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Challenge Roth und seine local Heros

5. Juli 2011 von Meike Maurer

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Interview mit Michi Hofmann: Dreimaliger Weltmeister der Firefighter

Foto: Dr. Karl Durst

Michi Hofmann ist seit 1989 Triathlet und Duathlet. Seine Karriere begann – wie soll es auch anders sein – beim Schüler- und Schnuppertriathlon in Roth. Der 30-jährige ist Brandmeister bei der Berufsfeuerwehr Nürnberg und wird auch dieses Jahr bei der Challenge versuchen, den WM-Titel der Feuerwehrleute nach Roth zu holen. triathlon.de sprach mit ihm vor dem Renne am kommenden Wochenende.

Seit wann bereitest du dich auf Roth vor?

Ich bereite mich schon seit Ende letztes Jahr auf Roth vor. Die strukturierte Planung startete aber erstAnfang Februar.

Wie hast du dich vorbereitet? Aufs was hast du im Training besonders geachtet?

Ich war heuer zwei Mal auf Fuerteventura zum Trainieren. Ich hab als Guide für Hannes Hawaii Tours dort gearbeitet: Das erste Mal war ich im Challenge 2 Camp und das zweite Mal war ich im Magic Camp. außerdem war ich zweimal in Berchtesgaden, um am Roßfeld (Deutschland höchste Passstraße) zum Trainieren. Geachtet habe ich aber auf die nötige Ruhe, Entspannung und Freude beim Training.

Vor welchem Moment hast du bei einer Langdistanz am meisten Respekt?

Dem Moment, wenn es sehr hart wird und du gegen die Müdigkeit und das schwindende Tempo kämpfen musst.

Mit welchen Erinnerungen/Gefühlen startest du in Roth?

Das sind gemischte Gefühle. Auf der einen Seite denke ich an 2005, als ich meine Bestzeit machte (Anmerkung der Redaktion: 2005 kam Michio als Elfter in 8:28:43  – 0:48:29/4:32:54/3:05:02) und 2009 (8:40:27) als ich gut unterwegs war und auf der anderen Seite, an die nicht so tollen Rennen, bei denen fast nichts ging.

Wie oft bist du schon in Roth gestartet?

Sechs Mal bin ich schon in Roth gestartet und auch ins Ziel gekommen – 2004, 2005, 2006, 2007, 2009, 2010.

Was war der größte Erfolg für dich?

Das war natürlich 2005 die Bestzeit 8:28:43 und der 11. Gesamtrang in Roth. Dazu  kommen meine drei Weltmeistertitel auf der Langdistanz bei den Fire Fightern und  der Deutscher Meister Titel 2005 auf der Mitteldistanz in Kulmbach.

Was ist deine schönste Triathlon-Erinnerung?

Roth 2005 und der Challenge Wanaka Neuseeland 2008 – eines der wohl atemberaubendsten Rennen der Welt.

Und deine schlechteste Triathlon-Erinnerung?

Der Sommer 2008, in dem ich fast alle Rennen absagen musste. Ich hatte einen absoluten Tiefpunkt erreicht. Ich konnte einfach keine Leistung mehr bringen geschweige denn  abrufen.

Aber auch das Rennen in Roth letztes Jahr, bei dem mein Kopf nicht wollte und ich ein Rennen absolvierte, das alles andere als schnell war.

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