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Challenge Roth Special 2012: Ein bisschen Lokalpatriotismus darf sein

7. Juli 2012 von Christine Waitz

Foto: Christine Waitz/freiIn Roth ist man stolz auf das große Rennen, das alljährlich fast alle Einwohner des Landkreises auf die Straßen zieht. Mindestens genauso stolz ist man allerdings auf die Local Heroes, die Rother Urgesteine, die dem Challenge seit Jahren treu sind und dann auch noch beste Platzierungen erzielen. Bernd Eichhorn und Michael Hofmann haben bei den Rothern einen besonderen Stein im Brett. Seinen 16. Start wird Bernd Eichhorn am Sonntag zelebrieren und sich damit vom Leistungssport verabschieden. Start Nummer acht ist es für Michael Hofmann reserviert. Wir haben uns mit den beiden Franken unterhalten.


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Interview mit Bernd Eichhorn

Foto: Christine Waitz/freiBernd, seit letztem Jahr bist du Vater eines Sohnes. Wie hat sich bei dir das Training dadurch verändert und wie könnte sich das auf dein Rennen am Sonntag auswirken?

Das Training hat sich dank meiner Frau nicht großartig verändert,  natürlich waren es einige Stunden weniger Schlaf, aber ich möchte unseren Sohn nicht mehr missen. An meinen Arbeitstagen mache ich Ruhetag oder trainiere nur eine Disziplin und an den freien Tagen verteile ich das Training über den ganzen Tag – somit habe ich zwischen den Einheiten Zeit für den Kleinen. So lässt es sich gut vereinbaren.

Seit 1996 warst du bei jedem Rennen in Roth am Start und kamst stets  ins Ziel. 16 Jahre in Folge die gleiche Strecke, unzählige Trainingsrunden auf dem Rennkurs kommen noch dazu. Will man nicht irgendwann einmal eine andere Strecke ausprobieren?

Ich habe meistens 2 Lange Rennen im Jahr bestritten somit konnte ich auch andere Strecken kennenlernen. Ich, mit Wohnsitz in Roth, habe immer das Verlangen danach, in Roth zu starten. Ein Heimrennen hat viele Vorteile besonders die Anfeuerungsrufe von vielen Freunden und Bekannte.

Du hast angekündigt dieses Jahr dein letztes Rennen als Profi bestreiten zu wollen. Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Da lass ich mich selbst mal überraschen. Aber Fakt ist, dass ich dann zum Trainieren nicht mehr so viel Zeit habe wie bisher.

Mit einer 8:24:00 Bestzeit in Roth bist du immer noch der schnellste Landkreisstarter. Was ist dein Insider-Tipp für ein schnelles Rennen?

Erstens, der Athlet darf keine Schwäche haben. Die Ausgeglichenheit zählt und zweitens wird das Rennen schnell wenn Süd Ost Wind bläst.

Verrate uns dein Highlight aus 16 Jahren Roth.

Eines meiner schönsten Rennen war sicherlich 2005. Da habe ich bei Top Wetter einen siebten Platz erreicht. Aber auch letztes Jahr war ein Highlight, ein super spannender Marathonlauf zwischen Michi Hofmann, Fabian Conrad und mir, in dem es am Ende um Sekunden ging.

Zum Interview mit Michael Hofmann

Foto: triathlon.de

 


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