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Langdistanz und halbe Sachen Alles zur Ironman- und Ironman 70.3 Weltserie, den Hawaii-Qualifikationsrennen in Frankfurt am Main, Österreich, Schweiz und Europa, sowie der Half-Challenge und Challenge Serie mit den Rennen in Roth und Co.

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Alt 16.12.2010, 13:58   #1
Ralph
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Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

...Fortsetzung:

Challenge ist deutlich günstiger als Ironman. Hat jemand die Preissteigerungen bei den Rennen im Kopf?
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Ralph no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2010, 14:09   #2
Indi
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AW: Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

Zitat:
Zitat von mblanarik Beitrag anzeigen
Mir ist aber nicht klar, warum der Verfasser der Meinung ist, dass das mit dem Startgeld alleine nicht zu decken ist; eine einfache Rechnung ergibt ~3500 Starter x 400 EUR = ~1,4mio. Klar sind einige Staffeln dabei, die pro Starter weniger kosten, aber die Groessenordnung stimmt.

Aber wenn staendig und ueberall die "Fairness" und "Familiaritaet" von Challenge hervorgehoben werden, dann denke ich, sollten wir es nicht unreflektiert stehen lassen. EUR 400+ fuer FFM/RBG oder EUR 400 fuer Roth, sind EUR 400,-. In beiden Faellen fliesst ein betraechtlicher Teil als Gewinn an den/die Eigentuemer.

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Wenn du hier uns nett einen vorrechnest dann nimm bitte auch die richtigen Zahlen !

Hab mich für 2011 in FFM angemeldet die wollten 450 EU überwiesen haben, natürlich ohne pastaparty oder finalparty, dann wären es 500 Eu gewesen ! **WUCHER**

Wollte 3-4 Tage später die Kohle überweisen, da sagte mein Onkel mir dass er gerne 2011 in Roth starten würde, war sich aber noch nicht sicher . Gab Ihm dann einen Schups indem ich mich in FFM abgemeldet hab und in Roth wieder an ... für 330 EU *KOMPLETT* !!!
Indi no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2010, 15:18   #3
Ralph
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AW: Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

Ich glaub, ich hab 2008 300 EUR für Roth gezahlt (bin mir aber nicht mehr sicher). Jetzt 330 ist dann schon eine ordentliche Steigerung mit 15 Prozent pro Jahr.
Die Startgelder für FFM weiss ich aber nicht, 2005 hab ich da ber schon über 400 EUR bezahlt, da bin ich mir sicher.
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Alt 16.12.2010, 15:31   #4
ender
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AW: Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

ich bin mir nicht mehr sicher, meine aber 1996 für meine hawaiiqualibezahlung in roth noch schnell 300 oder 400 mark(!) am automaten gezogen zu haben. für roth schwirrt mir eine zahl von 275 mark im kopf rum, bin mir aber nicht mehr sicher.
ender no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2010, 15:56   #5
speeedo
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AW: Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

für zürich 2011 warens ca euro 532,-
habe vorher die franken nicht umgerechnet
speeedo no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.2010, 18:39   #6
Ralph
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AW: Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

na gut, Geld wollen offensichtlich alle verdienen. Und welche Veranstaltung findet ihr jetzt familiärer?
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Alt 17.12.2010, 06:22   #7
mblanarik
Jedermännchen
 
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AW: Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

Zitat:
Zitat von Indi Beitrag anzeigen
Wenn du hier uns nett einen vorrechnest dann nimm bitte auch die richtigen Zahlen !

Hab mich für 2011 in FFM angemeldet die wollten 450 EU überwiesen haben, natürlich ohne pastaparty oder finalparty, dann wären es 500 Eu gewesen ! **WUCHER**

Wollte 3-4 Tage später die Kohle überweisen, da sagte mein Onkel mir dass er gerne 2011 in Roth starten würde, war sich aber noch nicht sicher . Gab Ihm dann einen Schups indem ich mich in FFM abgemeldet hab und in Roth wieder an ... für 330 EU *KOMPLETT* !!!
na dann 3500*330=1,15mio. Wie ich schon schrieb - die GROESSENORDNUNG stimmt.

Das man in FFM fuer Pasta/Finisherparty als TEILNEHMER extra bezahlen muss? Seit wann ist das so? Das habe ich bisher bei keinem WTC-Event auf keinem der 4 Kontinenten, wo ich schon am Start war, erlebt. Weder 70.3 noch IM.

Bitte bedenke auch, dass fuer die Trennung Roth-WTC 2002 einer der Gruende war, in Roth das Teilnehmerfeld zu vergroessern und Staffeln einzufuehren, was die WTC damals nicht wollte. Aus Naechstenliebe wollte das Hr. Walchshoefer sicher nicht machen, nicht wahr? Genauso wie die Expansion und Lizenzierung von Challenge-Wettkaempfen rund um die Welt. Reine Naechstenliebe? Sicher nicht.

Schauen wir uns doch andere Veranstaltungen an, die in aehnliche Groessenordnungen vorstossen - Cologne226. Meldegebuehr fuer die 226km - je nach Zeitpunkt 250,-350,-. Allerdings kombiniert mit Cologne half, etc, was die Starterzahlen weiter in die Hoehe treibt und die Ausgaben schneller amortisieren laesst. Auch hier duerfte ein satter Gewinn uebrigbleiben.

ALLE kommerziellen Organisatoren auf dieser Welt fuehren Veranstaltungen durch, um GEWINN zu erzielen. Waere dem nicht so, waeren wir im Kommunismus.

Bei 3500 Startern kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es irgendwo "familiaer" zugehen kann. Fuer eine augewaehlte Gruppe vielleicht (Pros, VIP,...) aber fuer einen "gemeinen Starter aus der Masse"?

Aber vielleicht kann jemand "familiaer" definieren/beschreiben, was er darunter versteht und wie er das bereits bei einer Grossveranstaltung erlebt hat bzw welchen direkten Anteil daran der Veranstalter hat.
Bei allen Events dieser Art wird massiv mit Freiwilligen gearbeitet, die die eigentliche Betreuung der grossen Masse uebernehmen. Insofern erlebt man soviel "Familiaritaet" wie wieviel jeder einzelne Freiwillige diese "Familiaritaet" an den Tag legt. Und das duerfte in FFM nicht anders sein als in Roth oder sonstwo auf der Welt. Denn die Freiwilligen machen Ihre Arbeit FREIWILLIG und UNENTGELTLICH, aus reinem Spass an der Freude.
mblanarik no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2010, 06:58   #8
JENS-KLEVE
Tri-Oger: What a man!?
 
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Beiträge: 1.182
AW: Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

Na dann äußer ich mich mal:
2004 startete ich das erste Mal in roth als Staffelteilnehmer. Seit dem erlebe ich jedes Jahr in roth eine Atmosphäre, die trotz der Größenordnung die familiärste Veranstaltung ist , die ich kenne. Wenn ich nach Roth mit dem Auto fahre, komme ich irgendwie heim.

- In Roth sind die Stars vorm Wettkampf näher am Athleten, besonders bei der Pasta-Party
- Während des Wettkampfes sind sie erst in der Wechselzone, dann ständig in Armreichweite und auch nachher stehen sie an der finishline oder sitzen mit einem bei Mc donalds
- In Roth gibt es ein eigenes Forum, dass community betreibt und mir viele tolle Freundschaften ermöglichte und mich überhaupt zum Triathlon brachte.
- Eine Bevölkerung, die komplett im challenge-Fieber ist - jedes Jahr! In vielen Städten wissen die Einwohner oft gar nciht, das überhaupt ein triathlon stattfindet
-Gastfamilien
- der buchstaller ist auch noch so ein Fall, der hat eigentlich null zeit, aber irgendwie nimmt der sich für mein Rad immer nochmal etwas Raum und Transportschäden oder andere spontane Probleme wieder hinzubekommen
-Die Party hinterher mit Feuerwerk ist einfach schön, und die meisten bleiben dafür sogar lange. dieses jahr hab ich mir sogar noch das Helferfest angeschaut und war total angetan von der aTmosphäre.
-anschließend im Urlaub wird man in ganz bayern auf das teilnehmerarmband angesprochen, in der autowerkstatt dort sogar % bekommen

Reiner kommer bzw. Nepp ist da anders, dass die mit ihrer Arbeit reich werden stört mich weniger solange die qualität stimmt. mein radhersteller ist reich, mein autohersteller ist reich, mein anwalt ist reich... wo ist das Problem? Schön essen gehen kostet auch mehr als eine dose Ravioli im supermarkt. Was ich nicht mag ist, wenn ich beim Essengehen das Gefühl bekome ich hätte besser zuhause die dose Ravioli essen sollen und bin stattdessen ein Hauufen Kohle los
JENS-KLEVE no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2010, 08:41   #9
Towe
Leihneoprenschwimmer überhol ich rechts
 
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Beiträge: 389
AW: Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

dem Beitrag von Jens ist fast nichts mehr hinzuzufügen. Ich persönlich kann nur FFM und Roth vergleichen. Wenn es um familiäres Flair geht - darum, dass eine ganze Region 5 Tage völlig im Triathlonfieber ist, ich in jedem Restaurant im Umkreis von 20 km um Roth an den Abenden vor dem Start Athletenabende mit Pasta en masse genießen kann, etc. dann ist Roth weit vorne. In Frankfurt kannst du am Abend vor dem Start, 50 m vom Zielbereich entfernt, Essen gehen und die Leute haben nicht die geringste Ahnung, was die ganzen Typen mit den rasierten Beinen vorhaben. In FFM ist es sogar so, dass an der Marathonstrecke - bei gutem Wetter - viele Familien am Main sitzen, ihren Sonntag verbringen und keine Ahnung haben, warum da so viele verschwitzte Menschen herumlaufen. Kein Scheiß!

Das soll übrigens nicht unbedingt Kritik an FFM sein. Du kannst dieses "familiäre Flair", dass in einem kleinen Landkreis über 25 Jahre entstanden ist nicht in einer Millionenstadt erzeugen. Auch nicht in 200 Jahren, beim Ironman Europe FFM 2200.

IMHO ist die Frage, welche Veranstaltung familiärer ist, überflüssig.
Towe no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2010, 09:38   #10
speeedo
Im Laufen Pinkler
 
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Alter: 41
Beiträge: 1.916
AW: Wer ist familiärer Ironman oder Challenge?

familiärer ist jetzt ein dehnbarer begriff.

wenn ich wo starte wo ich keine "sau" kenne
oder wenn ich in klafu starte wo ich hunderte leute kenne, muss ich schon sagen, dass
klafu "familiärer" ist.
speeedo no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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