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Richiii 15.01.2011 21:59

Trainingsradtest
 
Hey Leute,

wollte mal fragen wie ihr das so macht mit trainingstests beim radfahren?
habe hier ne richtig schöne 5km runde die perfekt für sowas ist.

starte hauptsächlich bei sprint- und kurzdistanzen.
wie lange sollte dann so ein test sein?
würde 20km vollgas fahren... zuviel, zuwenig?

klar das durch den wind und andere bedingungen die zeiten nicht zu 100% vergleichbar sind, aber allein vom gefühl kann man dann tendenzen erkennen...

würde einmal jetzt fahren, also mit fast noch keinen radkilometern in den beinen (140km und 6h rolle) und dann einmal im april kurz vor der saison und einmal im juli mitten drin.

wie sieht ihr das?


Gruß Richiii

deirflu 16.01.2011 08:52

AW: Trainingsradtest
 
Ich würde sagen dass 20km etwas lange sind und würde die Strecke halbieren.

Wichtig ist dass du versuchst die letzten 2 Tage vor dem Test ungefähr das gleiche Training zu machen und auch das gleiche essen und trinken zu dir nimmst.

Ich fahre Leistungstests auf einem Ergometer, auf einer Rolle geht es aber auch. Hier hast du halt den vorteil das du weniger Umwelteinflüsse hast und somit genauere Ergebnisse.

Gruß

Volksbänkler 16.01.2011 11:50

AW: Trainingsradtest
 
Ein solcher Test ist ziemlich nutzlos. Du kannst die Umweltbedingungen einfach nicht abschätzen. Wenn es an einem Tag windig ist und am anderen Tag nicht, dann kannst du die Ergebnisse schon in die Tonne treten.

Ich habe gerade darüber einen Bericht für die Uni verfasst.

20km lange ideal-flache Strecke
a) ohne Wind und b) 10km Wind mit 10km/h von vorne und 10km mit 10km/h von hinten

Differenz bei 230W Dauerleistung: ca. 45sec

Insofern macht das keinen Sinn, daraus Trainingsleistungen oder Daten abzuleiten.


Möglichkeiten:

20min Test nach Hunter Allen: dazu brauchst du aber einen Powermeter, der genau diese unterschiedlichen Umweltbedingungen herausfiltet. Im Beispiel von oben wirst du dann trotz gleicher Zeit (bei Wind) eine größere Leistung erbracht haben.

Belastungstest auf der Rolle: hier kannst du (gleicher Gang, Widerstand der Rolle und TF vorausgesetzt) deinen Puls und dein subjektives Belastungsgefühl ermitteln.

Test am Berg: Windfaktor kann hier (nahezu) vernachlässigt werden, deshalb kommen bessere Ergebnisse heraus

Laktat-Test: sicherlich die beste Möglichkeit, aber leider teuer

Als allgemeinen Tipp würde ich einen Test über 20min machen. Mehr macht keinen Sinn, weil ich mich, zumindest im Training, schwer motivieren kann mich länger komplett auszukotzen (auch im Hinblick auf Regeneration nicht sinnvoll). Weniger als 15min macht auch wenig Sinn, weil du keine vernünftigen Dauerleistungswerte bekommst.

captain hook 17.01.2011 14:52

AW: Trainingsradtest
 
wobei ich sagen würde, dass wenn man regelmäßig dieselbe strecke fährt und die geschw. in relation zur hf sieht kann man über einen langen zeitraum zumindest schonmal tendenzen erkennen. blöd halt, wenn man ausser dem wind und dem wetter faktoren wie ampeln oder verkehr berücksichtigen muss...

Richiii 17.01.2011 16:41

AW: Trainingsradtest
 
das ist auf der strecke perfekt. keine ampeln nur einmal keine vorfahrt und kaum verkehr...

werde mal schauen.....

test auf der rolle wär auch ne alternative.

speeedo 17.01.2011 17:23

AW: Trainingsradtest
 
das größte problem sehe ich auch beim wind.
die anderen faktoren kann man ja standardisieren, geht beim wind aber schwer.


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