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Radfahren Druck wie Hellriegel, Stadler und Zäck gewünscht? Hier gibt es Tipps.

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Alt 23.08.2010, 07:58   #1
Milorz
Inaktiv oder gelöscht
 
Registriert seit: 07.08.2006
Beiträge: 1.209
Mountainbiken - nach Orientierungssinn oder per Satellit?

Hallo,

Muss man denn immer genau nach Navi fahren? Für mich wars gestern eher eine Schnitzeljagd als wirklich zu biken. Finde, dass ein Navi maximal eine Karte ersetzen sollte, nicht jedoch den natürlichen Orientierungssinn. Jedenfalls war ich nach einigen Kurskorrekturen relativ stark angenervt. Schließlich brauchten wir mit Navi mehr als doppelt solange über den Berg als wie wenn man sich auf die Ortskenntnisse verlassen hätte. Jedenfalls kotzt´s mich in der Gruppe total an, wenn einer bloß noch aufs Navi schaut (stop-and go im Bergwald) und die anderen treudoof hinterherfahren müssen. Schließlich hatten wir uns mit Navi mehrfach verfahren. Das wäre nach fahren nach dem Orientierungssinn nicht passiert. Ich meine, wenn ich schon einen Berg hochfahre und den Rhythmus finde unterbreche ich den Rythmus nicht andauernd, blos weil das Navi meckert. Hatte dann keinen Bock mehr und bin heimgefahren.

Jetzt wollt ich mal wissen wie man das handhabt ? Gibt´s da generelle Regeln? Wer das Navi hat sagt wo`s langgeht oder wie? Oder sich vorher einigen das Navi zu Hause zu lassen? Wenn einer aber die Technik geil findet und das Navi dabei haben will resp. muss (...) geht halt nix mehr zam... .

Gruss Michael
Milorz no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2010, 08:34   #2
biologist
Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig...
 
Registriert seit: 04.08.2008
Ort: Riedstadt
Alter: 41
Beiträge: 1.025
AW: Mountainbiken - nach Orientierungssinn oder per Satellit?

Als ich mir das Navi vor ca. zwei Jahren gekauft habe, wars natürlich am Anfang der mega "Spielzeugfaktor". Aber schon nach der ersten Ausfahrt dachte ich, dass vom Biken an sich doch etwas verloren geht, weil man ständig auf der Display starrt. Dies lag jedoch aber zum großen Teil auch daran, weil ich sehen wollte, wie du das Ding unter dichten Belaubung funktioniert und wie stark es dann vom Weg abweicht. Einmal habe ich dann auch probiert vorher eine Strecke am Rechner zu planen und die dann auch abzufahren. Das kann ich allerdings nur bedingt empfehlen: es ist einfach so, dass viele Wege auf der Karte eingezeichnet sind, manche jedoch nicht mehr existent sind, andere zu verblockt sind und andere wieder rum so steil sind, dass man sie nur in eine Richtung fahren kann. Das weiß man bei der Planung halt nicht, wobei man letztes am Höhenprofil noch ansatzweise erahnen kann. Inzwischen mache ich das so, dass ich einfach mal fahre und dann ggf. später aufs Navi schaue, wie ich wieder zurück komme (falls ich mich an dieser Stelle nicht auskenne). Meist bin ich jedoch mit nem Freund unterwegs und der schruppt derart viele km im hiesigen Taunus, dass der sich einfach wesentlich besser auskennt als ich und er quasi mein Navi ist

Beim RR stellt sich die Sache für jedoch anders dar: ich plane regelmäßig Strecken am Rechner und fahre die mit dem Rad dann ab. So kann ich die Strecke vorher schon so legen, dass ich stark befahrene Straßen eher vermeide. Und überhaupt komme ich in/durch Ortschaften, die ich sonst höchstens vom Namen kenne und kann einfach fahren, ohne mir während dessen weitere Gedanken zu machen. Finde ich sehr sehr praktisch.
biologist no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2010, 14:34   #3
su.pa
Mit-Socken-im-Schuh-Läufer
 
Benutzerbild von su.pa
 
Registriert seit: 17.03.2006
Ort: Süd-Ost-Bayern
Beiträge: 520
AW: Mountainbiken - nach Orientierungssinn oder per Satellit?

Wir fahren in den Bergen meistens die Touren vom Moser Bike Guide. Die Roadbooks sind zwar gut, aber es war stellenweise schon nervig alle paar Meter an den Kreuzungen stehen zu bleiben und nachzulesen. Teilweise waren die Beschreibungen auch nicht ganz eindeutig. Mittlerweile hat mein Mann ein Navi drauf (haben wir uns extra für eine Transalp zugelegt) und schreit entweder von hinten wo ich hin muss oder biegt halt einfach ab. Das Navi erspart uns viel Rumsteherei. Natürlich lässt es sich auch nicht vermeiden, dass man wieder mal umdrehen muss wenn z.b. zwei Wege fast parallel laufen und man erst nach einigen Metern merkt, dass man auf dem falschen Weg ist.

Vorsichtig sind wir mittlerweile bei GPS-Daten die von den Leuten selbst in´s Netz gestellt werden. Wir wollten einmal eine Tour im Bayer. Wald fahren und haben dann entnervt abgebrochen nachdem wir eine halbe Stunde im Wald hin und her gegurkt sind und nirgends der beschriebene Weg zu finden war.

Mit dem selber zeichnen haben wir auch für MTB-Touren gute Erfahrungen gemacht, ist oft eine rechte fieslerei, aber es geht.

Bei uns zu Haues biken wir nur nach Orientierungssinn und wenn uns der Mal im Stich lässt haben wir dafür u.U. einen schönen neuen Weg entdeckt
su.pa no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2010, 12:30   #4
MavicMan
Nordic Walker-Hinterherhechler
 
Registriert seit: 10.08.2010
Ort: Deutschland, Rheinhessen
Alter: 33
Beiträge: 10
AW: Mountainbiken - nach Orientierungssinn oder per Satellit?

Zitat:
Bei uns zu Haues biken wir nur nach Orientierungssinn und wenn uns der Mal im Stich lässt haben wir dafür u.U. einen schönen neuen Weg entdeck
Ja, das sehe ich genau so. Ich suche mir am Vorabend immer eine Strecke raus und wenn ich mich doch mal verfahre und nicht gerade in einer Sackgasse oder mit dem RR im Wald lande, finde ich das nicht schlimm. Bei Touren unter 80-90 km kann selbst ich mir die Straßenverläufen merken, wenn´s einer längere Etappe oder unbekannter Landstriche sind mache ich mir ´nen Zettel.

Ich mag beim Autofahren schon keine Navis und auf dem Bike erst recht nicht. Irgendwie geht da (zumindest bei mir) ein essentielles Feeling beim Biken verloren und das muss nicht sein...

So far...
der Chris
MavicMan no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2010, 12:58   #5
JENS-KLEVE
Tri-Oger: What a man!?
 
Registriert seit: 09.09.2008
Ort: KLEVE
Alter: 43
Beiträge: 1.182
AW: Mountainbiken - nach Orientierungssinn oder per Satellit?

Ich habe einen relativ guten Orientierungssinn und fahre daher sowohl beim auto als auch beim rad ohne navi. Im Wald schaue ich mir vorher auf einer Karte an, welche Bundestraßen kreuzen so , dass ich immer weiss in welchem Sektor ich mich aufhalte. Auf diese Art und weise kann ich michzwar immermal ein bisschen verfahren, aber die umwege halten sich in grenzen so lange ich stes aufpasse wenn geteerte straßen gekreuzt werden.
für orientierungslose Frauen würde ich empfehlen ein navi dabei zu haben, erst munter drauf loszufahren und wenn man langsam heim will das gerät zur heimfahrt zu nutzen.
JENS-KLEVE no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2010, 15:22   #6
mblanarik
Jedermännchen
 
Registriert seit: 09.10.2008
Ort: Melaka, Malaysia
Alter: 45
Beiträge: 324
AW: Mountainbiken - nach Orientierungssinn oder per Satellit?

ich bin eindeutig fuer 90% nach Orientierungssinn und nur 10% nach Navi; aber nicht Autopilot, sondern zu Hause wichtige Punkte/Abzweigungen markieren und ins Geraet reinladen; erpart an einigen Stellen Herumstehen und Kartenlesen. Lustigerweise habe ich festgestellt, wenn ich mich Zuhause mit der Strecke ausreichend beschaeftigt habe, brauche ich das GPS (fast) nicht.
Aber als Trackaufzeichner ist's schon OK.
mblanarik no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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