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Radfahren Druck wie Hellriegel, Stadler und Zäck gewünscht? Hier gibt es Tipps.

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Alt 26.06.2012, 09:37   #11
modoufall
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 17.08.2008
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Alter: 59
Beiträge: 1.196
AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

Mal ganz unwissenschaftlich: fahr die erste Runde wie von den Kollegen empfohlen und steigere in der zweiten Runde, so weit du dich traust. Wenn Euer Läufer ins Ziel kommt, solltest du idealerweise wieder senkrecht stehen können.

Wenn du noch keine 180 am Stück gefahren bist, brauchst du meiner Meinung nach nicht jetzt damit anfangen. Wenn du das nicht ohnehin packst, kannst du es jetzt nicht mehr aufbauen.
modoufall no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 10:53   #12
Hilfe-Krampf!
Mit Stützrädern-Fahrer
 
Registriert seit: 28.06.2011
Beiträge: 20
AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

Also die 180km packe ich, gar keine Frage. Und selbst wenn ich einbreche werde ich ankommen, ich mache mir da keinerlei Sorgen.

Ich bin selber ziemlich überzeugt, dass am Trainingszustand jetzt nichtsmehr zu schrauben ist, aber ich habe mich eigentlich ganz gut vorbereitet, möchte ich mal behaupten.

Die vorrangige Frage war ja, was für Anhaltspunkte es ohne Leistungsdiagnostik für das Wettkampftempo gibt, wenn man bisher nur 40km Wettkämpfe gefahren ist und alles drüber nur im Training.


Klar ist aber auch, dass auch in den letzten 2 Wochen noch manches erreicht werden kann, wie z.B. volle Energiespeicher, mentales Setting etc. und soweit ich weiß bringen die schnellen Einheiten kurz vorher auch nochmal Schwung ins Nervensystem was wohl auch eine Rolle spielen kann.

Deswegen bin ich hier durchaus auch sehr an Tipps für mein Training in den nächsten Tagen interessiert, vielen Dank dafür!

Die Frage die bei mir aufkommt: Die Leute die jetzt die 180km Trainingseinheit vorher empfohlen haben scheinen ja auf gewaltige Erfahrung und Trainingsumfänge im Radtraining zurückblicken zu können. Das ist bei mir nicht so. Ich habe mich zwar seit dem Winter speziell auf diese Distanz vorbereitet aber dennoch ist so eine Radleistung für mich völliges Neuland.

Für Anfänger beim Marathon werden ja auch max. 30-35km im Training in langsamer Manier empfohlen während Profis auch schonmal 35km TDL machen und überhaupt Einheiten mit mehr als 40km. Evtl. gilt hier ähnliches?


Freue mich sehr über die vielen Rückmeldungen
Hilfe-Krampf! no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 11:48   #13
Roady
Mod, die rechte und linke Hand vom Chef
 
Registriert seit: 28.07.2011
Ort: München
Alter: 33
Beiträge: 536
AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

Hi,

also ich bin auch kein Profi, das will ich mal vorne weg sagen.
Zum Radtraining und Lauftraining, das macht mir einfach unheimlich spaß daher habe ich kein Problem mit großen Umfängen. Mein Körper verkraftet auch über 15h Sport in ner Regelwoche (bin Student).
Soviel zu den Rahmendaten.
Zum Training allgemein, ich bin zwar eher auf den Kürzeren Strecken beheimatet, also Sprint Olympisch und dieses Jahr meine MD Premiere. Nichts desto trotz baue ich immer wieder sehr lange Ausfahrten ~200km in mein Training ein, da ich damit gute Erfahrungen gesammelt habe. Natürlich kommen auch Sprinteinheiten bei mir nicht zu Kurz.
Ähnlich halte ich es auch beim laufen, da habe ich in nem Laufthema hier parallel auch schon einiges geschrieben. Meiner Ansicht nach kommt Geschwindigkeit halt über Umfänge, das mag umstritten sein - mit hilfts.

Zu den letzten Tagen vor dem Wettkampf würde ich auch die Umfänge reduzieren und die Intensität steigern. Dabei ist aber wichtig in den Körper rein zu hören, und den Punkt nicht zu verpassen an dem du in "Form" kommst. Das ist ein entscheidender Punkt beim Tapern.
Das bedeutet soviel wie aus der Erschöpfung raus zu kommen um mit vollen Speichern und total Heiß auf den Wettkampf an der Startlinie zu stehen.

Die Frage ist halt jetzt auch, in wie weit du noch "Erschöpft" bist vom Training oder ob du unterhalb dem das deinem Körper möglich gewesen wäre trainiert hast?


Greez
Roady
Roady no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 13:06   #14
pointex
Mit-Socken-im-Schuh-Läufer
 
Registriert seit: 24.03.2008
Ort: innviertel, passau
Beiträge: 730
AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

Zitat:
Zitat von ender Beitrag anzeigen
siehste, so unterschiedlich können erfahrungen sein. meine längsten trainingseinheiten bewegten sich immer um 110-120km. meine standrardtrainingsrunde hatte rund 90km. und ich bin NIE mal eine komplette strecke im rennspeed gefahren. bin zwar immer pulsmäßig ordentlich gefahren, oberes ga1, aber fast ausschließlich auf dem kleinen kettenblatt (trainingsschnitt 31-32km/h). der speedzuwachs im wettkampf kam dann dadurch, dass ich dort dann auch das große kettenblatt benutzt habe (wettkampfspeed 36km/h).
energetisch macht es nämlich keinen unterschied, ob du 4 oder 6 stunden fährst, da du sowieso nach 1-2h anfangen musst, kohlenhydrate nachzuführen.

.

a) machen das nicht alle, und
b) machen die das über eine verringerte kohlenhydratzufuhr während des normalen trainings, nicht dadurch, dass sie 1-2 wochen vor dem wettkampf noch eine monstereinheit hinlegen....
ist logisch dass das große blatt was bringt,scherzkeks. aber wenn du vorher keine 180 gefahren bist kannst auch nicht sagen wie du mit dieser vorbelastung gefahren wärst, einen schnitt hier heranzuziehen ist von zu vielen faktoren abhänging und zu persönlich. ich frag mich dann warum profischwimmer bis 10 km in einer eiheit schwimmen, obwohl sie nur 100 m wettkampf haben?
im ernst, was der körper nicht gelernt hat, kann er auch nicht gleich können

also auf der bafl wurde dies von nahmhaften trainern so gelehrt, die speicher ganz zu entleeren bringt mehr überschießende reaktion. die kunst ist es im richtigen augenblick zu tun.
pointex no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 15:41   #15
ender
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AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

Zitat:
Zitat von pointex Beitrag anzeigen
.....aber wenn du vorher keine 180 gefahren bist kannst auch nicht sagen wie du mit dieser vorbelastung gefahren wärst.....
moment, du unterstellst aber vorher, dass es ohne GAR NICHT geht, bzw nur sehr schlecht, bzw wirfst jetzt normales training und training in der unmnittelbaren wettkampfvorbereitung in einem topf. und das stimmt bzw geht einfach nicht. das man mit mehr training schneller fährt, ist natürlich logisch. wobei ich eben bezweifel, das langes UND hartes training (zb eben 180km in wettkampfspeed) kurz vor dem wettkampf noch etwas bringt, außer sich kaputtzuspielen für den wettkampftag. aber auch hier mag es andere erfahrungen geben.

Zitat:
Zitat von pointex Beitrag anzeigen
.....also auf der bafl wurde dies von nahmhaften trainern so gelehrt, die speicher ganz zu entleeren bringt mehr überschießende reaktion. die kunst ist es im richtigen augenblick zu tun.
ich habe auch nicht das prinzip der superkompensation angezweifelt, sondern nur den ablauf. du machst dir deine speicher mit einer monstereinheit leer, andere mit normalem training ohne anschließende kohlenhydratzufuhr.
ender no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 17:07   #16
pointex
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AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

Zitat:
Zitat von ender Beitrag anzeigen
moment, du unterstellst aber vorher, dass es ohne GAR NICHT geht, bzw nur sehr schlecht, bzw wirfst jetzt normales training und training in der unmnittelbaren wettkampfvorbereitung in einem topf. und das stimmt bzw geht einfach nicht. das man mit mehr training schneller fährt, ist natürlich logisch. wobei ich eben bezweifel, das langes UND hartes training (zb eben 180km in wettkampfspeed) kurz vor dem wettkampf noch etwas bringt, außer sich kaputtzuspielen für den wettkampftag. aber auch hier mag es andere erfahrungen geben.



ich habe auch nicht das prinzip der superkompensation angezweifelt, sondern nur den ablauf. du machst dir deine speicher mit einer monstereinheit leer, andere mit normalem training ohne anschließende kohlenhydratzufuhr.

stimmt jetzt nicht ganz, ich hab nie gesagt 180 km in wsa zu fahren, es reicht das wettkampftempo anzutesten. ich bin meine 180 er in 5h 50 min bis 6h etwa gefahren. weiters würde ich empfehlen aufbauend arbeiten, das training sollte mit fortschreitender anpassung gesteigert werden. ein athlet sollte doch 2 wochen vorher in der lage sein die zu erwartenede belastung leisten zu können. es wäre nicht schlecht ein paar reserven zu schaffen, also etwas drüber zu trainieren. wenn du die superkompensation verstanden hast, solltest du wissen der körper bereitet sich in erwartung der trainierten belastung überschiessend vor. weiters müssen bänder, sehnen und der kopf vorbereitet werden. im meinem verein fahren alle langdistanzler mehrmals die 180 km und jeder von uns war um und unter 5 stunden, zufall?
naja und als monstereinheit würde ich das jetzt nicht bezeichenen, wir sprechen hier von leuten die über die langdistanz starten und nicht bei irgend einer kaffeefahrt.
meine lehrwartausbildung ist schon 10 jahre zurück, vielleicht hat sich das training inzwischen geändert.
pointex no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 18:01   #17
ender
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AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

Zitat:
Zitat von pointex Beitrag anzeigen
.....meine lehrwartausbildung ist schon 10 jahre zurück, vielleicht hat sich das training inzwischen geändert.
damals trainierte man ja auch "viel hilft viel"
effektiver und besser ist es natürlich mit weniger training, dieselbe, oder dann mit mehr training eine noch bessere leistung zu erbingen.
ich bin mit einem wochenSCHNITT (von november bis juni) von 189km (5300km gesamt) eine 4:58 gefahren. und das war meine erste saison, in der ich richtig trainiert habe. vorher lag mein jahresumfang bei ca. 2000km.
da frag ich mich, was die ganzen vieltrainierer veranstalten, wenn sie damit nicht mindestens eine 4:40 und drunter fahren.
ender no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2012, 18:06   #18
ender
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AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

Zitat:
Zitat von pointex Beitrag anzeigen
.....ein athlet sollte doch 2 wochen vorher in der lage sein die zu erwartenede belastung leisten zu können.....
das ist doch gar nicht die frage, die sich stellt. die frage ist doch, wie er es verkraftet, wie lang ihm das in den knochen hängt.
sicherlich kann man sogar 3 tage nach einer 180km maximalfahrt einen ironman machen. die frage ist nur, ob der ironman das ideale ergebnis bringt.
wenn ich 180km maximal fahren würde, wäre ich danach mindestens 3 tage energetisch und muskulär platt. da stellt sich doch die frage, ob man in diesen 4 tagen nicht hätte anders, effektiver hätte trainieren können.
ender no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2012, 16:12   #19
ericf
Nichtschwimmer
 
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Beiträge: 3
AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

Als newbie hier im Forum häng ich mich hier mal ran, ohne selbst zum threadopening etwas dazu beizusteuern.
Ich bin ebenfalls Staffelradler, Ironmandistanz, Erststarter und habe ebenfalls noch nicht die Gesamtlänge gefahren.
Ich bin letztes Jahr in 4 Tagen 500km, 5000hm singlespeed gefahren und habe auch davor die durchschnittliche Tagesgesamtkilometer nicht ein einziges Mal gefahren.
Meine Trainingsvorbereitungen sehen so aus, dass ich das ganze Jahr über 100 "dienstliche "Kilometer/Woche radele, 1-2x/Monat ~10km laufe und an den WE singlespeed crosse, singlespeed MTB fahre oder, wie jetzt seit März 2012 ~250km/Woche Zeitfahrrad fahre.

Was meint ihr - wird hinter meinem Namen ein DNF zu lesen sein?

Danke für Antworten und Aufmerksamkeit
ericf no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2012, 19:05   #20
ender
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AW: Staffel-Radfahrer in Roth - Welches Tempo anschlagen?

also meine erfahrung ist, dass man die 180km vorher nicht gefahrens ein muss. was man zb über 120km fährt, kann man dann auch über 180km fahren.
ender no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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