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Die Gel-Bottle: 2 in 1

3. März 2012 von Christoph Steurenthaler

Nie mehr klebrige Finger verspricht das System Gel-Bottle. Sie spendet entweder Gel oder Wasser. Öffne das Ventil, um Wasser zu trinken, schließe das Ventil um Gel zu bekommen. Wir haben die Flasche im Renneinsatz  für euch getestet.


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Das System ist ganz einfach. Die Trinkflasche beinhaltet eine Extrakammer für energiereiche Kohlenhydrat-Gels. Der Rest der Flasche wird mit Wasser aufgefüllt. So bietet sie die Möglichkeit, gleichzeitig mit einer Hand Gel und Wasser zu sich zu nehmen. Ist das Ventil geschlossen, kann man das Gel aus der Flasche saugen. Um an das Wasser zu kommen öffnet man das Ventil.

Die Befüllung

Die Befüllung der Flasche ist wirklich einfach. Deckel von der Trinkflasche abschrauben und die Extrakammer öffnen, Gel rein und fertig. Allerdings findet gerade mal ein großes Powergel oder zwei kleine Gelbeutel in der Kammer Platz. Für mehr als eine Sprint- oder maximal eine Kurzdistanz reicht das eingefüllte Gel nicht aus.

Wettkampftauglichkeit

Nur noch eine Hand zu benötigen und keine Gelbeutel mehr bei vollem Tempo aufreißen zu müssen, klingt eigentlich gut. Der Nachteil ist allerdings, dass es bei Puls 180 sehr schwer fällt, mühsam das Gel aus der Flasche zu nuckeln und zu saugen.Da das Gel durch das Wasser in der Flasche gekühlt wird ist es eher  zähflüssig (zumindest im Winter) und umso schwerer fällt das Saugen.

Fazit: Eine gute Idee, aber noch nicht ganz ausgereift und für längere Strecken wegen der geringen Gelmenge nur bedingt geeignet.

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