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Triathlontraining allgemein Was macht das Training im Triathlon aus? Wo drückt der Schuh? Bringen Krafttraining, MTB, Skilanglauf, Yoga, Pilates, Mentales Training etwas?

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Alt 27.04.2011, 10:49   #1
MARS
Nordic Walker-Hinterherhechler
 
Registriert seit: 03.11.2010
Ort: Rhein-Neckar
Alter: 53
Beiträge: 11
Schlapp statt Superkompensation?

Nach 48-72 Stunden Erholung sollte ja die maximale Leistungsfähigkeit erreicht sein, in die man den nächsten Trainingsreiz setzt. Soweit die Theorie.

Ich habe am Ruhetag einen Leistungspeak regelmäßig schon nach 24 Stunden, nach 48 Stunden dagegen bin ich mit den Kräften wieder niedriger, auf demselben Niveau, wie unter der normalen Trainingswoche.

Wenn ich dann nach 48 Stunden Pause wieder trainiere, verpasse ich (theoretisch) den Superkompensationseffekt, weil ich ja nicht auf einem höheren Niveau beginne, als vor dem Pausentag.

Praktisch gibt es durchaus Fortschritte. Durch Superkompensation theoretisch erklären kann ich sie mir jedoch nicht.

Bei meinem Alter von 45 Jahren wäre doch keine schnellere Erholung und Superkompensation zu erwarten, als die durchschnittlichen 48 Stunden, sondern eher eine langsamere, oder?
MARS no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2011, 11:33   #2
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 1.435
AW: Schlapp statt Superkompensation?

die länge der notwendige regen. zeit richtet sich ja auch danach, was du vorher trainiert hast also wieviel und welche art der belastung du zu verdauen hast und wie du generell konditioniert bist. die frage nach der sinnvollen rekom-zeit lässt sich also nicht pauschal beantworten.

der eine braucht auf einen tag training einen tag pause und der andere trainiert zweimal am tag und "pause" ist ne rekom-einheit.

allerdings find ich die frage danach wirklich gut, weil auch meine erfahrung zeigt, dass die leistungsentwicklung zu einem ganz großen teil von der regen. beeinflusst wird. manchmal zerstückelt man intervalleinheiten bis ins kleinste, denkt, man müsste tempoeinheiten auf die letzte sekunde genau messen und steuern und der große einflussfaktor rekom läuft irgendwie so locker ungesteuert nebenbei ab.
captain hook no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2011, 16:58   #3
Lauffüxxin
Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig...
 
Registriert seit: 05.04.2005
Ort: Home of Nana
Alter: 53
Beiträge: 815
AW: Schlapp statt Superkompensation?

Zitat:
Zitat von MARS Beitrag anzeigen
Ich habe am Ruhetag einen Leistungspeak regelmäßig schon nach 24 Stunden, nach 48 Stunden dagegen bin ich mit den Kräften wieder niedriger, auf demselben Niveau, wie unter der normalen Trainingswoche.
Das kenne ich. Meine PBn auf meiner Nachhausestrecke (23 km) mit dem Rad sind alle an einem Montag nach einem harten WE entstanden.
Fahre ich Montags nur ganz kurz und/oder fange erst Dienstag wieder an, ist es sehr zäh. Dafür läufts dann aber Mi wieder super.
Lauffüxxin no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2011, 19:18   #4
einzelstueck
Tieftauchen ist fast so wie schnelles Schwimmen
 
Registriert seit: 21.12.2007
Ort: münchen
Beiträge: 420
AW: Schlapp statt Superkompensation?

Zitat:
Zitat von Lauffüxxin Beitrag anzeigen
Das kenne ich. Meine PBn auf meiner Nachhausestrecke (23 km) mit dem Rad sind alle an einem Montag nach einem harten WE entstanden.
Fahre ich Montags nur ganz kurz und/oder fange erst Dienstag wieder an, ist es sehr zäh. Dafür läufts dann aber Mi wieder super.
das heisst du verzichtest künftig aufs Tapern....?
einzelstueck no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 08:35   #5
Lauffüxxin
Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig...
 
Registriert seit: 05.04.2005
Ort: Home of Nana
Alter: 53
Beiträge: 815
AW: Schlapp statt Superkompensation?

Zitat:
Zitat von einzelstueck Beitrag anzeigen
das heisst du verzichtest künftig aufs Tapern....?
Nee, ich mache nu Monatgs öfter nix statt mir vorzunehmen 23 km locker zu rollen und es dann doch nicht zu machen
Lauffüxxin no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 09:19   #6
muzze
Tieftauchen ist fast so wie schnelles Schwimmen
 
Registriert seit: 19.01.2009
Ort: NRW
Alter: 33
Beiträge: 400
AW: Schlapp statt Superkompensation?

Nach dieser Theorie, dass man zwangsgläufig nach 48-72h einen Peak hat, müsste man für einen IRONMAN die Umfänge + Intensitäten bis Donnerstag oder Freitag hochhalten?

Tapering und Training allgemein sind keine Milchmädchenrechnung. Und wie bei so vielen Dingen im Triathlon gilt da Try & Error. Du musst halt verschiedene Taperstrategien anwenden. Dafür gibt es ja Testwettkämpfe.
Ich beispielsweise trainiere am Samstag vor einem wichtigen Rennen noch mal relativ ordentlich, während Freitag gar nix aufem Plan steht vor einem wichtigen Rennen. Wobei ich auch eher ein kurzes Tapering benutzte.
muzze no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 11:31   #7
Masamune
Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig...
 
Registriert seit: 15.03.2007
Beiträge: 850
AW: Schlapp statt Superkompensation?

Zitat:
Zitat von muzze Beitrag anzeigen
Du musst halt verschiedene Taperstrategien anwenden.
Völlig richtig!
Kommt auch immer drauf an was man für nen Wettkampf macht. Tapering macht IMHO für ne Sprintdistanz wenig Sinn, da kann man bis Donnerstag harte Intervalle laufen, macht am Freitag frei und am Samstag nochmal was lockeres mit paar Sprints.
Masamune no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 11:47   #8
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 1.435
AW: Schlapp statt Superkompensation?

die frage ist doch auch, woraus man nun die bessere form ableitet.

niedrigerer puls bei gleicher geschwindigkeit/wattleistung/benötigter zeit, gefühl, laktat... oder welche messmethode auch immer.

das kann z.b. auch tückisch sein, wenn z.b. störungen sypathischer oder parasympathischer art auftreteten, die z.b. auch einen einfluss auf die herzfrequenz oder das belastungsgefühl haben. auch kann z.b. durch die trainingsbelastung im vorfeld z.b. eine erhöhte schmerztoleranz vorhanden sein.

allerdings sind das zustände, die nur äußerst kurzfristig positiver natur sind und die eigentlich nichts mit einem höheren leistungsstand zu tun haben. der anschließende leistungsabfall wird nur um so größer sein.

ich mach deshalb z.b. nach einem pausentag immer erstmal eine rel. lockere einheit, um wieder ein bischen "reinzukommen". an diesem tag ist z.b. der puls auch vergleichsweise hoch bei vergleichbarer leistung. am nächsten tag ist dann meistens alles wieder "normal" und es kann "richtig" weitergehen.

wenn man wirklich sicher gehen will, müsste man ein paar parameter messen... z.b. harnsäure und ck-wert.
captain hook no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 11:56   #9
captain hook
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 21.09.2009
Beiträge: 1.435
AW: Schlapp statt Superkompensation?

Zitat:
Zitat von muzze Beitrag anzeigen
Nach dieser Theorie, dass man zwangsgläufig nach 48-72h einen Peak hat, müsste man für einen IRONMAN die Umfänge + Intensitäten bis Donnerstag oder Freitag hochhalten?

.
das dürfte allerdings bei anspruchsvoller, spezieller vorbereitung kontraproduktiv sein. würde man z.b. erst am donnerstag oder freitag mit dem letzten 3 wochenblock enden (mit umfangs- und intensitätshöhepunkt innerhalb der vorbereitung) dürfte die ermüdung und die regeneration bis zum wk noch nicht abgeschlossen sein. man muss sich ja mal vor augen halten, was in so einem training zu "verdauen" ist.... 20-30h umfang gepaart mit teilweise hohen ga2 anteilen, können einen ganz schön ins koma verfrachten. zumindest geht mir das in speziellen vorbereitsphasen fast immer so. am ende des letzten 3 wochen blocks freu ich mich sogar darauf weniger machen zu "dürfen" (dabei trainiere ich eigentlich gerne hohe umfänge)

was die kürzeren strecken angeht, dürften die umfänge in der regel eh etwas geringer sein. und wenn man dann die letzten 10 tage noch ein bischen umfang rausnimmt und z.b. donnerstags nochmal ne kleine, intensive, aber nicht zum umfangreiche vorbelastung absolviert, wirkt das der allgemeinen erfahrung nach bekanntermaßen leistungssteigernd. wichtig halt, dass der umfang der vorbelastung nicht zu hoch ist.
captain hook no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 21:55   #10
muzze
Tieftauchen ist fast so wie schnelles Schwimmen
 
Registriert seit: 19.01.2009
Ort: NRW
Alter: 33
Beiträge: 400
AW: Schlapp statt Superkompensation?

Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
das dürfte allerdings bei anspruchsvoller, spezieller vorbereitung kontraproduktiv sein.
das wollte ich damit suggerieren
muzze no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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