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Triathlontraining allgemein Was macht das Training im Triathlon aus? Wo drückt der Schuh? Bringen Krafttraining, MTB, Skilanglauf, Yoga, Pilates, Mentales Training etwas?

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Alt 04.03.2014, 10:20   #11
Roady
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AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

Hallo Marcus,

habe jetzt auch mal eine Weile mitgelesen, ohne mein Senf dazu zu geben.
Zuerst mal sind da ganz klar Talent, alter und Trainingsumfang Steuerungsparameter für dein Training. Aber Wenn ich das richtig lese, treibst du schon eine ganze weile Triathlon.
Bei einem Training über viele Jahre hin weg halte ich deine MD zeit (ich gehe von einer mittelschweren Strecke aus) von 5:05h nicht sonderlich gut. Da ist entweder vom Talent her nicht viel mehr da, oder du hast einfach nicht gut trainiert. Ich persönlich bin auch kein wirklich guter Triathlet, habe aber letztes Jahr in meiner zweiten richtigen Triathlonsaison (mitte 2010 angefangen mit TriTraining und Kraulen gelernt) in Wiesbaden eine 5:01h auf die Strecke gelegt. Und das Wiesbaden nicht gerade als Bestzeitenkurs gilt brauche ich nicht zu erwähnen.

Das mal als "Vorgeplänkel".
Was ich als diesen große Gefahr bei deinem Training nach Gefühl sehe, ist das du die lockeren Einheiten viel viel viel zu hart machen wirst, und die harten viel zu locker.
Zugegeben ist es einfacher harte Einheiten auch hart nach Gefühl zu Trainieren (zumindest geht mir das so) als anderst rum. Auch musst du berücksichtigen das der Körper sich teilweise sehr sehr gut anfühlt aber schon eine so harte Vorbelastung hinter sich hat, dass er eine Pause braucht und dann nicht noch ein mal eine Schnelle Einheit.

Aus eigener Bitterer Erfahrung kann ich sagen, dass man auch einen Marathon nicht mit einem Halbmarathon vergleichen kann. Ich bin da letztes Jahr auch noch zwei Stück gelaufen mehr oder weniger erfolgreich. Meine Marathons haben sich beide zum Schluss deutlich härter angefühlt als die kompletten Mitteldistanzen die ich gemacht habe.
Wenn du in der Betrachtung also jetzt noch die langen Trainings zu hart trainierst, dann gehst du Gefahr deine aeroben Fähigkeiten nicht so nutzen zu können wie es möglich wäre wenn du richtig trainiert hättest, und der Mann mit dem Hammer kommt mit einem Gewaltigen Schlag.
Soll aber im Umkehrschluss nicht heißen das du noch längere Läufe machen sollst, sondern auch in den richtigen Zonen.

Da ich dich nicht einschätzen kann und keine Referenzzeiten zu deiner MD Zeit habe, würde ich trotzdem dazu neigen dir eine 12h unter guten Bedingungen zu prognostizieren.

So viel geblubbert von mir, ich hoffe du fühlst dich davon nicht auf die Füße getreten. Wir wollen dir da nur helfen!
Da ich auch kein Profi bin oder über langjährige Erfahrung verfüge, kann ich dir auch nur raten einen Trainer zumindest für eine grobe Planung zur Hilfe zu ziehen.



Greez
Roady
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Alt 04.03.2014, 13:54   #12
markus_m
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AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

Ich denke mal Fleiß und Training hat noch nie geschadet. Das ist besser als wenn man zuwenig macht.

Meine Erfahrung im Sport: Viel hilft auch viel und Fleiß & Anstrengung wird am Ende immer belohnt.

Ihr Deutschen oder soll ich besser sagen anglo-amerikanischen Deutschen folgt zu sehr den Dingen die man versucht euch über Werbung, Medien einzutrichtern.

So nach dem Motto je mehr Kommerz, je mehr Konsum und je mehr "Kauf" von irgendwelchen Dingen wie Trainingspläne, Nahrungsergänzungsmittel desto besser.

Genauso verhält es sich mit irgendwelchen Trainingsmethoden wie Intervalltraining, Stabitraining, Beachtung der Anaeroben Schwelle sowie Sportbelgleitenden "Konsumgütern" wie GPS-Uhren, Pulsuhren, usw. die ihr aufsaugt bzw kauft wie neue Religionen wenn sie Euch von Profisportlern oder Sporttrainern empfohlen werden. Ob sinnvoll oder nicht kann man ausdiskutieren. Sinnvol sicher für die Trainer und Firmen die sie über Sponsorenverträge an sich gebunden haben.

Denke ihr macht alle viel zu sehr "Tra Tra" statt euch einfach mal auf den Hosenboden zu setzen resp. hart zu trainieren, denn da wo Schweiß fließt da wachsen auch Muskeln, Ausdauer und Kraft.

Früher hat man auch trainiert, trainiert, trainiert und der Sieg war der Preis für die Anstrengung.

Will jetzt nicht zu weit ausholen: Aber ihr Deutschen seit ja bekannt alles ewig lang auszudiskutieren und auf eine Ebene zu heben wo man viel über Theorien & Strategien diskutiert und schwadroniert. Dann kommen Leute mit Kraft & Stärke & Energie und ihr seit die Verlierer. Da hilft dann auch nicht das aufgebauschte künstliche Image des Fleißigen Deutschen ! Denn der ist auch nur Erfindung der Medien
markus_m no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2014, 15:10   #13
ender
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AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

Zitat:
Zitat von markus_m Beitrag anzeigen
.......Genauso verhält es sich mit irgendwelchen Trainingsmethoden wie Intervalltraining, Stabitraining, Beachtung der Anaeroben Schwelle sowie Sportbelgleitenden "Konsumgütern" wie GPS-Uhren, Pulsuhren, usw. die ihr aufsaugt bzw kauft wie neue Religionen wenn sie Euch von Profisportlern oder Sporttrainern empfohlen werden. Ob sinnvoll oder nicht kann man ausdiskutieren. Sinnvol sicher für die Trainer und Firmen die sie über Sponsorenverträge an sich gebunden haben.

Denke ihr macht alle viel zu sehr "Tra Tra" statt euch einfach mal auf den Hosenboden zu setzen resp. hart zu trainieren, denn da wo Schweiß fließt da wachsen auch Muskeln, Ausdauer und Kraft.

Früher hat man auch trainiert, trainiert, trainiert und der Sieg war der Preis für die Anstrengung.

Will jetzt nicht zu weit ausholen: Aber ihr Deutschen seit ja bekannt alles ewig lang auszudiskutieren und auf eine Ebene zu heben wo man viel über Theorien & Strategien diskutiert und schwadroniert. Dann kommen Leute mit Kraft & Stärke & Energie und ihr seit die Verlierer. Da hilft dann auch nicht das aufgebauschte künstliche Image des Fleißigen Deutschen ! Denn der ist auch nur Erfindung der Medien
Das ist natürlich harter Tobak von einem eher mittelmäßigen Athleten. Solange Freizeitsportler (ich rede nicht einmal von Profis) mit einem zeitlichen Aufwand den auch Du betreibst Hawaiiqualifikationen schaffen, sprich Ironman Zeiten von 9-9:30h, würde ich als 11-12h Athlet den Ball mal ganz flach halten, was trainingsmethodische Empfehlungen oder Einstellungen angeht. Die müssen irgendetwas anders, und zwar besser machen, als Du.
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Alt 04.03.2014, 16:42   #14
Klugschnacker
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AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

Zitat:
Zitat von ender Beitrag anzeigen
Das ist natürlich harter Tobak von einem eher mittelmäßigen Athleten. Solange Freizeitsportler (ich rede nicht einmal von Profis) mit einem zeitlichen Aufwand den auch Du betreibst Hawaiiqualifikationen schaffen, sprich Ironman Zeiten von 9-9:30h, würde ich als 11-12h Athlet den Ball mal ganz flach halten, was trainingsmethodische Empfehlungen oder Einstellungen angeht. Die müssen irgendetwas anders, und zwar besser machen, als Du.
Danke, ender, Du hast die richtigen Worte gefunden!
Klugschnacker no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2014, 17:26   #15
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AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

Naja Markus ich sage nicht das du nicht hart trainieren sollt. Ohne geht es nicht, aber ich sage das du keine Reize Setzt. Und der Organismus reagiert nur auf Reize.
Aber wie gesagt wir wollen dir ja nur helfen dich nicht fertig machen.
Wenn du lieber eingefahrene Wege weiter fahren möchtest kannst du das natürlich tun.
Aber wie es Ender bereits gesagt hat, du bist kein Hawaiisieger und solange du den Titel nicht hast sind deine Methoden nicht state of the art. Und glaub mal nicht das die Profis ungeplant trainieren. Und da rede ich nicht nur von den Deutschen. Das Tun alle!!
Ein Marino trainiert zwar sicher anders als ein Raelert, aber beide Setzen Akzente. Mit dem Unterschied das diese Athleten den Tag ganz anders aufbauen können als der 0815 Arbeiter, und durch lange Jahre Anpassungen auch ganz andere Umfänge realisieren können als wir.


Greez
Roady
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Alt 04.03.2014, 23:26   #16
Klugschnacker
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AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

Zitat:
Zitat von markus_m Beitrag anzeigen
Will jetzt nicht zu weit ausholen: Aber ihr Deutschen seit ja bekannt alles ewig lang auszudiskutieren und auf eine Ebene zu heben wo man viel über Theorien & Strategien diskutiert und schwadroniert. Dann kommen Leute mit Kraft & Stärke & Energie und ihr seit die Verlierer. Da hilft dann auch nicht das aufgebauschte künstliche Image des Fleißigen Deutschen ! Denn der ist auch nur Erfindung der Medien
Du hast noch keine einzige Langdistanz geschafft und Dir eine Frauenzeit als Ziel gesetzt. Dann hast Du hier die Erfahrenen um Rat gebeten, und beleidigst sie nun. Du hast als Athlet noch viel zu lernen, vor allem aber bezüglich Deiner Manieren.

Ich wünsche Dir viel Erfolg! Bitte schreibe zu gegebener Zeit in diesem Thread, ob Du es an den Start geschafft hast.

Grüße,
Arne
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Alt 05.03.2014, 13:59   #17
markus_m
Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See
 
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AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

@Roady: Das mit den Anreizen das stimmt schon. Das sollte ich einbauen in den nächsten Wochen. Das stimmt. Das fehlt momentan. Ist momentan zu sehr star und ohne Abwechslung.

Wobei ich sagen muss so ein fester Plan liegt mir mehr als Spontanität und wechselnde Trainingsinhalte. Ist sicher auch ne Mentalitäts-Angelegenheit. Also was einem eher liegt. (Die enen brauchen Abwechlsung + Tria camps + Frühlings-Rad Camp, die anderen blühen auf wenn sie immer die selber Tour zu den gleichen zeitpunkten in ihrer Region machen)

Ansonsten muss ich mal schauen wie ich den Übergang von Wintertraining (Rolle) auf Frühlingstraining (Draußen Radfahren) schaffe.

So das typische Trainingslager im Feb oder März geht nicht. Insofern kann ich nur hier Radfahren und die Anreize schaffen in dem ich mal ab und zu eine andere Tour mache.
markus_m no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2014, 00:26   #18
Roady
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AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

Auch wenns dumm Klingt, ich mache selbst bei normalem Wetter (wenn nicht gerade allerbestes Wetter ist) viele harte Einheiten auf der Rolle. Sprich Kraftausdauerintervalle o.ä. auf der Rolle oder beim Indoorcycling um das Training etwas besser steuerbar zu machen.
Ich habe zwar auch draußen mittlerweile ein Portfolio von tollen Strecken die sich für verschiedenste arten von Intervallen perfekt eignen, aber die Rolle ist Messbar und Steuerbar und zwar immer an jedem Tag gleich.
Wie hat mal Tomas Lurz bei nem Seminar gesagt - "Ich trainiere eigentlich nur im Becken, das ist die einzige Messbare Größe. Im Freiwasser hat jeder die Gleichen Probleme." (Nagel mich nicht aufs einzelne Wort fest aber das war der Tenor).


Greez
Roady
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Alt 06.03.2014, 12:38   #19
markus_m
Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See
 
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AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

Ja deswegen bin ich momentan auch hauptsächlich auf der Rolle unterwegs. Ist eben planbar, exakt zeitlich und ich kann mich schon vorher mental darauf vorbereiten , also während Arbeit.

Der bei mir recht starre Trainingsplan (immer wieder das selbe) hilft mir ungemein einen Wochen Rhythmus reinzubringen wo ich wirklich keine Einheit verpasse, sondern ganz im Gegenteil sogat langsam süchtig werde und unbedingt auf die Rolle muss....


Was die Abwechslung angeht: Schwer zu planen wenn man berufstätig ist. Da bleiben einem halt nur die Samstag/Sonntag.
Aber neben Lauftraining, Schwimmtraining noch ne Radtrainingseinheit reinzupacken fällt halt schwer da ja noch die üblichen Tätigkeiten anfallen (Wäsche, Putzen, Aufräumen, Einkaufen usw)
markus_m no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2014, 15:07   #20
Kesch
Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See
 
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Beiträge: 121
AW: Training für Ironman - So ausreichend ?

Ja Arne
nimmt mich auch Wunder wie das herausgekommen ist

Gruss
Kesch
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