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-   -   Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das? (https://www.triathlon.de/community/mitteilungen-aus-den-triathlonverbaenden/54134-bayern-verklagt-die-dtu-wie-seht-ihr-das.html)

Matthias75 15.03.2012 13:56

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 639281)
Hier die relevanten Ausschnitte:
München, 01. März 2012 – Die DTU hat damit gedroht, den BTV zu umgehen und Startpässe direkt an die Bayerischen Triathlonvereine auszugeben.

Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 640082)
Die DTU hat vor Gericht erklärt, die Startpässe 2012 unmittelbar an die bayerischen Vereine zu versenden.

Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 640082)
Zukünftig wird der BTV die Startpässe nicht mehr über die DTU herstellen lassen, sondern selbst erstellen und versenden, um derartige Verzögerungen ein für allemal auszuschließen.

Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 640244)
Ich finde gut, dass man sich jetzt geeinigt hat/die Bayern sich durchgesetzt haben und die Athleten jetzt wenigstens mal ihre Startpässe bekommen. Ich fände es schwach, wenn die Auseinandersetzung auf dem Rücken der Athleten ausgetragen wird.

Klingt für mich weder nach Einigung noch dass sich der BTV druchgesetzt hat. Wenn die DTU die Startpässe direkt verschickt, ist der BTV aus der Nummer komplett raus und hat somit keine Einflussmöglichkeiten.

Für dieses Jahr ist zumindest Ruhe. Wie das dann nächstes Jahr aussieht, wenn der BTV der Meinung ist, seine eigenen Startpässe drucken zu müssen und wie die dann D-weit anerkannt werden, schauen wir dann mal nächstes Jahr...

Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 640244)
Wenn es richtig ist, was der BTV sagt, geht es darum, die Athleten und Vereine vor unberechtigten Kosten zu bewahren. Das ist von der Idee ja mal gut. Ich hoffe nur, dass die "Ersparnis" jetzt nicht durch Gerichts- und Anwaltskosten verschlungen wird.

Geht hier wirklich um den Sportler oder um die Kohle, die der LV bekommt / nicht bekommt? Der Herr Pfaff dürfte vermutlich not amused sein, dass z.B. die große Masse der Erdinger-Athleten seine Kohle jetzt in BaWü läßt und nicht dem BTV in die Kassen spült...

Matthias

Ralph 15.03.2012 18:43

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 640261)
Klingt für mich weder nach Einigung noch dass sich der BTV druchgesetzt hat. Wenn die DTU die Startpässe direkt verschickt, ist der BTV aus der Nummer komplett raus und hat somit keine Einflussmöglichkeiten.

Die DTU wollte den Bayerischen Athleten keine Startpässe schicken. Daher ist das schon eine Einigung bzw. hat sich der BTV insofern durchgesetzt, dass die DTU ihr Druckmittel (Startpässe) aufgeben musste, um an Abgaben heran zu kommen.

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 640261)
Für dieses Jahr ist zumindest Ruhe. Wie das dann nächstes Jahr aussieht, wenn der BTV der Meinung ist, seine eigenen Startpässe drucken zu müssen und wie die dann D-weit anerkannt werden, schauen wir dann mal nächstes Jahr...

ja, das stimmt wohl.

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 640261)
Geht hier wirklich um den Sportler oder um die Kohle, die der LV bekommt / nicht bekommt? Der Herr Pfaff dürfte vermutlich not amused sein, dass z.B. die große Masse der Erdinger-Athleten seine Kohle jetzt in BaWü läßt und nicht dem BTV in die Kassen spült...

Matthias

Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun. Und warum soll sich Herr Pfaff mit der DTU anlegen, wenn er sich über BaWü ärgert?
Herr Pfaff sagt, dass seine Motivation die 50.000 EUR sind, die Bayern zusätzlich an die DTU abführen soll, ohne dass die DTU einen Haushalt vorgelegt hat. Ich kann aktuell nicht beurteilen, ob Herr Pfaff Recht mit der Aussage hat. Aber immerhin wird die Sichtweise von Herrn Pfaff vom BTV-Präsidium und von den Bezirksvorsitzenden in Bayern geteilt. Also scheint er mit der Meinung nicht allein da zu stehen, dass die Landesverbände das Recht haben müssten, über die Verwendung ihrer Mittel mit zu entscheiden.

ender 15.03.2012 18:58

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 640282)
.....Aber immerhin wird die Sichtweise von Herrn Pfaff vom BTV-Präsidium und von den Bezirksvorsitzenden in Bayern geteilt....

anscheinend stimmt das so nicht. anbei eine veröffentlichte mail des präsidenten mittelfranken, dr. edgar michel:

"An alle Vereine und Triathleten im BTV Bezirk Mittelfranken

Bitte nehmt euch die Zeit um die folgende Email zu lesen

Liebe Triathletinnen und Triathleten,

ihr habt vermutlich alle vor etwa einer Woche einen Brief vom BTV-Präsidium erhalten. Ich habe daraufhin einige Anrufe und Emails von Sportlern und Abteilungsleitern erhalten, die näheres wissen wollten. Ich habe mich daher entschlossen euch allen meine Sicht der aktuellen Sachlage zu schildern d.h. ich möchte euch die Information zukommen lassen die ich entweder mündlich oder schriftlich in den letzten Wochen bezüglich des Konflikts zwischen DTU und BTV erhalten habe:

Im November 2011 hat der Bayerische Triathlon Verband BTV eine Klage gegen die Deutsche Triathlon Union DTU am Landgericht Frankfurt eingereicht. Als Gründe wurden benannt bzw. beanstandet:
• Gebührenordnung
• die Wahl des neuen DTU Präsidenten
• Satzungsänderung bzgl. der Abwahl des DTU-Präsidenten

Der BTV wird hierzu von den Anwälten Claudia Wisser und Ralf Eckert vertreten. Wie euch sicherlich bekannt ist, sind beide ehemalige DTU-Präsidenten bzw. Vertreter und sind 2010 zurückgetreten bzw. nicht wiedergewählt worden.
Alle anderen Landesverbände haben zu o.g. Punkten zugestimmt und 10 Verbände haben die neue Gebührenordnung bereits mittels ihrer Verbandstage umgesetzt!

Ich habe von dieser Klage Anfang Februar erfahren. Ich habe daraufhin 2 Emails mit Fragen bzgl. dieser Klage an das BTV Präsidium geschickt mit der Aufforderung den BTV-Verbandsrat über diese Klage zu unterrichten.

Am 25. Februar fand ein Ausrichtertreffen in Emsing statt. Das BTV-Präsidium hat alle Verbandsratsmitglieder eingeladen und vor dem geplanten Workshop (Diskussion über zukünftige Veranstalterabgaben) informiert. Auf meine Anregung sind auch der Sprecher der DTU-Landesverbände Björn Steinmetz und der DTU Geschäftsführer Matthias Zöll nach Emsing gekommen mit dem Ziel den BTV zur Rücknahme der Klage zu sprechen, oder zumindest zu einem Meinungsaustausch zu hören. Peter Pfaff hat dies abgelehnt. Er wird über diese Sache nicht ohne Beisein seiner Anwälte Wisser/Eckert sprechen.

Eine für mich entscheidende Frage wurde auf diesem Treffen von Peter Pfaff nicht beantwortet:

Was hat der BTV von der Klage??

Es mag sein, dass Peter Pfaff als Vertreter des BTV vor dem Landgericht in Teilen Recht bekommt. Vielleicht – wenn auch aus meiner Sicht unwahrscheinlich – muss die Satzung korrigiert werden. Jedoch alles würde in diesem Fall in einer erneuten DTU-Verbandstag[s]sitzung entsprechend korrigiert zur Abstimmung vorgelegt werden.
Bisher kostete dieses Verfahren laut Peter Pfaff den BTV € 3000,- . Bis zur Klage kommen noch einige Kosten hinzu. Wird die Klage verloren wäre das eine Katastrophe. Selbst bei einem Erfolg oder Teilerfolg – die Kosten müssten wir alle tragen über unsere Abgaben und das, ohne jemals über die Probleme ohne Juristen gesprochen zu haben!

Zum Thema Gebührenordnung:
In dem o.g. Brief kritisiert das BTV-Präsidium die neue Gebührenordnung der DTU. Jeder mag sich ein eigenes Bild machen. Diese Ordnung ist unter Deutsche Triathlon Union - Ordnungen
verfügbar. Darüber wurde am 25. Februar in Emsing diskutiert. Leider wurde von Seiten des BTV-Präsidiums kein Vergleich alte Ordnung und neue Ordnung vorgelegt. An dem Verbandstag im Oktober soll über eine neue Gebührenordnung des BTV abgestimmt werden. Man darf gespannt sein.

Die DTU wird sich künftig über Startpässe (Erhöhung von €14 auf 25€ des DTU Anteils) , Tageslizenzen (Erhöhung von €4 auf €8 des DTU Anteils) und Mitgliedsbeiträge (€3,- pro Triathlet voher ebenfalls €3,-) finanzieren. Dafür fallen jedoch die Veranstalterabgaben des BTV an die DTU weg!! Gerade in einem veranstaltungsreichen Landesverband wie Bayern, ein großer Anteil, der jetzt komplett dem Landesverband überlassen bleibt. In der letzten Bezirkstagssitzung des BTV-Mfr. am 29. Februar habe ich dies beispielhaft für die Abgaben unseres Bezirks vorgelegt. In dem Protokoll wird dies dann nachzulesen sein. Mein Ergebnis: Unter der Annahme die Veranstalter geben die Kosteneinsparung aufgrund der Reduzierung der Veranstalterabgaben 1-1 an die Athleten weiter, ergeben sich keine bzw. nur eine geringe Kostenerhöhung für die Vereine bzw. Athleten.

Was sind die Konsequenzen aus all dem:
Momentan wird versucht eine friedliche Lösung zu finden und es liegt ein Vorschlag des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) vor, dem die DTU und auch die LVs zustimmen würden. Man wartet jetzt auf eine Aussage des BTV. Einig sind sich die Landesverbände jedoch darin, dass ihre Beschlüsse sowie die Wahl des Präsidenten, rechtskräftig sind. Daher haben sie sich auch ohne Gegenstimme dazu bekannt, sämtliche Beschlüsse jederzeit wieder in dieser Form zu treffen. Eine Klage, egal wie sie ausgeht, hätte demnach keinen Einfluss auf die Resultate und insbesondere die Gebührenordnung, welche auch unter Einbindung des BTV zu Stande gekommen ist und dem BTV seit Mai 2011 bekannt war! Von Seiten des BTV war Wolfgang Pirl beteiligt (der leider im November 2011 verstorben ist).

Sollte der BTV einer Einigung auf Basis des DOSB Vorschlags nicht zustimmen, werden die Landesverbände gezwungen sein, Maßnahmen zu ergreifen, die den Verbandsfrieden sichern. Unter Umständen kann eine dieser Maßnahmen der Ausschluss des BTV aus der DTU sein!

Es gibt weitere Unstimmigkeiten bzgl. der Abrechnung des BTV mit der DTU über die vergangenen Jahre. Der BTV hat seine Abrechnung für 2011, die bereits zum 30.11.2011 angefertigt sein sollte, gegenüber der DTU noch nicht erstellt. Ein weiterer Grund der Unstimmigkeiten sind die vom BTV gemeldeten Mitgliederzahlen, die laut DTU Satzung die Zahl der beim Landessportbund gemeldeten Mitglieder sein muss. In 2011 erhöhte sich die Zahl von ca. 5.500 auf 11.000, man geht der Frage nach wie hoch die wirklichen Zahlen vor 2011 waren.
Die Statistik des BLSV ist unter BLSV - Statistiken nachzuschlagen.
Natürlich bedeutet diese höhere Zahl auch ein größeres Stimmengeicht von Bayern im Verbandtag.

Der BTV hat noch keine Startpässe bekommen. Der Grund hierfür liegt vermutlich in den finanziellen Unstimmigkeiten.

Damit die Sportler nicht durch den Konflikt betroffen sind, plant die DTU euch alle anzuschreiben, für den Fall dass es kein Einlenken des BTV gibt. Euch wird die dann Möglichkeit gegeben, direkt von der DTU die Startpässe zu erhalten unter direkter Bezahlung des DTU-Startpass Anteils. Das genaue Verfahren wird in dem Brief beschrieben sein.

Sollte ich neue Informationen erhalten, werde ich euch darüber schnellstmöglich informieren.

Mit sportlichen Grüßen

Dr. Edgar Michel
Vorsitzender BTV Bezirk Mittelfranken"

Ralph 15.03.2012 19:30

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
Sag mal Ender, macht dich das nicht stutzig, dass ein Brief eines Bezirksvorsitzenden (von sieben in Bayern) bei dir in Neubrandenburg ankommt, aber die Klageschrift des BTV nicht. Die Bezirksvorsitzenden haben übrigens m.W. mehrheitlich für den Weg des Präsidiums gestimmt.
Vielleicht kannste die Klageschrift ja auch mal veröffentlichen, damit wir uns alle mal ein Bild machen können, um was es denn eigentlich geht?!

Ich habe im Moment den Eindruck, dass alle ganz fürchterliche Angst davor haben, dass diese Klage öffentlich wird. Ich frag mich nur warum?!

slowmotion 15.03.2012 22:52

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
„Demokratie = Die Kunst, sich selbst im Zaum zu halten, damit man nicht von den anderen im Zaum gehalten werden muß.“
Georges Clemenceau (1841-1929), frz. Politiker
@Ralph: Die Klageschrift ist nicht von elemantarer Bedeutung. Gegen Bezahlung findet sich immer ein Rechtsanwalt, in diesem Falle sogar ein in der Triathlonszene nicht grade unbekanntes Rechtsanwaltspärchen, welches gerne gegen ein entsprechendes Geld ein mehrseitiges, juristisches Schreiben (Klageschrift?) aufsetzt.
Vielmehr ist die Frage interessant: Warum findet sich eine demokratisch gewählte Person, die für die Interessensvertretung aller bayrischen Triathleten, Vereine, Ausrichter eigentlich in ein sportpolitisches Demokratiesystem gewählt wurde, nicht mit einem Mehrheitsbeschluss ab? Zumal die gleiche Person diese Gebührenneuordnung über fast zwei Jahre aktiv mit begleitet und unterstützt hat?
Hier geht es einer Person schon lange nicht mehr um die Sache, um den Sport sowieso nicht - und das ist nicht o. k. Fehler juristischer Art, wie sie Peter Pfaff bemängelt, lassen sich bei jeder Vereinsversammlung finden. Dennoch gibt es Mehrheitsbeschlüsse und als guter Demokrat muss man sich diesen dann auch beugen.

ender 16.03.2012 00:04

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 640284)
Sag mal Ender, macht dich das nicht stutzig, dass ein Brief eines Bezirksvorsitzenden (von sieben in Bayern) bei dir in Neubrandenburg ankommt, aber die Klageschrift des BTV nicht.......
Vielleicht kannste die Klageschrift ja auch mal veröffentlichen, damit wir uns alle mal ein Bild machen können, um was es denn eigentlich geht?!....

ehrlich gesagt nicht. die klageschrift habe ich halt noch nirgendwo gesehen. wenn du sie hast, würde ich sie gern hier lesen.......

Ralph 16.03.2012 07:27

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
Zitat:

Zitat von slowmotion (Beitrag 640295)
@Ralph: Die Klageschrift ist nicht von elemantarer Bedeutung.

Das würde ich ganz gerne selbst entscheiden. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass hier was verschleiert werden soll.
Und...wenn die Klage keine elementare Bedeutung hat und du sie kennst, dann veröffentliche sie doch. Dann kann sich jeder sein eigenes Bild machen. Das wird in einer Demokratie nämlich von den Mitgliedern erwartet: Eigenes Bild mache, dann entscheiden und dann die legale Mehrheitsentscheidung akzeptieren.

Mal ein Gedankenanstoss: Wenn es in der Demokratie Rechtsmittel gibt (Klage). Wenn ein Mitglied in einer Demokratie der Meinung ist, dass eine Entscheidung undemokratisch oder illegal getroffen wurde. Wenn das Mitglied dann seine Rechtsmittel ausnutzt, was ist dann dagegen einzuwenden. Diesen Weg ist vor 2 Jahren übrigens auch der aktuelle Präsident der DTU gegangen, als er die damaligen Präsidenten verklagte. Es gab einen offenen Brief, den damals m.W. alle anderen Landespräsidenten unterschrieben hatte (du weisst sicher was ich meine). Das alles war damals wie heute auf Kosten des Verbandes und damit der Mitglieder. Warum soll das jetzt verboten sein, wo der gleiche Mann nicht mehr Kläger, sondern Beklagter ist.

Ich will schon wissen, was die Verbände mit meinem Geld machen. Wenn alles sauber und mit rechten Dingen zugeht, dann kann man auch Dinge offenlegen und transparent sein.

ender 16.03.2012 08:57

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
also der oben zitierte brief war ausdrücklich an die öffentlichkeit, bzw alle bayerischen triathleten gerichtet. warum veröffentlichen die beiden klagesteller die klageschrift nicht?

Matthias75 16.03.2012 09:22

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 640282)
Die DTU wollte den Bayerischen Athleten keine Startpässe schicken. Daher ist das schon eine Einigung bzw. hat sich der BTV insofern durchgesetzt, dass die DTU ihr Druckmittel (Startpässe) aufgeben musste, um an Abgaben heran zu kommen.

Im Eingangspost hast du geschrieben:

Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 639281)
Die DTU hat damit gedroht, den BTV zu umgehen und Startpässe direkt an die Bayerischen Triathlonvereine auszugeben.

Und hier heißt es jetzt

Zitat:

Zitat von Ralph (Beitrag 640082)
Die DTU hat vor Gericht erklärt, die Startpässe 2012 unmittelbar an die bayerischen Vereine zu versenden.

Die DTU hat also zugesagt, dass zu tun, was sie angedroht hat? Inwiefern hat sich da der BTV durchgesetzt. Beide Seiten haben sich allenfalls darauf geeinigt, den Konflikt nicht auf dem Rücken der Athleten auszutragen.

Im Übrigen wäre es meiner Meinung nach an Herr Paff genau zu erklären (also die Klageschrift zu veröffentlichen), warum er mit Mitgliedsgelder einen Prozess anstrengt gegen eine Entscheidung, die scheinbar alle anderen Landesverbände als demokratisch legitimiert ansehen.

Dass der BTV für diese Klage ausgerechnet von Wisser/Eckert vertreten wird, ist naja, sagen wir mal zumindest eine interessante Information dazu. Ob das allerdings die Erfolgsaussicht steigert? So erfolgsreich waren sie ja bei den Prozessen, die sie zu ihren aktiven Zeiten im Präsidium angestrengt haben, meines Wissens nicht....

Matthias

Ralph 19.03.2012 08:13

AW: Bayern verklagt die DTU. Wie seht ihr das?
 
Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 640305)
Die DTU hat also zugesagt, dass zu tun, was sie angedroht hat? Inwiefern hat sich da der BTV durchgesetzt. Beide Seiten haben sich allenfalls darauf geeinigt, den Konflikt nicht auf dem Rücken der Athleten auszutragen.

Im Übrigen wäre es meiner Meinung nach an Herr Paff genau zu erklären (also die Klageschrift zu veröffentlichen), warum er mit Mitgliedsgelder einen Prozess anstrengt gegen eine Entscheidung, die scheinbar alle anderen Landesverbände als demokratisch legitimiert ansehen.

Dass der BTV für diese Klage ausgerechnet von Wisser/Eckert vertreten wird, ist naja, sagen wir mal zumindest eine interessante Information dazu. Ob das allerdings die Erfolgsaussicht steigert? So erfolgsreich waren sie ja bei den Prozessen, die sie zu ihren aktiven Zeiten im Präsidium angestrengt haben, meines Wissens nicht....

Matthias

Was du schreibst, stimmt. Ist aber ein wenig spitzfindig. Das Ziel der DTU war ja nicht, die Startpässe an die Vereine unter Umgehung des BTV zu verteilen, sondern mit dem Druckmittel Startpässe zum einen die Zahlung von Forderungen zu erzwingen und zum anderen die Bayern zur Aufgabe ihres Widerstandes/Rücknahme der Klage zu zwingen.

Der BTV hat insofern nicht gewonnen, richtig. Man hat sich geeinigt. Die DTU hat aber ihre Ziele nicht durchsetzen können, dass die Klage zurückgenommen wurde, oder dass Zahlungen alter Forderungen im Gegenzug für die Startpässe erfolgen.

Was die Klageschrift angeht, bin ich ganz deiner Meinung. Der BTV sollte die veröffentlichen.
Was die Einschätzung der Anwälte des BTV angeht, ist scheinbar dein Kenntnisstand ebenso lückenhaft wie meiner. Der Anwaltswahl kann ich überhaupt keine Bedeutung zurechnen. Aber ich habe auch schon von Verschwörungstheorien gehört, die sich dahinter verstecken sollen ;-)


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