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Chefredakteurin im Einsatz: Die erste Etappe ist geschafft

30. August 2016 von Christian Bottek

Wechselszene, einmaligAm Sonntag ging es nun endlich los. Das Abenteuer Race Around Ireland beginnt für Christine. Vor ihr liegen 23.000 Höhenmeter auf einer Streckenlänge von 2.150 Kilometern. Mit Christine gehen 14 weitere Einzelstarter auf die Reise rund um Irland, darunter eine weitere Frau. Gegen 15:15 Uhr Ortszeit fällt für die zweimalige Altersklassenweltmeisterin der Startschuss. Nach knapp 48 Stunden ziehen wir ein kleines Resümee.


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Wechselszene, einmalig

Christine und ihr Team vor dem Start

Endlich, der Startschuss fällt

Wochenlange Vorbereitung mit ihrem Team sind geschafft. Gegen 15:15 Uhr Ortszeit fällt der Startschuss für Christine im Schatten des Trim Castle. Diese impullsante Kulisse, bekannt durch den Film Braveheart, bietet das perfekte Ambiente für den Start dieses Radrennens. Voller Motivation, aber auch mit einer großen Portion Respekt, beginnt Christine ihr Abenteuer Race Around Ireland. Für ihre erste Etappe peilen ihr Team und sie 36 Stunden an.

Los geht’s Richtung Norden

Ihre Reise führt sie vom Start in Trim, ein Ort nordwestlich von Dublin, Richtung Nordirland. Nach knapp 100 Kilometern erreicht Christine die Grenze und nimmt bei klarer Nacht und 12 Grad Kurs auf ihr erstes großes Ziel in Ballyclare. Die kleine Stadt, 20 Kilometer entfernt von der Nordirischen Hauptstadt Belfast, erreicht Christine nach 190 Kilometern gegen 22:20 Uhr Ortszeit. Etwa vier Stunden stunden später vollendet sie ihren dritten Streckenabschnitt, momentan ist sie vier Kilometer vor ihrem Plan. Nun ist es auch Zeit für die erste kurze Schlafpause.Wechselszene, einmalig

22 Stunden bis zur „großen“ Pause

Wenig später sitzt Christine schon wieder im Sattel. Bei acht Grad nimmt sie wieder Kurs auf Irland. Vorbei an Cardonagh, nähert sie sich dem nördlichsten Punkt der Insel. Dort beendet sie den vierten von insgesamt 23 Streckenabschnitten. Unterwegs auf dem Weg Richtung TAG 5 wird dann das Rad gewechselt. Das Zeitfahrrad bekommt nun ein wenig Pause und Christine radelt auf ihrem Rennrad weiter. Wechselszene, einmaligDer Grund dafür ist nicht etwa der bequemere Sattel, sondern die teilweise bis zu 27 Grad steilen Anstiege auf dem folgenden Streckenabschnitt. Nach 19 Stunden fast ununterbrochenem Fahren, liegen bereits 412 Kilometer hinter unserer Chefredakteurin. Noch ist die Laune gut und Christine wirkt recht locker. Weitere fünf Stunden später hat sie bereits 525 Kilometer hinter sich gebracht. Noch 240 Kilometer fehlen ihr bis zu TAG7, dort sind drei kurze Stunden Pause geplant. Etwas später setzt langsam die Müdigkeit ein, kein Wunder nach dem bisherigen Programm. Mittlerweile hat Christine 710 Kilometer mit knapp 5500 Höhenmetern hinter sich. Der Gegenwind wird immer heftiger. Zu diesem Zeitpunkt dauert ihr Rennen bereits 33 Stunden, nur vier davon verbrachte sie nicht im Sattel. Kurz nach Mitternacht, wir haben inzwischen den dritten Tag des RAI begonnen, erreicht Christine Castlebar. Zeit für eine wohl verdiente Pause.Wechselszene, einmalig„Genussabfahrt“ nach 570 Kilometern

Zwei Stunden Schlaf – Kopf klar, leichte Verspannungen

Um 03:10 Uhr geht es schon wieder weiter. Wir stellen uns die Frage, wie man nach zwei Stunden Schlaf und der vorangegangen Tour Motivation findet, sich wieder auf das Rad zu schwingen. Doch Christine macht wie selbstverständlich weiter. Gegen 06:00 Uhr werden die Straßen immer schlechter, starker Wind brandet erneut auf und die Anstiege um 20 Prozent fordern jede Menge Körner. Zwei Stunden später nähert sich Christine TAG 8. Bei ihrem Weg durch den Connemara National Park zeigt sich auch langsam die Sonne. Das beflügelt für die nächsten 95 Kilometer bis Oughterard. Dort ist Christine jetzt angekommen, nach einer Dusche sammelt sie derzeit ein wenig Kraft, bevor ihre Route sie weiter Richtung Galway führen wird. In der bevölkerungsreichsten Stadt West-Irlands wird unsere Chefredakteurin, wenn auch nur im Vorbeifahren, etwas Abwechslung zur vielen Natur bekommen.

Hier könnt ihr Christines Rennen live mittracken.

Fotos: Wechselszene

 

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