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Triathlontraining allgemein Was macht das Training im Triathlon aus? Wo drückt der Schuh? Bringen Krafttraining, MTB, Skilanglauf, Yoga, Pilates, Mentales Training etwas?

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Alt 13.10.2009, 08:33   #1
Ralph
Admin
 
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Registriert seit: 24.04.2008
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Beiträge: 2.120
Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Wie immer ... das kommt drauf an
Im Winter, wenn man ziemlich weit von dem eigentlichen Saisonhöhepunkt entfernt ist, sollte man eher nicht so viel koppeln. Kurz vor dem Wettkampf ist das Koppeltraining ein wesentliches Trainingsinstrument.
Das Koppeltraining ist für den Körper relativ belastend, daher sollte man überlegen, was in der jeweiligen Trainingsperiode wichtiger ist: "Umfänge oder Koppelfähigkeit".

hang loose
__________________
keep it simple
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Alt 13.10.2009, 08:50   #2
PeterMuc
Mod, die rechte und linke Hand vom Chef
 
Benutzerbild von PeterMuc
 
Registriert seit: 02.03.2004
Alter: 48
Beiträge: 1.806
Re: Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Zuallererst: Das wichtigste Koppeltraining ist und bleibt der Wettkampf Also, gleich mal zu den WinTris anmelden, das Wetter passt ja mittlerweile auch.
ich habe in den vergangenen Jahren einiges durchprobiert was Koppeltrainig angeht. 2006-2008 habe ich nach dem prinzip von Gordo Byrn trainiert, das sah u.a. in den letzten acht Wochen vor der Langdistanz 2 Koppeltraining/Woche vor, einmal kurz (1.5-2h Rad/30-60min Lauf) und einmal lang (3-4.5h Rad/90-120min Lauf). Das macht Dich fertig ! Gerade nach dem langen KT brauch man schon sehr viel Zeit für die Regeneration, da muss man schon sehen, ob man das verkraftet.
Grundsätzlich schadet es nichts, nach einer langen radtour 10-15min Lauf anzuhängen, um die Beine an den Übergang zu gewöhnen.
Dieses Jahr habe ich im Training nie länger als 45 min Lauf an eine Radeineinheit dran gekoppelt, die wichtigsten KT vor meinem Saison-Highligh waren die Wettkämpfe vorher.
Aber ich bin ja auch nur ein mittelprächtiger LD-ler und ein sehr schlechter KD-ler, für die OD und den Sprint sieht das anders aus (Ich drücke mich zB grundsätzlich vor den Wechseltrainings a la 5x(4km Rad /1 km Lauf), aber ich gelobe besserung.
Bei OD und Sprint hat man keine 5km Zeit, um sich mal einzulaufen, da muss man gleich vom ersten Meter an richtig gas geben beim Laufen - und das geht nur, wenn man es fleissig trainiert (aber dafür bin ich glaube ich schon zu alt )
Übrigens: Es gibt keine bestimmte Jahreszeit für KT: Im Winter nach dem Spinning noch 15min aufs Laufband und dann Quäl Dich Du S.. !!
PeterMuc no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2009, 09:06   #3
Dreisportler
Einer muss es ja tun
 
Registriert seit: 15.03.2008
Ort: København
Alter: 45
Beiträge: 2.485
Re: Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Ich glaube (aber ich bin ja kein Trainer) wenn man das eigentliche Wechseln (der Muskulatur) trainieren will sollte man schnell radfahren und danach schnell anlaufen und da dürfen die Distanzen dann auch sehr kurz sein.....5 km rad 1 oder 2 km lauf.
Dreisportler no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2009, 00:00   #4
Symphy
Gast
 
Beiträge: n/a
Re: Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Zitat:
Zitat von Ralle
Das Koppeltraining ist für den Körper relativ belastend, daher sollte man überlegen, was in der jeweiligen Trainingsperiode wichtiger ist: "Umfänge oder Koppelfähigkeit".
Wie gesagt, ich bin ja noch „grün“ im Triathlon. Aber hier meine ersten Erfahrungen mit dem KT:

Hatte vorher gelesen, dass die Umstellung vom Radfahren auf das Laufen Probleme bereite. Bei meinem ersten KT dann folgende Überraschung: Bin nach 40 km Rad (1:18 Std.) „gefühlt“ mit normaler Anfangsgeschwindigkeit (5:00 min/km) für eine mittel-intensive 10 km-Runde losgelaufen. Nach einem Kilometer (laufe auf ausgemessenen Strecken) dann der Blick auf die Uhr: 40 Sekunden schneller als geplant und gefühlt! Also Tempodauerlauf (4:20 min/km) statt mittel-intensives Training. Auch auf den folgenden 9 Kilometern bei gleich bleibendem Tempo nicht das Gefühl einer höheren Herzfrequenz. Hatte leider keinen Brustgurt um, so dass ich keine objektiven HF-Werte habe.

Diese erstaunliche Erfahrung, dass mir das Laufen im flotten Tempo nach dem Wechsel leichter fällt als z.B. nach einem längeren Einlaufen vor einem Tempolauf oder einem Intervalltraining hat sich bei allen folgenden KT-Einheiten wiederholt. Habe schon scherzhaft zu den Kollegen im (Lauf-)Verein gesagt, dass ich mich vor dem nächsten Wettkampf nicht mehr einlaufe, sondern einfahre.

Auch nach den Trainingseinheiten spürte ich keine stärkere Belastung als z.B. nach einem langen Lauf mit Endbeschleunigung.

Gerade diese überraschende Erfahrung hat bei mir die Lust auf den Triathlon geweckt.

Nun meine Frage:
Was sollte – bei den geschilderten Erfahrungen – gegen häufiges KT sprechen, vorausgesetzt man vernachlässigt die langen Fahrten und Läufe nicht?

Vielleicht habe ich als Neuling aber ganz falsche Vorstellungen vom richtigen Koppeln. Dann belehrt mich eines besseren!

P.S. Koppeln macht Spaß , und alles was Spaß macht, ist m.E. auch förderlich im Training - vorausgesetzt man übertreibt es nicht.
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Alt 15.10.2009, 17:04   #5
ironstephan
Ironman
 
Registriert seit: 02.11.2008
Ort: Pressath i.d. Opf. und München
Beiträge: 1.090
Re: Wie lang sollte ein Koppeltraining sein?

Zitat:
Zitat von Symphy
...Bin nach 40 km Rad (1:18 Std.) „gefühlt“ mit normaler Anfangsgeschwindigkeit (5:00 min/km) für eine mittel-intensive 10 km-Runde losgelaufen. Nach einem Kilometer (laufe auf ausgemessenen Strecken) dann der Blick auf die Uhr: 40 Sekunden schneller als geplant und gefühlt! Also Tempodauerlauf (4:20 min/km) statt mittel-intensives Training. Auch auf den folgenden 9 Kilometern bei gleich bleibendem Tempo nicht das Gefühl einer höheren Herzfrequenz. Hatte leider keinen Brustgurt um, so dass ich keine objektiven HF-Werte habe...
Das kommt halt immer auf den jeweiligen Leistungsstand an
Ich hätte nach ner gemütlichen Radrunde (40Km/1:18Std.) auch keine Probleme ne 4er Zeit pro Km zu laufen Viele sehen das jedoch als Problem an und somit haben diese dann ein knallhartes KT
Hier muss man halt wie bei allen Trainingsarten die Belastung sprich den Puls berücksichtigen, hast Du den schon mal geprüft Und wie Doc und auch Dreisportler schon geschrieben haben gibt es beim KT große Unterschiede.
ironstephan no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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