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Die härtesten Triathlons Europas: Ironman 70.3 Wiesbaden 2012

10. August 2012 von Andrej Heilig

Am Sonntag, den 12. August 2012 steht die sechste Austragung der Ironman 70.3 European Championships in Wiesbaden im Wettkampfkalender. Rund um den Kurpark der hessischen Landeshauptstadt kämpfen 57 Profi-Athleten um Punkte und 1.800 Altersklassenathleten um 50 Slots für die Ironman Weltmeisterschaften in Las Vegas. Warum Wiesbaden in die Kategorie der härtesten Triathlons Europas gehört, lest ihr hier.


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Zur Fotostrecke vom Ironman 70.3 Wiesbaden 2011.

Michael Raelert beim Ironman Regensburg 2012

Michi Raelert unter Zugzwang

Unter besonderem Druck steht der deutsche Top-Profi Michael Raelert, der noch Punkte für das Kona Pro Ranking sammeln muss, um sicher für den Ironman Hawaii qualifiziert zu sein. Aktuell ist Michael Raelert 42ter im Ranking und nur 320 Punkte vom kritischen 50ten Platz entfernt. „Ich bin sehr motiviert und freue mich auf das Rennen“, sagt der 31 Jahre alte zweifache Weltmeister auf dieser Distanz. „Meine Trainingsleistungen sind sehr gut, ich konnte einige gute Akzente setzen und denke, dass ich gut vorbereitet bin.“

In Abwesenheit von Sebastian Kienle und Andi Böcherer dürften ihm dabei insbesondere Filip Ospaly sowie einige Umsteiger von der Kurzdistanz wie Kris Gemmell gefährlich werden. Sebastian Kienle ist bereits für die Weltmeisterschaften in Las Vegas und auf Hawaii qualifiziert. Andi Böcherer sagte krankheitsbeding ab:“Die Ärzte haben mir strikt von einem Start abgeraten. Natürlich bin ich total enttäuscht, aber versuche -auch wenn es sehr schwer fällt- nach vorne zu schaun.“

Bei den Damen strebt derweil Julia Gajer nach ihrem zweiten Europameister-Titel auf der Mitteldistanz. Sie hatte in diesem Jahr bereits den Titel nach der ETU-Version gewonnen.

Ein hartes Rennen auf dem Rad

Für Michi Raelert spricht die extrem selektive und kräftezehrende Radstrecke mit 1.450 Höhenmetern. Gemessen am Streckenprofil liegt dieser Kurs damit gleichauf mit bekannt schweren Kult-Rennen wie dem Allgäu Classic in Immenstadt oder dem Mitteldistanz-Triathlon in Alpe d’Huez. Im vergangenen Jahr gab wegen des starken Regens zahlreiche Stürze auf dem auch technisch anspruchsvollen Kurs.

 

Ingo Kutsche frei

ZUR FOTOSTRECKE

Nach den 1,9 km Schwimmen im Raunheimer Waldsee und 91 km Radfahren durch den Taunus müssen in vier Runden noch 21 abschließende km durch den Wiesbadener Kurpark bewältigt werden, bevor ein hochgelobtes Finisher-Buffet auf die Athleten wartet. Wie auch immer die Sieger an diesem Sonntag heißen werden – auch in diesem Jahr steht eines fest: Wiesbaden ist eines der hätesten Rennen. Hier gewinnt der kompletteste Athlet, nicht der schnellste Läufer.

Zur Website des Ironman 70.3 Wiesbaden

Fotos: Ingo Kutsche – sportfotografie.biz

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