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Das Profi-Feld beim Ironman Regensburg

15. Juni 2012 von Christine Waitz

Foto: triathlon.de / Helmut Grammer freiDas Feld der Profis, das am kommenden Wochenende beim dritten Ironman Regensburg an den Start gehen wird, ist übersichtlich. Einerseits dürfte das den mit 1000 nur geringen Punkten für das Kona Pro Ranking geschuldet sein, andererseits liegen die größeren Langdistanzrennen unmittelbar bevor. Nichtsdestotrotz lohnt es sich das Feld, näher zu betrachten.


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Das Männerfeld

Foto: Helmut Grammer frei18 Profis stehen auf der Startliste, allesamt aus Europa. Mit Michael Raelert, Jens Kaiser und Andreas Wolpert finden sich drei Deutsche darunter.

Der besondere Fokus liegt am Sonntag auf Michael Raelert, der sein erstes Ironmanrennen abliefern wird. Im Vorfeld scheint der jüngere der Raelert-Brüder jedoch die Erwartungen dämpfen zu wollen. In der Ankündigung einer Kooperation der Raelert-Brüder mit der gemeinnützigen Organisation „Help-for-Hope“ , die weltweit Hilfsprojekte für Kinder umsetzt, lies Michael verlauten: „Ich weiß, dass viele Beobachter darüber diskutieren, wie schnell ich bei meinem Ironman-Debüt sein kann, aber für mich ist am 17. Juni vor allem wichtig, dass Kinder Sieger sind.“

Man darf also gespannt sein, wie stark der Topfavorit Dirk Bockel gefordert sein wird. All zu viel ernsthafte Konkurrenz findet sich in der Starterliste nämlich nicht.

Dafür könnte der Kampf um die folgenden Plätze umso interessanter werden. Der Vielstarter Petr Vabrousek ist immerhin bekannt für seine soliden Rennen, Der dritte der letztjährigen Langdistanz-DM, Jens Kaiser, könnte mit einer Bestzeit von 8:34 h beim Challenge Roth 2011 an einem guten Tag durchaus mitmischen, ebenso wie der Schweizer Maik Schifferle, der beim Ironman Arizona 2011 eine 08:41:48 h ablieferte. Als ehemaliger ITU-Starter und Team TBB Mitglied sollte man auch den jungen Briten Daniel Halksworth im Auge behalten.

Das Damenfeld

Foto: Christine Waitz/freiIm Damenfeld geht es im wahrsten Sinne des Wortes ums Podium. Mit Heidi Sessner, Monika Stadlmann und Ute Streiter sind nämlich nur drei Profidamen gemeldet.

Vor zwei Wochen konnte Monika Stadlmann beim Tristar Salzkammergut noch vor Heidi Sessner finishen. Eine Neuauflage des Duells dürfte interessant werden.

Help-for-Hope – Kindern in Not durch Sport neue Chancen eröffnen

Wie bereits erwähnt widmet Michael Raelert seine Premiere auf der Ironman-Distanz schwer erkrankten Kindern aus der Region Rostock. Pro Rennkilometer, den Michael in Regensburg absolviert, sollen bei dieser Spendenaktion 50 Dollar an das Rostocker Projekt „Mike Möwenherz“ fließen.
Gemeinsam mit ihrem Partner K-Swiss haben Andreas und Michael Raelert ein T-Shirt entworfen, welches das Logo „Win with Andy and Micha – and give a child a smile“ trägt. Jedes dieser 100 Unikate wird von den Raelert-Brothers signiert, der Preis von 25 Euro kommt zu 100 Prozent dem Projekt „Mike Möwenherz“ zugute.

Mehr Info

Website des Ironman Regensburg

 

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