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Sonja Tajsich – Ich bin zuversichtlich

Citytriathlon Heilbronn 2010:
Sonja Tajsich – Ich bin zuversichtlich

15. Juni 2010 von Christian Friedrich

Sonja Tajsich (1)Mit 1200 Teilnehmern, einigen der besten deutschen Triathleten und tausenden von Zuschauern die ihre Stars frenetisch anfeuerten war der 1. Sparkassen Citytriathlon Heilbronn ein voller Erfolg. Sonja Tajsich präsentierte sich in Topform und sicherte sich in 3:30:40 Stunden ihren zweiten Titel nach dem Gewinn des Ironman Südafrika der Saison 2010. Hier ein Interview nach ihrem Sieg.


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Wie fandest Du die Wasserqualität. Hier wurde ja mit einem Prüfbericht etwas verunsichert.

Wenn im Vorfeld keiner von möglich schlechterer Wasserqualität gesprochen hätte, hätte ich überhaupt nicht daran gedacht. Ich muss sagen, da bin ich schon in dubioseren Gewässern geschwommen. Für mich hat es gut gepasst, und auch heute geht es mir prima. Ich kann nichts negatives sagen.

Beim Schwimmen war ja Mignon Vatlach erstmal weit weg. Wie hast Du die Situation im Wettkampf eingeschätzt?

Ich kam als sechste Frau aus dem Wasser und meine Hauptkonkurrentinnen Nicole Leder und Heidi Jesberger waren in Reichweite: Zwei Minuten auf Heidi und nur 30 Sekunden nach Nicole Leder aus dem Wasser… als ich das gehört habe, war ich mächtig stolz über meine Schwimmleistung und war bester Dinge. Dass Mignon Vatlach fünf Minuten vor mir aus dem Wasser gestiegen ist, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Irgendwann hatte mir ein Zuschauer zugerufen: 4 Minuten 30 auf die Spitze. Das hat mich nicht weiter verunsichert, ich hatte großes Vertrauen in meine Rad- und Laufleistung.

Wie fandest Du die Radstrecke?

Super schön! Ich mag gerne Berge und da kamen mir die 900 Höhenmeter auf 68 km sehr entgegen. Je hügeliger, desto länger die Fahrzeit, desto größer meine Chance Rückstände aufzuholen. Berge machen ein Rennen auch fairer. Außerdem hat die Radstrecke durch wunderschöne Landschaft geführt, war abwechslungsreich und bestens gesichert. Großes Lob!

Beim Laufen hast Du richtig Gas gegeben. Ziehst Du bei so einem Vorsprung bis zum Ende durch oder nimmt man irgendwann etwas raus?

Einen Kilometer vor dem Ziel hat mein Begleit-Radfahrer gesagt, dass mein Vorsprung auf 3-4 Minuten angewachsen wäre und ich jetzt genießen könnte. Das habe ich auch getan. Die Stimmung durch die Stadt war phänomenal. Irgendwie haben mich meine Beine trotzdem schnell getragen, ich denke das Adrenalin hat seinen Teil beigetragen. Ich bin die 15 Kilometer sehr konstant gelaufen, was mich sehr zuversichtlich auf den Ironman Regensburg stimmt.

Was läuft in den nächsten Wochen noch bis zum Ironman in Regensburg?

Diese Woche mache ich ein wenig lockerer, danach kommen knappe 3 Wochen „Heimtrainingslager“ mit höheren Umfängen, der letzte Schliff sozusagen. 2-3 Wochen vor dem Rennen nehmen wir dann wieder etwas raus, um angemessen zu erholen. Ich freue mich sehr auf das Rennen in meiner Heimatstadt!

Gute Erholung

Vielen Dank!

Info: Sonja Tajsich

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