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Das Spiel mit dem Wind – Kienle nutzt die Chance in New Orleans

17. April 2011 von Christine Grammer

Sebastian Kienle legt in New Orleans ein Traumrennen hin und gewinnt souverän. Dabei nutzt der 26-jährige die widrigen Wetterbedigungen, die einen regulären Wettkampf über die Mitteldistanz nicht zu liessen. Eine gelungene Revanche für das nicht ganz zufriedenstellende Rennen der Vorwoche in Texas beim 70.3.


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Ursprünglich hätte es um 7 Uhr mit den Profimännern beim Ochser 70.3 Ironman in New Orleans losgehen sollen. Aufgrund eines Sturmes wurde das Schwimmen kurzerhand gecanceled und es wurde ein Bike und Run durchgeführt.

Anstatt in Wellen zu starten, wurden die Profis mit 30 Sekunden Abstand auf die Strecke geschickt. Vor allem Sebastian Kienle, der eine starke Leistung auf dem Rad zeigte, konnte als bisher eher mäßiger Schwimmer besonders profitieren. Mit einer Radzeit von 2:03:43 schaffte er sich ein 2:23 minütiges Polster auf Terenzo Bozzone und 5:29 auf Massimo Cigana. Mit einem Rückstand von über sieben Minuten lauerten noch Dirk Bockel und Paul Amey.

Im Verlauf des Rennens wurde immer klarer, dass falls nichts Unerwartetes mehr passieren, der Sieg nur über Sebastian Kienle gehen würde. Bereits bei 7.7 Meilen verfügte er über einen komfortablen Vorsprung von 6:31. Hinter ihm kämpfen Bozzone und Amey um die Podestplätze.
Im Ziel hatte Sebastian Kienle einen komfortablen Vorsprung von über 5 Minuten auf Paul Amey und den hinten raus stark laufenden Paul Matthews. Bozzone verlor den Anschluss und musste sich mit einem 5. Platz zufrieden geben.

Top Ten Männer
1. Sebastian Kienle      2:02:18 – 1:14:26 – 3:18:08
2. Paul Amey            2:09:29 – 1:12:17 –   3:23:08
3. Paul Matthews       2:09:42 – 1:13:21 –  3:25:23
4. Richie Cunningham   2:08:56 – 1:15:12 –  3:25:54
5. Terenzo Bozzone   2:05:44 – 1:19:09  –  3:26:14
6. Dirk Bockel 2:09:29 – 1:15:36 – 3:26:22
7. Axel Zeebroek  2:08:10 – 1:17:18 – 3:27:15
8. Mathew Russell  2:12:18 – 1:13:41  –   3:27:24
9. Trevor Wurtele 2:09:54 – 1:16:33 – 3:28:01
10. Kyle Leto  2:08:33 – 1:18:16 – 3:28:11

Englische Frauenpower gegen neuseeländische Radpower

Im Rennen der Frauen kämpften von Anfang an Julie Dibens und Samantha Warriner gegen einander. Mit 2:15:16 fuhr Julie Dibens die beste Radzeit und konnte ein kleines Polster von 1:19 auf Samantha Warriner mit auf die Strecke nehmen. Auf einem starken 4ten Rang rangiert Yvonne van Vlerken mit einem Rückstand von 4:47. Sonja Tajsich erreichte als 14te die Wechselzone mit einem Rückstand von fast elf Minuten. Im Laufe des Rennens rückte Warriner näher an Dibens heran, die aber ihren Vorsprung verteidigte und gegen Ende den Vorsprung wieder auf vergrössern konnte.

Yvonne van Vlerken gelang durch einen starken Lauf der Sprung aufs Podest. Sonja Tajsich verbesserte sich um zwei Plätze im Vergleich zur Vorwoche beim 70.3 in Texas mit der besten Laufzeit im Profifrauenfeld und landete am Schluß auf dem achten Platz.

Top Ten Frauen

1 . Julie Dibens 03:40:16 – 2:15:16 – 1:23:21
2. Samantha Warriner  03:41:32 – 2:16:43 – 1:23:18
3.  Yvonne Van Vlerken 3:44:30 – 2:20:09 – 1:22:48
4.  Linsey Corbin 3:46:19 – 2:23:10 – 1:21:37
5. Tine Deckers 3:46:24 – 2:20:41 – 1:23:49
6.  Heather Jackson 3:48:32 – 2:19:37- 1:27:21
7. Uli Bromme 3:48:56- 2:24:53 – 1:22:23
8. Sonja Tajsich 3:50:00- 2:26:58 – 1:21:26
9. Sofie Goos Antwerp 3:52:12 – 2:26:11- 1:23:53
10. Amy Kloner 3:53:09 – 2:24:24 – 1:26:47

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