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Alt 06.12.2012, 15:58   #1
planet_sammy
Mit Stützrädern-Fahrer
 
Registriert seit: 18.06.2010
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Question Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

Hallo,
natürlich kann man stundenlang auf dem Rad Kilometer fressen, aber was ist nach eurer Ansicht die ideale maximale Länge für eine Radeinheit wenn man sich ausschließlich auf die Kurz- und olympische Distanz konzentriert. Da geht es ja eher ums Tempo auf einer kurzen Strecke und nicht um die Ausdauer > 100km...

Ich will halt nicht Zeit auf dem Rad vergeuden, immerhin sind die Einheiten Schwimmen und Laufen auch wichtig und meine Zeit für das Training sollte nicht mehr als 8h die Woche betragen.

Gruß
Sammy
planet_sammy no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2012, 20:30   #2
Nørdic21
Nach dem Freischwimmer darf ich allein in den See
 
Registriert seit: 26.11.2012
Beiträge: 109
AW: Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

edit: sry, ich bin voll am Thema vorbei
Nørdic21 no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2012, 20:35   #3
Fetti
Leihfahrradfahrer lass ich links liegen
 
Registriert seit: 04.02.2011
Ort: München
Beiträge: 203
AW: Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

Da spielen sicher einige Faktoren eine Rolle: Wie viele Rad-Lebens-KM du in den Beinen hast? Welche Rennen sind (flach, bergig, Windschattenfreigabe ja/nein, willst du ankommen/gewinnen?). Ansonsten: Ich weiß zwar nicht was die Trainingslehre in ihren Büchern stehen hat oder was z.B. Weltcup-Starter zusammenbekommen, aber viel länger als die eigentliche WK-Dauer musst du m.E. nicht trainieren. Ein paar längere Ausfahren schaden nicht und da kann man ein paar Spielereien einbauen. Aber selbst das muss wohl kaum 80 ~ 100km überschreiten, sonst wirst irgendwann zum Diesel obwohl du einen Turbo brauchst.

Also, sobald einige Grundlagen gelegt sind, kann ich mir sowas vorstellen wie pro Woche:
- 1* 80km mit 4*5km WK-Tempo in der zweiten Hälfte
- 1* 40km locker anfangen, mit Beschleunigung in der 2. Hälfte und Koppellauf
- 1* 50km, davon km 15 - 35 im WK-Tempo

Das ist sicher nicht über-ambitioniert, aber auch weit mehr als nötig ist um einfach nur durchzukommen...

Gruß,
Martin
Fetti no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2012, 07:14   #4
planet_sammy
Mit Stützrädern-Fahrer
 
Registriert seit: 18.06.2010
Ort: Hessen
Alter: 46
Beiträge: 28
AW: Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

Hallo Martin,
ich denke auch das die WK-Dauer und die längste Radeinheit in etwa diesselbe Zeit haben sollten. Ich will natürlich nicht gewinnen, aber auch nicht vorm "Besenwagen" herfahren.

Ich habe einen guten 30er Schnitt auch wenn es leicht bergig wird. Bedeutet also für mich das eine Ausfahrt < 2 1/2 Std. liegt also runde 80km.

Mir fehlt am Wochenende auch die Zeit mich für 4-5 Std. aufs Rad zu setzen, da springt mir die Familie ins Genick (Erst 5h auf dem Rad und dann total fertig auf der Couch )

Die Intervalle baue ich auf jeden Fall ein und dann schauen wir mal wie es läuft.

Danke noch mal für den TIP

Gruß

Sammy
planet_sammy no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2012, 13:22   #5
ender
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Beiträge: 6.873
AW: Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

Zitat:
Zitat von planet_sammy Beitrag anzeigen
Hallo,
natürlich kann man stundenlang auf dem Rad Kilometer fressen, aber was ist nach eurer Ansicht die ideale maximale Länge für eine Radeinheit wenn man sich ausschließlich auf die Kurz- und olympische Distanz konzentriert. Da geht es ja eher ums Tempo auf einer kurzen Strecke und nicht um die Ausdauer > 100km...

Ich will halt nicht Zeit auf dem Rad vergeuden, immerhin sind die Einheiten Schwimmen und Laufen auch wichtig und meine Zeit für das Training sollte nicht mehr als 8h die Woche betragen.

Gruß
Sammy
letztendlich nur die frage, was du investieren willst. dass man als kurzstreckler nicht so lange radfahren muss, ist ein trugschluß. abhängig vom jahreszeitpunkt kann dort schon richtig viel gefahren werden. profis über die OD fahren locker mehr als 10 000km pro jahr. selbst junioren mit einer wettkampfstrecke von 0,75-20-5 fahren rund 6000-7000km pro jahr.....und das sind alles athleten, die wettkämpfe mit windschattenfreigabe betreiben. sprich ohne windschatten wird das radfahren noch wichtiger.
man darf nicht vergessen das ein gutes radniveau nicht nur wichtig für die radzeit, sondern vor allem auch für die folgende laufperformance ist.
ender no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2012, 16:47   #6
Fetti
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AW: Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

Zitat:
Zitat von ender Beitrag anzeigen
selbst junioren mit einer wettkampfstrecke von 0,75-20-5 fahren rund 6000-7000km pro jahr...
Wobei man sich da fragen kann wie sinnvoll das ist. Mit 6000~7000km kann man als Langdistanzler nach Hawaii fahren; ob man den Umfang einem Sprint-Junior zumuten sollte, halte ich für mehr als fragwürdig...
Fetti no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2012, 17:26   #7
ender
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AW: Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

Zitat:
Zitat von Fetti Beitrag anzeigen
Wobei man sich da fragen kann wie sinnvoll das ist. Mit 6000~7000km kann man als Langdistanzler nach Hawaii fahren; ob man den Umfang einem Sprint-Junior zumuten sollte, halte ich für mehr als fragwürdig...
das sind die mindestanforderungen, um auf dem rad mitzuhalten und danach noch ordentlich laufen zu können........zur deutschen und weltspitze gerechnet. ein hobbyjunior braucht das sicherlich nicht.
ich habe mich auch mit 5000 radkilometern für hawaii qualifiziert, bin damals aber nicht so gut geradelt, wie unsere besten junioren heute.
man muss das ja auch immer im sinne der kontinuierlichen leistungsentwicklung sehen. wie erwähnt kommen die profis im erwachsenenbereich locker über 10 000km/jahr (nicht umsonst sind umgestiegene kurzstreckler auch auf der LD gleich mit vorn dabei). da kann man die junioren nicht mit 2000-3000km/jahr rumkrepeln lassen. da wäre der sprung zur U23 und dann zu den erwachsenen viel zu groß.
man darf sich halt nicht dem vorurteil hingeben, das kurzstreckler nicht radfahren können bzw kaum rad trainieren.
ender no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2012, 19:09   #8
Volksbänkler
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Beiträge: 1.432
AW: Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

Wer als LD-Athlet mit 6000 km nach Hawaii fährt hat entweder einen Startplatz gewonnen oder schon einiges an Lebenskilometern abgespult. Genau diese haben Junioren noch nicht. Zudem muss man ja auch bedenken, welche Ziele derjenige hat. Ein LD-Athlet mit 6000km dürfte andere Ziele im Sport haben, als ein Junior mit 6000 km.
Dennoch halte ich es für sinnvoll ambitionierte Junioren diese Umfänge auf dem Rad absolvieren zu lassen. 1. Sind 6000 km nicht wirklich viel und 2. sind es ja auch weniger als 150 km im Durchschnitt in der Woche. Besser als sie mit 100 Laufkilometer pro Woche muskulär und vom gesamten Stützapparat kaputt zu trainieren lassen.

Egal, zurück zur Frage: Bestimmte adaptive Ausdauerprozesse laufen im Körper erst ab 2:30h Gesamtbelastungsdauer ab. Diese Anpassung "verschenkt" man, wenn man nie länger unterwegs ist. Ob man jetzt gleich 6h Einheiten absolvieren muss, mag ich bezweifeln. Aber ein gewisses Maß an over-distance Training ist nicht verkehrt. Aber nachdem wir ja alle keine Profi-Sportler sind, mach halt eine längere Ausfahrt, wenn die Familie es erlaubt und du Lust drauf hast.
Volksbänkler no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2012, 19:16   #9
Fetti
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Ort: München
Beiträge: 203
AW: Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

Zwei Rückmeldungen dazu...

Zitat:
Zitat von ender Beitrag anzeigen
ich habe mich auch mit 5000 radkilometern für hawaii qualifiziert, bin damals aber nicht so gut geradelt, wie unsere besten junioren heute.
Dass man damit auf Hawaii nicht aufs Podest kommt, ist aber auch klar

Zitat:
Zitat von ender Beitrag anzeigen
man darf sich halt nicht dem vorurteil hingeben, das kurzstreckler nicht radfahren können bzw kaum rad trainieren.
Das behaupte ich ja nicht. Geht aber auch um die Frage ob du Jemanden in der nationalen Spitze haben willst (und m.E. mit zu hohen Umfängen im U-Alter verbrennst), oder ob man sich den Trainingsplan von einem reinen Hobbyathleten anschaut der ein ordentliches Rennen im Mittelfeld abliefern will. Für Letzteres braucht es keinen Vergleich mit einem Profi-Trainingsplan. Das demotiviert ja sonst nur bzw. füllt die Wartezimmer beim Orthopäden
Fetti no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2012, 19:29   #10
ender
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Benutzerbild von ender
 
Registriert seit: 21.05.2002
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Beiträge: 6.873
AW: Ideale/maximale Länge einer Radeinheit für die olympische Distanz

ich bezieh mich ja immer aufs ausgangsposting. dort wird nach der "idealen streckenlänge einer radeinheit" gefragt. nach dem motto "die zauberzahl ist 52!" oder so ähnlich. und dann jede trainingseinheit 52km fahren. so funktioniert radtraining nicht. es gibt einfach phasen wo durchaus weniger, dafür härter trainiert wird, und dann eben auch phasen mit höheren umfängen. und da kommen dann durchaus einige kilometer zusammen. wieviel dann genau, hängt dann natürlich vom leistungsanspruch ab. und "ideal" sind eben doch relativ hohe umfänge auch für die kurzstrecke.
ender no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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ideal, länge, rad, training

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