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Die neue Multisportuhr Garmin Forerunner 910 XT

21. Oktober 2011 von Christine Grammer

Am vergangenen Wochenende lud Garmin im Rahmen des Garmin Barcelona Triathlon 2011 zur Produktpräsentation der neuen Forerunner 910 XT ein. Bereits das Vorgängermodell ist im Triathlonbereich ein häufig verwendetes Trainingssteuerungsgerät, um Zeiten, Distanzen und Strecken zu erfassen und zu dokumentieren.

 


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Die neue Uhr kommt mit schlankerem Gehäuse daher und ist angenehm am Handgelenk zu tragen. Die Akkulaufzeit beträgt 20 h und der Vibrationsalarm funktioniert bei allen Sportarten.

Zusammen mit Athleten des Garmin Teams ging es in Barcelona unter anderem mit Jonathan und Alistair Brownlee auf einem Speedboot raus aufs Meer, um die neuen Schwimmfunktionen der Uhr auf Herz und Nieren zu testen. Nach der kurzen Outdoor-Schwimmeinheit wusste jeder der Testpersonen genau, wie viel Meter er geschwommen war, die durschnittliche geschwommene Zeit auf 100 m und die genaue Zugzahl dabei. Möglich wird dies durch den neuen G-Sensor.

Sowohl Indoor wie auch Outdoor hat man die Möglichkeit, sein Schwimmtraining genauestens zu überprüfen. Gerade schwächere Athleten können so exakt sehen, wo noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist.

Der integrierte Beschleunigungssensor ermittelt beim Schwimmen unter anderem

  • Schwimmstil (Indoor)
  • Geschwindigkeit/Pace
  • Geschwommene Distanz
  • Geschwommene Bahnen (Indoor)
  • Schlaganzahl (Gesamt, Schnitt, Indoor,l etzte Bahn)
  • Schlagfrequenz
  • Zugdistanz (+Schnitt und Indoor: letzte Bahn)
  • Streckenverlauf (Freiwasser)
  • Swolf Effizienz-Score  im Schnitt und letzte Bahn (Zahl der Schläge + Zeit pro Bahn bzw. bei Freiwasser Zeit auf 25m)

Forerunner & Wattmesspedale Garmin Vector

Beim anschließenden Radtraining wurden außerdem die Radfunktionen getestet. Durch die ANT+ Kompatibilität funktioniert das Gerät einwandfrei mit allen gängigen Wattmesssystemen. Ab dem Frühjahr 2012 kann man die Kombination Garmin Vector (Wattmesspedal) in Kombination mit dem Forerunner nutzen. Im Wettkampf hat man durch die Einstellung Multisport die Möglichkeit nahtlos von Disziplin zu Disziplin zu wechseln. Am Ende des Wettkampfes erhält man alle Daten über jede einzelne Disziplin und die Wechselzeiten.

Besonders interessant ist der genaue barometrische Höhenmesser. Bei einer Fahrt mit der Gondel auf den Olympiaberg Barcelonas konnten die Tester  den Auf- und Abstieg der Höhenmeter beobachten.

Beim anschließenden Lunch standen die Garminathleten Rede und Antwort, welche Funktion sie bei ihrem Garmin am meisten schätzen.

Jonathan Brownlee:  „Für mich ist die Start-Ziel Funktion sehr wichtig, damit ich weiß, wie ich auf unbekannten Strecken wieder zurück zum Ausgangspunkt finde.“

Guido Kuntze (Extremradfahrer und Rekordhalter des Race across Australia): „Für mich ist bei meinen Ultrawettbewerben der virtuelle Partner sehr wichtig, da ich meistens keine direkten Konkurrenten habe. Außerdem habe ich mit dem Garmin auch eine genaue Dokumentation zur Belegung meiner Leistungen in der Hand. Das tolle an der neuen Uhr ist auch die Schwimmfunktionen, da ich ja vor 7 Monaten noch nicht Kraulen konnte.“

Michelle Vesterby: „Gerade beim Radfahren verwenden wir gezielt die Wattmessung. Im Wettkampf ist es wichtig, genau zu wissen wo man steht und ob man zu viel tritt und die Gefahr besteht am Ende des Rennens hoch zu gehen.“

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