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Langdistanz und halbe Sachen Alles zur Ironman- und Ironman 70.3 Weltserie, den Hawaii-Qualifikationsrennen in Frankfurt am Main, Österreich, Schweiz und Europa, sowie der Half-Challenge und Challenge Serie mit den Rennen in Roth und Co.

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Alt 02.08.2010, 21:17   #1
stefan771
Tieftauchen ist fast so wie schnelles Schwimmen
 
Registriert seit: 24.02.2009
Ort: Hallbergmoos
Alter: 42
Beiträge: 409
Wettkampfbericht IRONMAN Regensburg

ÜBERLEBT!!!!

Am Sonntag 01.08.10 um 07:00 Uhr war es soweit, ich inmitten von ca. 2200 anderen verrückten, bei meinem ersten Massenstart. Und ich habe dafür auch viel Wasser schlucken dürfen.....bereits nach ca. 200 Metern habe ich das erste mal kurz auf Brustschwimmen wechseln müssen, da ich zuviel Wasser in die Lunge bekommen habe........dann habe ich aber zum Glück einen Schwimmpartner gefunden, mit dem ich den ersten Kilometer in einem guten Zug schwimmen konnte. An der Boje habe ich meinen Schwimmpartner leider verloren.
Bei KM 2 habe ich dann erneut einen kostenlosen Tauchkurst bekommen, aber mit meinen wenigen Karatekünsten habe ich dann auch wieder etwas Luft zu atmen bekommen.
Nach 1:05:29 bin ich dann aus dem Wasser gestiegen.

Beim Radfahren ging es mir gestern sehr gut. Ich hatte gute Beine und konnte richtig Druck ausüben. Habe mich auch nicht von anderen verleiten lassen, das Tempo zu erhöhen, sondern habe nur auf meine Pulsuhr geschaut und mich auf mein Rennen konzentriert. Wichtig bei den Temperaturen war natürlich die Verpflegung. An jeder Verpflegungsstelle habe ich eine komplette Flasche Iso genommen, und Gel und Riegel (soweit ich schnell genug war). Nach ca. 85 km habe ich dann Ironstephan gesehen, aber bei ihm hat es bis ins Ziel gedauert, bis er mich erkannt hat, aber macht ja nichts......Aber da habe ich dann sicher gewußt, dass das mein Radtag war! Nach 5:11:54 habe ich dann das Radfahren beendet. Ich glaube das war nicht gerade schlecht......

Und jetzt zum Laufen, wenn man das so nennen kann. Die erste Runde habe ich noch gedacht, dass ich die 10:30 h schaffe, aber am Beginn der zweiten Runde habe ich dann das erste mal ein Dixi-Klo aufsuchen müssen, das hat sich dann das ganze Rennen durchgezogen, insgesamt 4 Dixi-Stops, und ab KM20 habe ich nach jeder Verpflegungsstelle eine Pinkelpause einlegen müssen. Bei KM35 habe ich mir dann den Motivationsschub gegeben, dass wenn ich mich zusammenreiße die Sub11 noch möglich ist, und konnte auch wieder das Tempo erhöhen.

Insgesamt nach 10:53:25 habe ich dann als mittlerweile 450. das Ziel erreicht und mich ensprechend feiern lassen.

Als Fazit kann man nur sagen, ein super organisiertes Rennen, tolle Zuschauer (vor allem beim Laufen) und tolle Helfer. Vielen Dank für den schönen Tag.
stefan771 no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2010, 22:56   #2
CHA23
Triathlonphilosoph
 
Benutzerbild von CHA23
 
Registriert seit: 12.07.2006
Ort: München-Süd
Alter: 45
Beiträge: 1.170
AW: Wettkampfbericht IRONMAN Regensburg

Glückwunsch nochmals, insbesondere zur super-konstanten Renneinteilung.
Lag wahrscheinlich nur an unseren Tiefschnee-Winter-Lauf-ABC-Sessions in Kombiation mit unseren Berg- und Treppen-Sprints
CHA23 no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2010, 09:30   #3
Cerveloist
Leihfahrradfahrer lass ich links liegen
 
Registriert seit: 22.06.2008
Beiträge: 160
AW: Wettkampfbericht IRONMAN Regensburg

schöner Bericht! Ich war als Fan an der Strecke und habe ordentlich Stimmung gemacht Könnte mir vorstellen auch einmal in Regensburg zu starten. War der Anstieg zum Bennberg (?) hoch eigentlich sehr schlimm zu fahren ?
Cerveloist no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2010, 11:23   #4
stefan771
Tieftauchen ist fast so wie schnelles Schwimmen
 
Registriert seit: 24.02.2009
Ort: Hallbergmoos
Alter: 42
Beiträge: 409
AW: Wettkampfbericht IRONMAN Regensburg

@cha: Ich hätte wahrscheinlich noch ein bisschen öfters im Schnee bergauf laufen sollen, vielleicht wären dann wenigstens die 10:30 drin gewesen....aber wie sage ich auch immer so schön, man braucht ja auch noch Verbesserungsmöglichkeiten)

@Cerveloist: der Anstieg war für mich als relativ guten Radfahrer nicht so schlimm, eher als willkommene Abwechslung. Habe dieses Jahr auch in Ferropolis mitgemacht, da ist 90km flach und nur drücken! Da sind so Berge schon immer schöner zu fahren, weil einfach ein anderer Rhythmus rein kommt!
stefan771 no ha iniciado sesión   Mit Zitat antworten
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