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Challenge Salou: Gambles siegt, Hörmann und Bracht auf fünf und sechs

1. Juni 2015 von Christine Waitz

Jose Luis Hourcade,   einmalig31. Mai 2015 – Der Australier Joe Gambles und die Spanierin Marina Damlaimcourt siegen bei der Premiere des Challenge Salou. Timo Bracht ging noch als Zweiter auf die Laufstrecke, musste dort jedoch der Tempoarbeit auf dem Rad Tribut zollen und wurde sechster. „Insgesamt bin ich natürlich nicht ganz zufrieden. Die Leistung beim Laufen ist noch ausbaufähig“, analysiert der Eberbacher im Nachgang. Der beste Deutsche war Markus Hörmann auf Platz fünf.


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Wie im Vorfeld erwartet, bot die Challenge Salou ein schnelles Rennen. Antony Costes führte eine große Gruppe aus dem Wasser, die unter anderem die Favoriten Gambles, Timo Bracht, Ritchie Nicholls und Miguel Ángel Fidalgo enthielt. Gambles übernahm bald die Führung auf dem Radkurs und fuhr die schnellste Radzeit des Tages in 2:04:35. Zusammen mit einer Laufzeit von 1:11:55 war das genug, um den Sieg nach 3:39:00 nach Hause zu bringen.
Hinter ihm entbrannte zwischen Nicholls, Costes und Fidalgo ein heißer Kampf um das Podium, den Nicholls für sich entschied. Costes rundete das Podium auf dem dritten Platz ab. Auf Platz fünf zeigte Markus Hörmann als bester Deutscher eine starke Leistung.

Bracht unzufrieden

Jose Luis Hourcade, einmaligBei Timo Bracht lief es indes nicht ganz so wie erhofft. „Nach einem schnellen ersten Wechsel bin ich als Erster aufs Rad gestiegen und musste dann nur einen entfesselt fahrenden Joe Gambles ziehen lassen. Als Zweiter machte ich dann alleine das Tempo, obwohl sich hinter mir eine große Gruppe gebildet hatte, die zwar einigermaßen fair fuhr aber nur drinnen gehangen sind,“ kommentiert der Eberbacher etwas angefressen den Verlauf des Radfahrens.

Auch auf die Laufstrecke ging er noch als Zweiter hinter dem Mitteldistanzspezialisten und späteren Gewinner Joe Gambles, musste dann aber seiner Tempoarbeit Tribut zollen und noch vier Athleten vorbei ziehen lassen. So wurde es am Ende Platz 6 für den 8-fachen Ironmansieger. „Insgesamt bin ich natürlich nicht ganz zufrieden. Die Leistung beim Laufen ist noch ausbaufähig. Allerdings habe ich bei Mitteldistanz-Wettkämpfen im Frühjahr traditionell beim Laufen noch leichte Formschwankungen,“ so der Eberbacher nach dem Rennen.

Jetzt hängt er noch zwei Tage Training in Katalonien dran, um dann Ende nächster Woche in die dreiwöchige Vorbereitung auf seinen Saisonhöhepunkt, die Challenge Roth, nach St. Moritz geht.

Das Damenrennen

Im Frauenrennen zeigte die Engländerin Catherine Jameson eine starke Leistung im Wasser und führte nach 23:26 Minuten mit fast zwei Minuten Vorsprung. Jameson konnte auf dem Fahrrad zunächst ihren Vorsprung halten. Doch auf der Laufstrecke schlug Marina Damlaimcourts Stunde. Zusammen mit Sarah Loehr Munoz und Susie Cheetham, lief sie an die Spitze und lieferte sich einen heftigen Kampf um das Finish. Am Ende gelang Damlaimcourt in 4:13:14 mit nur sechs Sekunden Vorsprung vor Susie Cheetham der Sieg. Sara Loehr holte den dritten Platz.

Zu den Ergebnissen.

Zur Website des Rennens.

Foto: Jose Luis Hourcade

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