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Challenge Roth Special: Die Besetzung für heiße Duelle

10. Juli 2013 von Christine Waitz

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James Cunnama

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.bizSeinen dritten Auftritt in der Triathlon Hochburg tritt James Cunnama als Titelverteidiger an. Schon im letzten Jahr zeigte er sich im Vorfeld des Rennens selbstbewusst und meinte: „Schneller als ich läuft keiner“. 2013 trifft er erneut auf starke Konkurrenz. Das scheint den jungen Südafrikaner unbeeindruckt zu lassen. Er fühle sich besser vorbereitet als im letzten Jahr und sei zuversichtlich seinen Titel verteidigen zu können, schreibt er in seinem Blog.

Auch sonst stehen die Vorzeichen für ein starkes Rennen gut. Nach kleineren Startschwierigkeiten zu Beginn der Saison zeigte Cunnama beim Ironman Texas im Mai bereits, dass die Form zurück ist. Bei extrem heißen Temperaturen stellte ein zweiter Platz mit einer Zeit von 8:27:35 einen guten Einstand dar. Auch der Ironman 70.3 Eagleman, nur drei Wochen nach der Langdistanz, brachte einen zweiten Rang hinter dem starken Amerikaner Andy Potts. Formtest gelungen, resümierte der Athlet im Anschluss.

Mit seiner Siegerzeit von 7:59:59 brach er im vergangenen Jahr nicht nur die acht Stunden Marke, sondern stellte auch eine persönliche neue Bestzeit auf. Eine Wiederholung seines Sieges dürfte jedoch nicht einfach werden. Die starke Konkurrenz, allen voran Timo Bracht und Dirk Bockel, wird alles daran setzen, schneller als der Titelverteidiger zu sein.

Timo Bracht

Foto: Power Horse Trithlon Team, freiDer Eberbacher geht wie stets hoch konzentriert in das Rennen und wird sich von der Konkurrenz nicht aus der Ruhe bringen lassen. Seine Vorbereitung scheint gut verlaufen. Dem Saisonstart und Sie beim Ironman Los Cabos folgten lediglich zwei Trainingsrennen – der Triathlon Mallorca und die Challenge Kraichgau. Mit den erreichten Plätzen zwei und drei zeigt sich Timo Bracht zufrieden und sammelt nun alle verfügbare Kraft für eine Revance in Roth.

Konstantin Bachor

Foto: Ingo Kutsche, freiDer Husarenritt Konstantin Bachors dürfte vielen Zuschauern aus dem letzten Jahr noch in Erinnerung geblieben sein. Mit fast zehnminütigem Vorsprung ging der 28-jährige auf die Laufstrecke, musste dort für die überragende Radzeit büßen und landete am Ende des langen Tages auf Rang sechs. In diesem Jahr zeigt sich der junge Wolfsburger schon gut in Form. Die Rennen auf Fuerteventura und in Kaiserslautern konnte er für sich entscheiden, bei der Half-Challenge Aarhus musste er nur Sven Sundberg ziehen lassen.

Georg Potrebitsch

Thomas WenningAuch Georg Potrebitsch schickt sich an, nach Platz acht im letzten Jahr das Ergebnis zu verbessern. Bei der Challenge Taiwan im Mai konnte er über die Langdistanz den zweiten Rang erreichen. Beim Triathlon Ingolstadt gelang ihm über die Mitteldistanz gar der Sieg. Gelingt es dem Deutschen Meister von 2011 seinen Titel zurück zu holen? Die Konkurrenz ist sicherlich groß.

 

Dirk Bockel

Foto: Ingo Kutsche freiNicht in den Kampf um den Meistertitel eingreifen wird Dirk Bockel. Der gebürtige Deutsche besitzt seit 2006 die luxemburgische Staatsbürgerschaft. 2008 startete er für das Großherzogtum bei den Olympischen Spielen und brachte sich durch einen gewagten Ausreisversuch auf dem Rad zusammen mit Alistair Brownlee in den Fokus. Am Ende sprang ein 25. Platz heraus.
Schon im Jahr darauf setzte er auf der Langdistanz seine Ausrufezeichen. Beim Ironman Neuseeland erreichte er auf Anhieb den dritten Platz. In der gleichen Saison reichte es auf Hawaii bereits zu Platz sieben. 2011 verpasste er das Kona-Treppchen als Vierter nur knapp. Der Ironmansieg blieb ihm bis 2012 zwar verwehrt, doch dann reichte es in Regensburg zur Spitzenposition.
In diesem Jahr gelangen ihm beim Ironman 70.3 Florida und bei der ITU WM in Belfort zwei dritte Plätze. Zahlreiche Trainingskilometer auf den Rother Rennstrecken haben ihm im Vorfeld bereits mit den Tücken des Kurses bekannt gemacht, sodass die Chancen Bockels gut stehen dürften.

Maik Petzold

Foto: Ingo Kutsche, freiBesonderer Fokus wird auf einem anderen ehemaligen Olympiateilnehmer liegen. Der Deutsche Maik Petzold hat sich das Rennen im Triathlon-Mekka als Ort seiner Langdistanz-Premiere ausgesucht. Diese Entscheidung kommt nicht von ungefähr. Begleitete er doch schon 1993 seinen Vater über den Rother Kurs. Der übrigens finishte nach 9:06:53 auf Rang 95 und als dritter seiner Altersklasse.
Maik Petzold führte der sportliche Weg mehr als zehn Jahre lang zu den Kurzdistanzrennen dieser Welt. Schon 2003 zeigte er mit dem dritten Platz bei der deutschen Meisterschaft, dass mit ihm zu rechnen ist. 2004 holt er den ersten Weltcup Sieg und gleichzeitig die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Athen, wo er den 19. Platz holte. Während es für die Olympischen Spiele in Peking 2008 nicht ganz reichte, durfte der Bautzener 2012 noch einmal mit nach London.
Das Projekt Langdistanz soll für ihn allerdings nicht der Beginn einer sportlichen Neuausrichtung werden, sondern der Abschluss einer erfolgreichen Karriere. Die Premiere über die Mitteldistanz bei der Challenge Kraichgau ist dem Rookie in diesem Jahr auf jeden Fall bestens geglückt. Hinter Boris Stein sicherte er sich den Titel des Deutschen Vizemeisters. Mit umso größerer Spannung darf das Debüt des 35-jährigen in Roth erwartet werden

Zum Challenge Roth Special.

Fotos: Ingo Kutsche, Power Horse Triathlon Team, Thomas Wenning

 


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