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CityTriathlon Heilbronn: O-Töne von den Profis

25. Juni 2012 von Meike Maurer

Der dritte CityTriathlon in Heilbronn ist Geschichte. Man hat gestern einmal mehr viele glückliche Gesichter in Heilbronn gesehen – nicht nur das Orgateam und alle Helfer sahen zufrieden aus, auch die Athleten strahlten mit der Sonne um die Wette. triathlon.de hat im Ziel mit einigen Profis gesprochen.


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Sebastian Kienle – 1. Platz 

Heute war ein perfekte Tag und ich hab alles aus mir rausholen können. Schon beim Schwimmen konnte ich die Basis für den Erfolg legen, da ich nur

mit etwas mehr als 1:30 Minuten Rückstand auf die Spitzengruppe aus dem Neckar kam. Dass Andi Böcherer auf dem Rad Gas geben würde, war mir klar, deswegen hat mich sein Vorsprung (Anmerk. d. Redaktion: Rund eine Minute) in Wechselzone zwei noch nicht aus dem Konzept gebracht. Beim Laufen bin ich richtig aggressiv angegangen, da ich wusste, dass meine Laufform gerade sehr gut ist. Außerdem wollte ich bei dem Wind heute vermeiden, dass ich Ronnie Schildknecht in meinem Windschatten mitziehe, da wir ja nach super und fairer Zusammenarbeit zusammen vom Rad gestiegen sind. Jetzt freue ich mich erst mal über meinen neuen A6 – ein Traum für jeden männlichen Triathleten – es passen Räder rein und das Auto ist ganz schön schnell, außerdem habe ich bisher keinen eigenen motorisierten Untersatz gehabt. In den nächsten zwei Tagen erhole ich mich erst einmal, dann mache ich in Freiburg noch mal zwei harte Trainingseinheiten mit meinem Trainer Lubos Bilek zusammen und dann fahre ich recht zuversichtlich zum Ironman nach Frankfurt – wenn ich da auch das Beste aus mir rausholen kann, wird`s gut.

Eva Wutti – 1. Platz:

Ich bin super happy mit meinem Wettkampf. Schwimmen und Radfahren liefen gut und beim Laufen wusste ich nach meiner dreimonatigen Laufpause noch nicht so genau, wie gut die Form ist. Aber es hat ja noch knapp zum Sieg gereicht und jetzt freu ich mich über den Audi, denn bisher hab ich mir immer nur das Auto meiner Mutter ausgeliehen. Als nächste Saisonhöhepunkte stehen noch die 70.3 Rennen in Wiesbaden und Zell am See an und nächstes Jahr würde ich gerne wieder nach Heilbronn kommen. Es war toll hier.

Daniela Sämmler – 2. Platz:

Heilbronn war mein viertes Rennen in Folge (Anmerkung d. Redaktion: DM Darmstadt, Challenge Kraichgau und Stadttriathlon Erding) deswegen hab ich etwas gebraucht, bis ich meinen Rhythmus auf dem Rad gefunden habe, dann lief es aber immer besser. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen und fand den Wettkampf an sich sehr schön. Im Juli lege ich nun einen Trainingsblock ein und im August starte ich auf jeden Fall beim 70.3 in Wiesbaden und wenn ich dann noch fit bin, gehe ich vielleicht noch zur Challenge-Mitteldistanz an den Walchsee.

Andi Böcherer – 2. Platz:

Nach meiner langen Pause, die vor allem für den Kopf schwierig war, lief es viel besser als erhofft – ich hab mich richtig gefreut, dass ich wieder „mitspielen“ durfte und war vor dem Rennen ganz schön aufgeregt. Eigentlich war das Ergebnis nur zweitrangig, dass es aber besonders auf dem Rad so gut lief, hat mir wieder viel Selbstvertrauen gegeben. Beim Laufen bin ich zwar zügig angegangen, konnte meine Form aber nicht so richtig einschätzen, deswegen war ich zunächst etwas vorsichtig und hab mir das Rennen etwas mehr eingeteilt als sonst. Sebastian Kienle konnte ich zwar nicht halten, aber dafür konnte ich Ronnie Schildknecht noch abwehren. Jetzt schau ich, dass ich 100 Prozent fit werden, dann möchte ich natürlich meinen Titel in Wiesbaden verteidigen und einen Ironman plane ich auch noch – denn Hawaii liegt mit natürlich auch dieses Jahr am Herzen.

Ronnie Schildknecht – 3. Platz:

Ich habe in Heilbronn bzw. in Deutschland eine erfolgreiche Rennpremiere feiern können. Wahrscheinlich war ich nach dem Radfahren schon etwas angezählt und das schnelle Anfangstempo beim Laufen hat mir dann etwas den Zahn gezogen. Aber es hat Spaß gemacht und es war ein gutes Vorbereitungsrennen für den in drei Wochen stattfindenden Ironman Zürich, den ich gern zum sechsten Mal gewinnen würde. Außerdem plane ich noch den 70.3 in Wiesbaden und eventuell auch noch das Challenge-Rennen am Walchsee. Für Hawaii denke ich, habe ich nach Zürich und Wiesbaden genügend Punkte zusammen und nach Platz vier 2008 auf der Pazifikinsel, würde ich gerne mal wieder in den Top Ten laden.

Timo Bracht – 4. Platz:

Ich bin mit meinem Wettkampf auf jeden Fall zufrieden, obwohl der 4. Platz natürlich etwas undankbar ist. Schwimmen war sehr gut – ich konnte mit der Spitze aus dem Wasser gehen. Auf dem Rad waren einfach die ersten drei Jungs heute besser und läuferisch war ich eigentlich auch zufrieden mit mir. Ich habe in letzter Zeit für Roth noch mal sehr viel im läuferischen Bereich gearbeitet. Letzte Woche stand mein letzter 30+-Lauf an und dann  habe ich mir auch noch mal die Radstrecke in Roth im Renntempo angeschaut. Jetzt bin ich voll motiviert und bin mir sicher, dass die Form passt – in Roth kann und werde ich meine Stärken endlich ausspielen. Bis Roth versuche ich mir nun noch ein paar Kilos anzufuttern, damit ich auf dem Rad noch etwas mehr Druck habe – das heißt, es wird vermehrt Käsespätzle, Barbecue und Milchreis im Hause Bracht geben.

Daniel Unger – 7. Platz:

Nach der Nicht-Nomminierung für London bin ich in ein ganz schönes Loch gefallen und hab mir lange überlegt, ob ich jetzt alles hinwerfen soll. Jetzt habe ich wieder Lust auf mehr und ich werde sicherlich noch die eine oder andere Mitteldistanz dieses Jahr machen. Mit meinem Platz bin ich super zufrieden, denn ich konnte mich in Heilbronn mit einigen richtig guten Jungs messen und dafür, dass ich jetzt erst zwei Wochen auf der Zeitfahrmaschine trainiere, war es schon ganz ok – obwohl das Radfahren echt richtig hart für mich war.

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Fotos: Thomas Wenning

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