passform eines Aerohelmes noch wichtiger als die eines normalen Helms.
Ein zu enger Helm ist im Eifer des Gefechts nicht nur schwer aufzusetzen,  sondern kann auch während des Rennens zu heißen Ohren führen.

Belüftung: Schnell und cool

Zugunsten der Aerodynamik wird beim Aerohelm von Haus aus an der Belüftung gespart. Trotzdem solltet ihr auf ausreichende Luftzufuhr achten, schließlich seid ihr im Triathlon meist länger auf eueren Zeitfahrmaschinen unterwegs als die Radfahrer beim Zeitfahren. Einige Spritzer Wasser in den Belüftungsöffnungen wirken im Rennen manchmal Wunder!

Visier: Alles im Blick

Yvonne van Vlerken mit Aerohelm beim Challenge Roth 2008

Einige Helme gibt es optional mit integriertem Visier, was gerade in der Zeitfahrposition eine angenehme Alternative zur Brille bietet, denn kein Brillengestell versperrt zusätzlich die Sicht nach vorne. Allerdings ist ein Visier gewöhnungsbedürftig und vor allem bei Hitzerennen mit Bedacht auszuwählen, schließlich strömt noch weniger Luft unter den Helm als ohne.

Kopfposition: Alles locker

Es ist nicht ratsam, den Aerohelm vor dem Rennen unbedacht ins Wettkampfgepäck zu packen. Ein Aerohelm erzielt nur die gewünschte Wirkung, nämlich die Verringerung des Luftwiderstands, wenn der Helmabschluss zwischen den Schultern am Rücken aufliegt. Ein häufiges Aufsetzen, Aufstehen und Nach-Unten-Schauen macht den Effekt des Aerohelmes zunichte. Auch starker Wind, vor allem von der Seite, kann ein Ausschlusskriterium für den Zeitfahrhelm sein. Denn hier muss euere Nackenmuskulatur vermehrt Arbeit leisten. Wer das nicht gewohnt ist, kann sehr schnell muskuläre Probleme bekommen.

Aeroehelme im Test:

Bell Javelin
Giro Selektor
UVEX fp 2
Scott Split
Cratoni C-Pace

 


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