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Challenge Roth Special 2012: Stimmen aus der Pressekonferenz

5. Juli 2012 von Christine Waitz

Roth, 07. Juli 2012 – Recht eindeutig waren die Stimmen der Pressekonferenz zum Challenge Roth am Mittag. Von allen Seiten hieß es „es wird eng werden“ sowohl im Tenor (also in der Männerkonkurrenz) als auch im Sopran (also im Damenrennen). Während die Damen gemeinhin um diese These herumsangen, trauten sich zwei Herren mit einem Solo aus dem Chorus herauszustechen.


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Die erste Stimme des Tages legte den Chorus vor: Renndirektor Felix Walchshöfer erwartet ein knappes Rennnen und drückt dabei den deutschen Favoriten die Daumen, besonders Timo Bracht im Männerrennen und den Erdinger-Mädels im Damenrennen. Verständlich, niemand möchte schließlich schon wieder einen Europameistertitel außer Landes geben.

Was folgt ist der einstimmige Chorus in Sopran gesungen: Der Sieg wird unter den Sub 9 Damen ausgetragen werden. Die Frage bei allen Damen, wie viele Mitspielerinnen es geben wird und ob sich eine Favoritin ausmachen lässt bleibt unbeantwortet. Eine nach der Anderen stapelt tief. „Erst die zweite Langdistanz“ (Julia Gajer), „Streckentest verlief eher langsam“ (Rachel Joyce), „einzig Anwesende mit einer Bestzeit über neun Stunden“ (Lucy Zelencova), „alte Dame“ (Belinda Granger) hörte man Stimmchen im Hintergrund singen.

Bei den Männern hingegen trauten sich zwei Herren ihre Stimmen über den Refrain zum Solo zu erheben. Rennfavorit Timo Bracht konterte die provokante Anmoderation bezüglich seiner vermeintlich nicht zufriedenstellenden Rennleistungen im Vorfeld mit einem zunächst kleinen Hinhorcher „er wisse was er vor dem Challenge Kraichgau trainiert habe“ gefolgt von dem großen Solo „er weiß was er will“ und “ die Marschtabelle stehe auf 07:49:00″.
Der Rest der Favoriten hält sich daraufhin brav hinter dem Star-Tenor zurück, bis kurz vor Konzertende ein Jungtenor wagt aufzusingen. Der Nachwuchs-Local Dorian Wagner, kürzlich Fünfter beim Challenge Kraichgau, strotzt vor Selbstbewusstsein  und will sich im Rennen an Bracht und Brown orientieren – „Ich weiß, dass ich es kann, ich weiß nur noch nicht, ob es in diesem Jahr hintenraus schon ganz reicht“.
Das hat einen Applaus  zum Konzertende verdient.

Foto: triathlon.de

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