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Challenge Roth und seine local Heros

5. Juli 2011 von Meike Maurer

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Bernd Eichhorn – Der 16. Start in Roth

Bernd Eichhorn ist ein echtes Rother-Urgestein und seit 1996 ununterbrochen am Start seines Heimatrennens: Er gehört damit zu den wenigen Personen, die seit 2002 alle Challenge Rennen in Roth bestritten und auch gefinisht hat. Alleine das ist aller Ehren wert, wenn man bedenkt, welch großen Aufwand man betreiben muss, um fit für die Langdistanz zu sein.

Und das ist bei weitem noch nicht alles. Der Liga-Mannschaftsführer seines Vereins HDI TSG 08 Roth konnte sich dabei schon etliche Male in den Top Ten Platzieren. Seinen größter Erfolg erzielte er dabei 2005: Ein siebter Platz in der Zeit von 8:24 Stunden stand damals zu Buche. Im gleichen Jahr konnte der heute fast 36-jährige außerdem auch noch eine dritten Platz beim Ironman Wisconsin feiern. Ein weiterer wichtiger Erfolg, der auf sein Konto ging, ist auch der dritte Rang bei der Challenge in Barcelona 2009.

Ende des Jahres wird Eichhorn das erste Mal Papa – und wer weiß, wie viel Zeit dann noch für den Triathlon-Sport bleibt – deswegen wird er sicherlich im Jubiläumsrennen noch mal versuchen, eine Granate zu zünden.

Nach dem 15 Platz beim Challenge Kraichgau vor fünf Wochen haben wir ihn gefragt, was er sich für das Rennen am Sonntag vorgenommen hat: „Meine Vorbereitung ist durchweg gut und ohne Krankheiten oder Verletzungen verlaufen. Ende Februar war ich zwei Wochen im Trainingslager auf Fuerteventura und konnte richtig gut trainieren. Im Großen und Ganzen habe ich mich wie immer vorbereitet und versucht, die richtige Mischung aus kürzeren schnellen und langen langsamen Einheiten zu finden.

Respekt habe ich trotzdem vor jeder Langdistanz immer wieder von neuem, denn in den acht bis neun Stunden kann soviel passieren –  es ist einfach nicht planbar und vor allem der Marathon hat`s auf der zweiten Hälfte immer in sich.

Aber die Vorfreude ist wie jedes Jahr riesig, denn nirgendwo sonst bekomme ich so viel Anfeuerung und Unterstützung wie bei meinem Heimrennen. Mein Ziel ist es – wie schon 2010 – möglichst lange mit Chrissie Wellington mithalten zu können, dann sollte es auch mit der Platzierung passen J. Die letzten Tage werde ich jetzt versuchen, zu relaxen, auf meinen Körper zu hören und mir die eine oder andere Massage zu gönnen und dann bleibt nur noch zu hoffen, dass es ein guter Tag für mich wird.

Mein Tipp an alle Roth-Rookies:  Genießt auf jeden Fall die gute Stimmung und Atmosphäre an der Strecke und geht den Wettkampf nicht zu schnell an –  die Körner werden am Schluss gebraucht.“

Zum Interview mit Michi Hofmann


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