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Material: Laufen Mit Socken im Schuh oder ohne? GPS oder mit der Sonne laufen...

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Alt 08.02.2012, 12:33   #1
Lightning Bolt
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Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Ich bin ein bisschen traumatisiert vom Kinvara, zumal ich mir mit diesen die wohl heftigste Verletzung eingefahren habe, die ich bis dato erlebt habe. Er ist 100% neutral.

Wie schaut es hingegen mit dem Mirage aus? Großartige Sützelemente kann ich auch nicht erkennen. Aber beide haben eine sehr angenehm tragende Laufsohle, weich wie ein Baby-arsch...aber nicht vergleichbar mit den Lunar'Modellen von Nike, die eher einem "cellulite"-Arsch gleichen...

Einer der beiden Schuhe MUSS Einlagen-kompatibel sein, ohne werde ich nicht mehr laufen. Keine Kommentare bzgl. der "rückwirkenden" Langzeitfolgen durch Tragen von Einlagen, den negetativen Effekten kann ich mit Ausgleichs-Training entgegen wirken. Punkt.

So what? Lemme' know it, what ya think.
Lightning Bolt no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2012, 14:21   #2
Masamune
Rettungsschwimmer können doch gar nicht richtig...
 
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AW: Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Ich dachte jeder Schuh ist Einlagenkompatibel?

Ansonsten nimm halt deine Einlage zur Hand und messe die Länge mal aus. Im Laden kannst du ja problemlos die Sohle des jeweiligen Schuhs rausnehmen und persönlich nachmessen bzw. gleich deine Sohle reinpacken und paar Meter laufen.
Dann siehste obs geht oder nicht.
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Alt 09.02.2012, 08:07   #3
Ralph
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AW: Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Da ich nicht weiss, ob ich dich richtig verstanden habe. Hab ich grad meinen Mirage und meinen Kinvara rausgekramt,

Beide haben keine Pronationsstütze und beide haben eine entnehmbare Innensohle. Sprengung ist, glaube ich, bei beiden 4 mm. Kann ich aber noch mal nachschauen.
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Alt 09.02.2012, 10:11   #4
isac71
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AW: Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Also der Kinvara 2 ist jedenfalls einlagentauglich. Laufe ihn neuerdings auch, und zwar MIT Einlagen.

Allerdings handelt es sich hierbei um maßgefertigte (An den Fuß UND an den Schuh angepasst).

lg
isac
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Alt 10.02.2012, 08:57   #5
Lightning Bolt
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AW: Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Es geht eher um Neutralität, nur dann hat eine Einlage auch wirklich Sinn. Warum? Weil durch die passive Stabilisierung des Fußgewölbes der Überpronation entgegen gewirkt wird.

Also braucht man keine weiteren Stützelemente. Stütze auf Stütze verträgt sich nicht?
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Alt 10.02.2012, 09:10   #6
Ralph
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AW: Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Ich habe neulich einen sehr guten Vortrag von Björn Gustafson von Currex currex - Publikationen gehört.

Die Frage ist, bist du Überpronierer, weil pronieren tun alle. Und was bringt die Einlage bzw. eine Stütze. In dem Vortrag hat Gustofson recht gut erklärt, warum eine Pronationsstütze in der Regel eher kontraproduktiv ist. Wichtiger als die Stütze ist aber wohl, wie aktiv der große Zeh arbeiten kann...

Aus der Ferne halte ich eine Diagnose für unmöglich. Und ich persönlich hab auch nur mal was davon gehört.
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Alt 10.02.2012, 09:58   #7
Lightning Bolt
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AW: Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Nein nein. Ich bin kein Idiot und weiß schon, wovon ich rede. Die Überpronation ist einer massiven Abflachung des Fußgewölbes geschuldet, die in meinem Fall erworben ist seit Kindesalter an.

Eine Korrektur dieses Senkfußes ist nicht mehr möglich, demnach muss dieses passiv abgestützt werden. Ist mein Fuß einmal in der physiologischen Stellung, kann ich laufen.

Die Problematik besteht demnach nicht in der Überpronation an sich, sondern an den ungünstigen orthopädischen Belastungen für meinen kompletten Muskel-Apparat...beim Laufen. Die Überpronation ist eine Symptomatik und natürlich ein Stressfaktor, was mich bis dahin sehr anfällig für Überlastungen der tiefen Wadenmuskulatur (=Schienbein-Kanten-Syndrom) gemacht hat.

Darum die Frage. Aber NATÜRLICH sollten Einlagen kein Grund sein mit einem intensiven Kraft/-Stabilisationstraining aufzuhören. Letztendlich muss man ja gerade weil die Muskulatur entlastet wird...einem Muskelschwund entgegenwirken und eine gute Kraftbasis aufbauen, um langfristig verletzungsfrei zu bleiben.

Natürlich spielen andere Faktoren wie ein optimaler Laufstil dazu bei verletzungsfrei zu bleiben, aber das ist eine andere Geschichte.
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Alt 10.02.2012, 10:07   #8
Ralph
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AW: Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Zitat:
Zitat von Lightning Bolt Beitrag anzeigen
Nein nein. Ich bin kein Idiot und weiß schon, wovon ich rede. Die Überpronation ist einer massiven Abflachung des Fußgewölbes geschuldet, die in meinem Fall erworben ist seit Kindesalter an.
Ruhig Brauner...hat ja keiner gesagt. Aber die Frage ist ja nicht so trivial.

Wie gesagt. Auswechselbare Sohle (beide Schuhe) und 4 mm Sprengung. Obs für dich funktioniert halte ich per Ferndiagnose für unmöglich zu bewerten.
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Alt 10.02.2012, 23:19   #9
Roady
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AW: Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Zum einen muss ich Ralph recht geben, eine Ferndiagnostig ist nicht so leicht.
Ich selbst laufe auch mit Knvara und Einlagen und hab mir jetzt auch die Newton MV2 zugelegt welche ich höchstwahrscheinlich auch mit Einlagen laufen werde.

Kurz am Rande, ich habe selbst Extremste Senk uns Spreizfüße, zumindest hatte ich die vor nem halben Jahr noch ganz Krass!
Daher ähnliche Symptomatik wie bei dir, allerdings wenn dein Alter nicht gelogen ist ist das kein Problem das weg zu trainieren. Ich arbeite aktiv seit einem halben Jahr daran und ich merke fortschritte. Das ganze fordert aber emens viel Selbstdisziplin da du 3-4mal am Tag was dafür machen musst. Kannst mal in Physioforen nach Fußgewölbeübungen suchen da gibt es so viel, da kannste dich gar nicht vor retten.


Greez
Roady
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Alt 11.02.2012, 05:44   #10
Lightning Bolt
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AW: Kinvara vs.Mirage - Einlagen-kompatibel

Als ob ich nicht 3-4x täglich Wadenheber-Übungen mache...regelmäßig bei meinen Lern-Einheiten den "Fußgriff nach Jonda" auf Empfehlung eines PT mache.

Und mir demnächst auch noch ein sogenanntes Airex Balance-Kissen kaufen möchte, um neben dem 3x wöchentlichen Funktionstraining im Hochschul-Studio tagtäglich an meinen Defiziten zu arbeiten.

Fakt ist, eine "Passivierung" der Stützmuskulatur wäre kontraproduktiv, die passiven Einlagen sollen lediglich eine Entlastung bei Lauftraining und GEHEN darstellen und seine negativen Auswirkungen wie Muskel-Atrophie durch konsequentes Krafttraining und, wenn ich wieder stabil im Training bin, auch durch Barfuß-Training kompensiert werden.

Trotzdem werden die Plattfüße immer vorhanden sein, derart anatomische Verformungen kann man nicht mehr korrigieren, man kann jedoch die Auswirkungen auf den Muskelapparat reduzieren, um weitestgehend sicher trainieren zu können. Würde man nichts machen, die Stressfaktoren durch die orthopädische Überbelastung ist auf Dauer ein Overkill. Und ich weiß, wovon ich spreche...das sind schon 1 1/2 Verletzungs-Odyssee. Aber erst jetzt begreife ich meinen Körper und habe die richtigen Leute gefunden, die mich dabei unterstützen.

Zitat:
Zitat von Roady Beitrag anzeigen
Zum einen muss ich Ralph recht geben, eine Ferndiagnostig ist nicht so leicht.
Ich selbst laufe auch mit Knvara und Einlagen und hab mir jetzt auch die Newton MV2 zugelegt welche ich höchstwahrscheinlich auch mit Einlagen laufen werde.

Kurz am Rande, ich habe selbst Extremste Senk uns Spreizfüße, zumindest hatte ich die vor nem halben Jahr noch ganz Krass!
Daher ähnliche Symptomatik wie bei dir, allerdings wenn dein Alter nicht gelogen ist ist das kein Problem das weg zu trainieren. Ich arbeite aktiv seit einem halben Jahr daran und ich merke fortschritte. Das ganze fordert aber emens viel Selbstdisziplin da du 3-4mal am Tag was dafür machen musst. Kannst mal in Physioforen nach Fußgewölbeübungen suchen da gibt es so viel, da kannste dich gar nicht vor retten.


Greez
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