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Was das Rennen in Roth schnell macht

Challenge Roth Special 2012: Timo Bracht
Was das Rennen in Roth schnell macht

5. Juli 2012 von Christine Waitz

Pressefoto Timo Bracht - 21run.com Triathlon TeamTimo Bracht ist Mr. Konstant in der Triathlonszene. Sieben Ironmansiege kann er seit 2003 aufweisen. Vor zwölf Jahren hat er sich in Roth mit dem Triathlon-Virus infiziert. Seitdem arbeitet er mit höchster Präzision an seinen Erfolgen. Dieses Jahr kehrt er erstmals dorthin zurück wo alles begann. Was man tut, wenn die Tagesform einmal nicht stimmt, welche Streckenabschnitte in Roth schnell und welche nicht so toll sind, das lest ihr bei uns.


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Beim Challenge Kraichgau warst du mit deiner Laufleistung ja nicht ganz glücklich. Was ist dein Tipp – wie verhält man sich in Situationen, in denen man das große Rennen immer näher kommen sieht und es auch mal nicht rund läuft?

Ja, das ist immer schwer darauf zu reagieren. Es ist ein normaler Vorgang, wenn es in der unmittelbaren Vorbereitung zu leichten Formschwankungen kommt. Das zeigt sich dann in der typischen Tagesform, die halt nicht 100% planbar ist.  Wichtig ist dabei locker zu bleiben, weiter zuversichtlich zu sein und positiv zu denken. Die sportliche Leistungsfähigkeit ist sehr komplex und von vielen Faktoren abhängig. Entscheidend ist der große Tag des Jahres, dort ist sie dann auch 100% abrufbar.

Auch du hast in Roth deine erste Langdistanz bestritten. Das ist zwölf Jahre her. Welche Situation ist dir da in Erinnerung geblieben?

Erstmal war ich furchtbar nervös und aufgeregt. Die Distanzen machten mir richtig Angst und die letzten Tage vor dem Rennen habe ich gegessen wie ein Weltmeister. Das Rennen selbst verlief dann ganz ordentlich, komischerweise habe ich an den ersten Ironman die wenigsten Erinnerungen. So richtig hart wurde es beim Laufen, ab Kilometer 25 wurde ich sehr langsam und bin von vielen überholt worden. Meine Schwimmzeit damals 55:32, Rad 4:55h, Lauf 3:24, Gesamt 9:19 h. Gewonnen  hat Lothar Leder , auch nur mit 8:19h…..

Du kennst die Strecke, bist hin und wieder in der Gegend, wo siehst du den Knackpunkt für ein schnelles Rennen?

Das Wetter spielt eine sehr große Rolle. Es muss warm, aber nicht heiß  sein, beim Rad muss der Wind aus  Süd, Süd-Ost kommen und beim Laufen dann wolkig und keine Schwüle. Ansonsten gilt wie immer für schnelle Zeiten Gleichmaß in der Renngestaltung und Tempo immer knapp unter der roten Lampe!

Gibt es einen Streckenabschnitt, den du gar nicht leiden kannst?

Auf dem Rad ist das Stück von der Autobahnbrücke bis Greding unangenehm. Da gibt es saublöde Wellen und einen komischen Belag und dann ist da noch von das Stück von Weinsfeld nach Eysölden, zum Glück jetzt mit super Belag, trotzdem zäh und im Nirgendwo auf dem Kurs.

Du willst dich im Rennen auf deine Leistung konzentrieren und die Konkurrenz eher ausblenden. Wird am Renntag ein Fanclub für die Motivation an der Strecke stehen?

Wie immer, mein Fanbus ist dabei und es werden viele Timo Bracht Fans aus meiner Region kommen.  Die Vorfreude auf Roth ist riesig.

Welche Bedingungen wünschst du dir für den Renntag?

Schnelle Bedingungen, wie oben beschrieben!

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Foto: Pressefoto Timo Bracht – 21run.com Triathlon Team

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