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Frodeno mit Heimvorteil

Triathlon Hamburg 2010:
Frodeno mit Heimvorteil

15. Juli 2010 von Jörg Birkel

Die Triathlon-Szene ist gespalten: Während die einen am Wochenende nur nach Roth schauen, verfolgen die anderen das Elite Rennen um Olympiasieger Jan Frodeno in Hamburg.


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Kurzdistanz oder Langdistanz – ist das wirklich die Frage? Oder haben nicht beide Veranstaltungen zu Recht ihre Fans. Während sich in Roth die Langdistanzler um Normann Stadler und Chrissie Wellington auf die Spuren deutscher Triathlongeschichte machen, findet in Hamburg am gleichen Wochenende die vermutlich größte Triathlon-Veranstaltung der Welt statt.

Der vielleicht größte Triathlon der Welt
Über 8.900 Elite- und Altersklassen-Athleten messen sich in der Hansestadt auf der Sprint- und auf der Kurzdistanz. Eine ähnliche Dimension erreicht weltweit lediglich der London Triathlon eine Woche später.

Schwimmen in der Binnenalster, mit dem Rad über die Reeperbahn und in Laufschuhen durch die gesperrte Innenstadt – das macht den besonderen Reiz dieser Großveranstaltung aus. Ein Triathlon mitten in der Millionenmetropole Hamburg. Straßen gesäumt von Zuschauern, die auch Jedermänner und Agegrouper frenetisch feiern und zu Höchstleistungen jubeln und ein Elitefeld gespickt mit Olympiasiegern und Weltmeistern – das ist der Dextro Energy Triathlon in Hamburg.

Stark besetztes Elite-Feld

Bei den Herren fällt bereits am Samstag der Startschuss. Mit um den Sieg kämpft der Olympiasieger Jan Frodeno. Der ehemalige Weltmeister Daniel Unger muss wegen Krankheit absagen. Frodenos härtester Konkurrent ist diesmal nicht der Brite Alistair Brownlee, der in Hamburg nicht am Start steht. Größte Konkurrenten sind die beiden Russen Alexander Brukhankov und Dmitry Polyansky, sowie dem Australier Courtney Atkinson.

Außenseiter-Chancen rechnen sich auch die Deutschen Steffen Justus, Sebastian Rank, Christian Prochnow und Maik Petzold aus. Ebenfalls am Start sind die beim Kampf um die ITU-Weltmeisterschaft derzeit führenden Russen Alexander Brukhankov und Dmitry Polyansky sowie der Spanier Javier Gomez, um nur einige aus diesem stark besetzten Starterfeld zu nennen.

Australische Dominanz bei den Frauen
Auch bei den Frauen geht es am Sonntag heiß her: Die deutschen Hoffnungsträgerinnen Anja Dittmer, Kathrin Müller, Svenja Bazlen, Rebecca Robisch und Ricarda Lisk treten gegen die amtierende Weltmeisterin Emma Moffat und die Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin Emma Snowsill aus Australien an. Ebenfalls Chancen auf den Sieg rechnet sich die im Gesamtklassement überraschend führende Japanerin Mariko Adachi aus.

Live und in Farbe
Die ARD überträgt das Eliterennen der Herren am Samstag ab 13.40 Uhr live und am Sonntag gibt es Highlights vom Damenrennen ab 17.30 Uhr im ZDF. Außerdem stehen Videobeiträge on demand auf www.sportdigital.de und www.triathlonlive.tv zur Verfügung.

Das gesamte Programm im Überblick gibt es hier.

Der Sportjournalist und Diplom-Sportwissenschaftler Jörg Birkel schreibt Print- und Onlinemedien über Triathlon, Fitness und Ernährung. Im März 2010 ist sein Buch „Triathlon für Einsteiger“ im BLV Verlag erschienen: www.triathlon-fuer-einsteiger.de
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